gab am 28. November 1628 seine Zustimmung 1 ' zu dem Verkauf des von seinem Bruder Ulrich (No. 17)herrührenden Antheils an Spantekow Seitens Ulrichs (No. 35) an die Wittwe Rüdigers (No. 23).
Urkundlich erscheint Georg Ernst zuletzt am 25. December 1631 in der Yorpommerschen Hufen-matrikel. 2) Er wird darin ausdrücklich als Schlossgesessener bezeichnet und sein Besitz auf 52 '/ 2 Landhufenangegeben.
Wir wollen nicht unerwähnt lassen, dass sich Georg Ernst selbst der Schreibweise Lantzkron bedient, 3 )während im Lehnbrief von 1626 sowohl Landescron als Lantzcrohn vorkommt. 4)
Georg Ernst war zweimal verheirathet. Seine erste Frau war Margarethe von Maltzan, Tochterdes Wigand von Maltzan auf Grubenhagen und der Margarethe geb. von Krusemark. Die Eheberedung fand1597 am Montag nach Trinitatis zn Güstrow statt; Margarethe erhielt 2000 Thaler Ehegeld. In zweiterEhe vermalte er sich mit Anna von Glöden a. d. H. Roggenhagen in Meklenburg.
20. Elisabeth.
(Aelteste Tochter von No. 9.)
erscheint 1583 im Spantekower Kirchenbuch unter den Taufzeugen ihrer Base Elisabeth (No. 31). Spätervermalte sie sich mit dem Fürstlich Meklenburgischen Rath, Hofmeister und Hauptmann zu Grabow, Davidvon Bassewitz auf Loburg und Dallwitz.
21. Margarethe.
(2. Tochter yon No. 9.)
vermält mit Jürgen von Moltke auf Wesseldorf und Tritkenwinken in Meklenburg.
22. Ulrich.
1592 — 1611.
(Aeltester Sohn von No. 10.)
war 1611 Hofjunker am Wolgastischen Hofe, starb vor seinem Vater.
23. Rüdiger.
1612—1623.
(2. Sohn von No. 10, Vater von No. 51 bis 54.)
war ein wohlbegüterter Mann. Er befand sich im Besitz nicht nur des väterlichen Antheils an Spantekow,sondern erwarb durch Erbschaft, Kauf und Reluition den grössten Theil dieses Gutes nebst Zugehörungen;auch an Putzar hatte er Antheil, und im Jahr 1614 kaufte er Beseritz in Meklenburg für 15000 Guldenvon den Gebrüdern von Walsleben. 6 )
Am 15. November 1613 vermälte ersieh zu Clempenow mitCatharina von Eickstedt, Tochter desPommerschen Landraths und Erbkämmerers Vivigenz von Eickstedt auf Rothen-Clempenow, Tantow, Damitzowund Hohenholz und der Dorothea geb. von Jasmund a. d. H. Spiker.
Rüdiger ward 1623 zu Friedland in Meklenburg auf der Durchreise in einem Aufruhr erschlagen. 7 ) Ueberdie näheren Umstände seines Todes sind keine Nachrichten mehr vorhanden. In der Leichenrede auf seinenSohn Vivigenz 8 ' wird Rüdigers nur mit folgenden Worten gedacht: Rudigerus a Schwerin, cujus viri pro-bitas et admiranda in Deum pietas passirn celebratur.
1) ü. B. II. 593 und U. B. Seite 403, Anm. 1. 2) U. B. II. 600. 3) U. B. S. 403, Anm. 1. 4) ü. B. II. 591. Vgl. No. 9.
5) Dieselbe ist in der Glödenschen Genealogie von Oefterding nicht erwähnt. 6) Kunowski, Sammlung der wesentlichsten Acten-
stücke und Urkunden über die Reluition von Spantekow, Beil. No. 2. S. 13: nach einem interessanten Berichte der Pommerschen
Regierung vom 18. April 1131, vol. II. fol. 7 der Aufgebots-Acten. 7) Adelung-Sprengel, Mscpt. 8) Vgl. No. 53.
172