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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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in Kagenow. Als Bürge erscheint er in Urkunden 1 ' von 1454, 1456, 1457, 1458 und 1463. Aus demDorfe Biesewitz hatte Werner eine jährliche Pacht von 15 Mark zu fordern, welche ihm gegen ein Capitalvon 150 Mark von den Lüskows verpfändet worden. Diese Pacht übereignete er unter Zustellung derPfandverschreibung um seiner, seiner Brüder und nächsten Freunde Seligkeit willen am 13. März 1467 2 'dem Kloster Stolp; doch sollte den Lüskowen das Becht der Einlösung derselben mit 150 Mark nach wievor verbleiben.

Am 29. März 1473 war Werner nicht mehr am Leben; 3 ' an diesem Tage bekannten die Brüder Wolfund Oldwig von Schwerin zu Spantekow (No. 62 und 63) seiner Wittwe mit Vornamen Gese (ihr Familien-Name wird nicht angegeben), 500 Sund. Mark schuldig zn sein und versprachen ihr, diese Summe bis zurWiedererstattung derselben jährlich mit 50 Mark zu verzinsen.

57. Hans.

1451 1467.

(2. Sohn von No. 42.)

führte den Beinamen Stenkop ; sein Wohnort war Spantekow. Seines Antheils an den Dörfern Iven undJanow im Jahre 1451 ist bereits bei seinem Bruder Werner Erwähnung geschehen. 4 ' Um das Jahr 1453schenkte er dem Kloster der schwarzen Mönche zu Greifswald eine Summe von 200 Gulden, wofür dieMönche in ihrer Klosterkirche auf dem Altare der heiligen Catharina für das Seelenheil sowohl seiner Vor-eltern als der Voreltern seiner Ehefrau beständige Messen halten sollten. 5 ' 1457 finden wir ihn unter denBürgen 6 ' für die Urfehde Hennings (No. 43). Noch einmal, im Jahre 1467, wird seiner, doch ohne Nen-nung seines Namens, in einer Schenkungs-Urkunde 7 ' seines Bruders Werner für das Kloster Stolp gedacht.1484 war er todt: denn von seiner Wittwe heisst es in diesem Jahre, dass sie dem (schon von ihrem Mannebedachten) Kloster der schwarzen Mönche eine Schenkung von 100 Gulden gemacht habe. 8 '

58. Ulrich.

1450 1485.

(Aeltester Sohn von No. 43.)

Stifter der Linie Putzar (Taf. VIII.)

(Siehe Taf. VIII. 1.)

59. Arnd.

1455 1493.

(2. Sohn von No. 43.)

führte den Beinamen Kulepatz 9 ' und hatte seinen stehenden Wohnsitz in Spantekow. Ausser seinem An-theil an diesem Gute hatte er, wie sein Bruder Ulrich, auch Besitzthum im Dorfe Bollentin. 10 '

Wir finden ihn in den meisten Urkunden nur als Bürgen oder Zeugen. 11 ' Als ersterer tritt er u. A.1457 für seinen Vater, 1468 für Werner von der Altwigshagener Linie (Taf. V. 50) und 1472 für Clausvon derselben Linie (Taf. V. 48) auf. Als Zeuge erscheint er auch 1479 bei dem Prenzlauer Friedens-verträge zwischen Pommern und der Mark.

Fernerhin gehörte er, nebst Andreas von Schwerin mit dem Beinamen Distel (Taf. V. 45), zu densieben Edelleuten, welche in Folge der Kämpfe der Spantekower Schwerine mit Anclam 1461 indie Gefangenschaft der Stadt geriethen. 12 '

Im Jahr 1492 erhielt ein Gerhard Stuven auf gemeinsame Präsentation Arnds (hier Arnoldus ge-

1) U. B. n. 326, 328, 331, 333, 338. 2) U. B. II. 345. 3) ü. B. II. 355. 4) U. B. II. 323. 5) U. B. II. 324. 6) U.B. II. 331. 7) V. B. II. 345. 8) U. B. II. 382. 9) Micraelii Antiquit. Pommer. III. cap. 84. 10) U. B. II. 400. 11) U. B.

II. 327, 331, 349, 352, 361, 362, 368, 378. 12) Micrael. a. a. 0. Vgl. auch Thl. I.

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