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3 (1878) Urkundenbuch zur Geschichte des Geschlechts von Schwerin
Entstehung
Seite
59
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denne des neghesten sunte Mertens daghe hundert unde soventich mark unde alleghelt, dat de erbenomeden pravest, priore unde de gantze convent vor desset gudhebben utengheven, myt aller vorsetener facht gantz unde degher to danke unde toder nughe weddergheven uppe deine have to Dobbertin aver eneme summen sunderjenegherleye hinder eder jeghensegghent. Were id ok, dat ik desset gud hogher vor-setten konde efte vorkopen wolde, wen desse zwellef jar vorlopen synt, so Scholen depravest, prioren pandes unde kopes neghest wesen. Alle desse article unde en jeslikbesunderghen lave ik Otto Swerin myt mynen erven dem praveste, prioren undedeme gantzen convente vorbenomet unde eren Steden nakomelinghen stede unde vastwol to holdende sunder alle arch. Des to groter bewaringhe hebbe ik Otto Swerinmyn ingheseghel wetende henghen laten an deszen bref, unde Jachim Swerin,wanaftig to der Lintbeke, Otto Swerins broder vorbenomet, beleve mede deszenkop na lüde desses breves unde hebbe myn ingheseghel mede to witlicheyt henghenlaten an dessen breff, de gheven is na der bord Cristi verteynhundert jar unde indeme twe unde sosteghesten jare, in sunte Mertens daghe des hilghen bischoppes.

Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, I S. 576 No. 108.

113. d. d. ohne Ort 1463 Febr. 5 (in sunte Agaten daghe).

Danquart Gustevel bezeugt, dass er dem Kloster Dobbertin von der Summe von400 Mark, für welche dasselbe seiner Mutter zur Zahlung einer jährlichen Rente ausDobbertin verpflichtet sei, nach dem Tode der Mutter 150 Mark erlassen wolle; stürbe ervor seiner Mutter, so sollten dem Kloster diejenigen 150 Mark erlassen sein, welche ihmselbst vom Kloster auf Dabei verbrieft worden seien.

Hiran unde over sint ghewesen de duchtighen Joachim unde Otte bröderegeheten de Sweryne, de hebben ere ingeseghel to witlikheit mede henghen laten vordessen breff.

Nach dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, II S. 2108 No. 22.

114. d. d. ohne Ort 1463 Febr. 5.

Danquart Gustevel bezeugt, dass er Anna, die Tochter seines verstorbenen BrudersHenneke, welche Nonne zu Dobbertin sei, mit einer Rente von 10 Lübischen Mark ausdem Dorfe Dabei versorgt habe und dass diese Rente nach Annas Tode auf derenSchwester Ilsebe, Ehefrau Ottos von Schwerin, fallen solle.

Ik Danquart Gustevel, wanaftig tome Sterneberge, bekenne unde betughe apenbar

vor alszweme, dat ik myner leven vedderken Anneken Henneke

Gustevels mynes broders guder dechtnitze dochtere, in deme clostere to Dobbertyn be-cledet unde begeven, der ik hebbe ghegheven unde noch jeghenwardigen gheve in macht

desses breves teyn Lubsche marck geldes stralen pacht an der gulde und

.... broder Otte Gustevel guder dechtnitze altzus lange bort hefft an deme dorpe

tome Dabele, alze van Jacob Rosen ien vi ff gude mark, von Tewes

Schomakere eyne gude marck, in Hans Plawemanne veer unde twyntich gude schilt . .

De gulde schal myn vedderke erbenomet boren unde utlipan-

den to allen sunte Mertens dagen sunder jennygerleye ... t

bruken unde besitten to ereme levende. Wen Anneke Gustevels an got vorstorven is,so Scholen de teyn mark gheldes wedderkomen to Ilseben, er er suster, Otte