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3 (1878) Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin
Entstehung
Seite
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16 (683 a ).

d. d. Cöln a sp. 1711 Octb. 30.

König Friedrich von Preussen bestellt den Grafen Otto von Schwerin zumCammerer" der Königin,seiner Gemahlin, gegen 800 Thlr. an jährlicher Besoldung, Kostgeld für seine Diener und Futter für 8 Pferde.Nach dem Orig. im gräfl. v. Schwerin'schen Familienarchive zu Wolfshagen.

17 (684 a ).

d. d. Cüln a sp. 1712 Novb. 25.

Zeugniss über die Belehnung des Reichsgrafen Otto von Schwerin mit der gesammten Hand anWalsleben und dem Erbkämmereramt.

Der hochwohlgebome Otto reichsgraff von Schwerin hat '> am hestimbten tage durch einengevollmächtigten auf vormahlen geleistete pflicht die belehnung mit der gesambten hand an seinesbrudern, des reichsgraffen Fridericli Wilhelm von Schwerins, neu acquirirten lehnguth Wals-leben und pertinentzen und demselben beygelegten erbcämmererambt gebührend empfangen. Cöllnan der Spree den 25 ,m Novembris anno 1712.

Königl. Preusz. und churf. Brandenburg, lehnscantzeley.

Johan Sergius, lehnsecretarius.

Nach dem Orig. im gräfl. v. Schwerin'schen Familienarchive zu Wolfshagen.

18 (684 b ).

d. d. Strelitz 1712 Decb. 22.

Herzog Adolph Friedrich von Meklenburg belehnt den Reichsgrafen Otto von Schwerin als wirk-lichen Lehnträger und dessen Bruder, den Reichsgrafen Friedrich Wilhelm von Schwerin, als Gesammt-händer mit den im Stargard'schen Kreise belegenen, vormals Blankenburg'schen, nun Wolfshagen'schenGütern Mildenitz, Kley, Gross-Daberkow und Leppin.

Von gottes gnaden wir Adolph Friedrich hertzog zu Mecklenburg, fürst zu Wenden, Schwerinund Ratzeburg, auch grafe zu Schwerin, der lande Rostock und Stargard herr, für uns, unsere fürst-liche erben und successoren thun kund und bekennen hiemit: Demnach die hochwolgebohrne herrenOtto und Friderich Wilhelm reichsgrafen von Schwerin und ihro königl. mayst. zu Preuszenrespective cammerherr und oberhofemeister behörig beygebraclit, wasgestalt der weyland durchlauchtigefürst herr Gustaff Adolph hertzog zu Mecklenburg, fürst zu Wenden, Schwerin und Ratzeburg, auchgrafe zu Schwerin, der lande Rostock und Stargard herr, unsers in gott ruhenden groszherrn vattersgnd., ihren seel. groszvatter den weyland churfürstlich Brandenburg sehen oberpraesidenten und ge-heimen raht lierrn Otto freyherrn von Schwerin den 22 ten Maji anno 1671 mit denen im Stargar-dischen creyse belegenen Blanckenburgsehen lehngühtern exspectiviret, alles mehren inhalts desdarüber erhaltenen und uns in originali producirten exspeetantzbriefes, wovon wir beglaubte abschlifftnehmen und in unserer lehnregistratur zur nachricht beylegen laszen, und dann uns darauf gedachteherren reichsgrafen Otto und Friderich Wilhelm von Schiverin gebührend ersuchet, dasz, danunmehro die Blanckenburgsehe Linie gäntzlich erloschen und die sämbtliche Wolffshagenschevormalige Blanckenburgsehe lehngühter sowohl in der "Ükermarck als in unserm Stargardischencreyse belegen vermöge väterlicher disposition ihm herrn Otto reichsgrafen von Schwerin zugefallen,wir als jetzig regierender landesfürst und lehnherr wolten geruhen, dieselbe mit solchen in unsermStar gardischen creyse belegenen Blanckenbur g sehen lehngühtern und pertinentien, und zwar ihnherrn Otto reichsgrafen von Schwerin als würcklichen lehnträger und herrn Friderich Wilhelm

1) Auf seinen Antrag, dass ihm die gesammte Hand an dem von seinem Bruder Friedrich Wilhelm erkauftenLehngut Walsleben und der demselben beigelegten Erbkämmerer-Würde ebenso verliehen werde, wie er solche sowohl ander von seinem genannten Bruder dem Könige abgetretenen Herrschaft Landsberg als auch an der auf dieser radicirt gewesenenErbkämmerer-Würde gehabt habe. .

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