Druckschrift 
2 (1825)
Entstehung
Seite
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Briefe üb. d.

K. 3. Diese Handschriften sind aus sechs Fingerbreiten Stüken zusammengesezt/ die so über einan-der liegen/ daß ihre Verbindung zwei Finger breitist. Viele sind mn eine runde hoble Röhre gewi- ^kclt/ die/ nach ihrer Dike zu urtheilen/ vielmehrvon Knochen als von Rohr zu sein scheinet; aberdie Materie lässet sich izo nicht mehr erkennen. DieLänge dieses Rohres ist der Länge der Handschriftgleich/ und ragete nicht über dieselbe hervor. Inder Höhlung ward ein Stäbchen angebracht/ welches'dicnetc/ die Handschriften ab-und aufzuwikeln/ ohnedaß man die Papyrusrollen zu berühren brauchte.Solche Stäbchen/ die sich erhalten haben/ findetman mitten in einigen Handschriften. Das Rohrbefand sich also allezeit mitten in der zusammenge-rolleten Handschrift/ und die Höhlung desselben istaller Wahrscheinlichkeit nach dasjenige/ was die Al-ten »mkilious nenneten; und wen das Rohr an bei-den Enden einer Handschrift sichtbar war, so mußteman solches einen umliilicum <Zupli<em nennen. Einnapolitanischer Gelehrter behauptet/daß der um-dilicu« ein Zierat oder S tempelmitten auf demBande eines vierekigen Buches sei/ wie man auchwirklich an einem solchen Buche siehet/ daS/ nebstandern Sachen/ auf einem alten Stük Mauer ab-gebildet ist. ES scheinet mir aber/ daß ein Nabelmehr Ähnlichkeit mit einem Rohre habe/ das dieAxe einer Handschrift ausmachet. ES ist auch wahr-scheinlich/ daß sowohl der Anfang als das Ende derHandschrift an ein Rohr befestigt war; den auf dieseArt koiite man/ man mochte vom Anfange oder

Ri'oclanesi, tav. iZ.Z bekant gemacht worden; es wird

daselbst gleichfalls ein Stnk der angezeigte» Handschrist

beigebracht, auf welchem H e r m a r ch u s genant ist. Fea. ^

l.Man vergleiche das Sendschreiben §,4.)