VI toppe vlasses unde XI honre; Hans Werkmester gift van zyme kathen XXVIho nre unde X witten; Storbekesche gift van er eine katen X witten unde XVIII honre;Ilans Smit gift van syme katen XVIII schillinghe, VII schepel haveren unde IUIhonre. Desset vorscreven ghud Scholen de vorbenomet pravest, prioren unde de ghantzezammelinghe to Dobbertin unde ere eweghe nakamelinghe rouwelken bruken unde be-sitten myt aller tobehoringhe, myt aller pacht unde denste, mytme rokhone, mit allernutli unde vrucht, mytme zidesten richte, myt aller vrigheyt, aller herlicheyt unde mytalme eghendome, myt al deme, dat to deme manrechte behort, an velde, an wateren,an holten, an broken, an moren, myt wisken unde myt weyden, alze dat ghantze dorplicht yn synen enden unde Scheden, dat sy benomet an desseme breve edder unbenomet,alzo quith unde vrig, alze unsze vader unde wy desset vorscrevene ghud ye vrigestbeseten unde ghehath hebben, uns unde unsen erven dar degher unde altes nicht aneto beholdende. Desses vorscrevenen gudes Scholen unde willen wy Jachim unde Ottevorbenomet myt unsen erven den vorbenomeden praveste, prioren unde der ghantzenzammelinghe to Dobbertin unde eren eweghen nakamelinghen ene rechte were wesenunde entfrigen vor alsweme, vor al deyenen, de vor recht kamen, recht gheven undenemen willen. Unde wy Jachim unde Otte brodere gheheten de Swerine willenunde Scholen desset dorp unde ghud Dametzule deme praveste, pryoren vorbenometvorlathen vor unsen gnedighen heren, wen se dat van unsz eschende werden. Wereock wes vorkoft edder vorsettet an desseme dorpe unde gliuderen vorscreven, dat moghende pravest, pryoren unde de ghantze zammelinghe to Dobbertin wedder uthkopen undeynlozen. Vor desset vorscrevene dorp unde ghud hebben unsz de pravest unde deprioren erbenomet unde de ghantze zammelinghe to Dobbertin to dancke unde to dernughe rede bereth unde betalt twe dusent strale mark pennynghe, alze yn deme landetlio Wenden best ghenghe unde gheve synt, de wy vort an unsze nuth unde vramenghekert hebben. Alle desse stucke unde articule unde en yeslick besunderghen lavenwy Jachim unde Otte S wer in myt unsen erven deme praveste, den prioren undeder ghantzen zammelinghe to Dobbertin unde eren Steden nakamelinghen stede undevast wol to holdende an ghudeme loven, eren unde truwen sunder alle arch undeyennygherleye hynder, invindinghe nyes efte oldes rechtes. Des tho tughe hebben wyJachim unde Otte Swerin unse inghezeghele wetende unde myt willen henghenlathen an dessen bref, de gheven is nha der borth Cristi veteygenhundert jar undein deme twe unde sostigheslen jare, in sunte Marghareten daghe der hilghen juncfrowen.
Auschultata et collacionata est presens copia per me Hinricum Stolp clericum Swerinen-sis diocesis, publicum sacra imperiali auctoritate n(otarium), et concordat cum suo vero ori-ginali de verbo ad verbum, de quo manu propria protestor.
Nach der im Hauptarchive zu Schwerin vorhandenen Original-Beglaubigung (aufPapier) aus dem Ende des 15. oder Anfange des 16. Jahrh. — Die in Parenthese stehen-den Stellen sind vom Schriftstück abgerissen; die in der Beglaubigungs-Formel enthalteneLücke konnte leicht aus dem vielfach wiederkehrenden Wortlaut derartiger Beglaubigungen,die beiden Lücken im Anfange des Textes aus einer zweiten, ebenfalls im Hauptarchivezu Schwerin aufbewahrten, aber nicht beglaubigten Copie ergänzt werden. Eine dritteCopie befindet sich in dem Dobbertiner Diplomatarium vom J. 1748, I S. 562 No. 107.
112. d. d. ohne Ort 1462 Novb. 11.
Otto von Schwerin zu Dartz verkauft dem Kloster Dobbertin unter Vorbehalt desRückkaufs frühestens nach 12 Jahren die Hälfte der Besserung mit allem Anfall seinesväterlichen Erbtheils an Doinsühl für 170 Lübische Mark.
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