3 Drömt aus dem Dorfe Kölln für 60 Sundische Mark; im Jahre 1449 kaufte er von demselben, eben-falls wiederlöslich, eine Pacht im Betrage von 15 Sund. Mark aus dem Dorfe Bertkow für 150 Sund.Mark.
53. Gerd.
1454.
(2. Sohn von No. 37, Vater von No. 65 bis 67.)
begegnet uns nur im Jahre 1454, gemeinschaftlich mit seinen Vettern Ulrich und Curd (No. 58 und 54),als Zeuge des Klosters Stolp. *>
Gerds Söhne waren zunächst Ulrich und Zabel, beide mit dem Zunamen Maus. Dass Ulrich GerdsSohn gewesen, sagt eine Urkunde 2 ) von 1468 ausdrücklich; Ulrich und Zabel aber heissen 1481 Brüder. 3 )Doch auch Freke, welcher mit Zabel gemeinschaftlich zur Sicherstellung der Gemalin desselben 1485 alsBürge auftritt, 4 ) dürfte dessen Bruder und somit ein dritter Sohn Gerds gewesen sein.
54. Curd.
1450 — 1457.
(Sohn von No. 40.)
hatte den Beinamen Stenkop und wohnte zu Spantekow. 1440 erscheint er unter den Bürgen des Her-zogs Joachim von Pommern in seinem Freundschafts-Bündniss mit den Herzögen von Meklenburg, 1454 alsZeuge für das Kloster Stolp, 1455 als Bürge für Bernd Muckerwitz zu Alt-Torgelow und noch ein Mal1457 als Bürge für seinen Vetter Henning (No. 43) in der Urfehde, die dieser der Stadt Anclam wegenseiner Gefangenschaft schwor. 8 )
55. Ruwalt.
1457.
(Sohn von No. 41, Vater von No. 68.)
hatte seinen erblichen Wohnsitz zu Spantekow und zählte wahrscheinlich zu den Schwerinen mit demBeinamen Stenkop. Die einzige bereits citirte Urkunde, 6 ) die wir über ihn besitzen und in welcher er, 1457,als Bürge seines Vetters Henning (No. 43) erscheint, lässt wenigstens solche Deutung zu, indem sie hinterseinem Namen und dem von drei anderen Gliedern des Schwerinschen Geschlechts die Worte folgen lässt:anders genomet de Steenkoppe.
Für Buwalts Sohn halten wir Claus, welcher denselben Vornamen hatte, wie Buwalts Vater.
56. Werner.
1451 — 1467.
(Aeltester Sohn von No. 42.)
führte wie sein Vater den Beinamen Stenkop und war, ausser in Spantekow, begütert in Iven, Janow,Toitin, Kagenow und hatte Pfandbesitz in Biesewitz. An Iven und Janow, woran auch sein BruderHans Antheil hatte, haftete eine Obligation des Bruders ihrer Mutter, Dietrich Nordow, Bectors der Bar-tholomäus-Kirche zu Demmin, welche 1451 testamentarisch an ihre Mutter überging. 7 '
In Spantekow selbst finden wir Werner erst seit 1457 angesessen; 1454 wohnte er in Toitin, 1456
1) U. B. II. 325. 2) U. B. II. 348. 3) U. B. II. 379. 4) ü. B. II. 383. 5) ü. B. II. 321, 325, 327, 331. 6) U. B.
II. 331. 7) ü. B. II. 323.
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