von Lüskow) und den Herzögen Otto und Barnim um die Bede von 100 Hufen, von denen 50 im LandeGroswin gelegen, sich erhob und durch einen Vergleich 1 ' der Herzöge mit dem hier in Rede stehendenGerd, mit Curd und Werner von Schwerin (No. 7 und 8) und ihren Brüdern 2 ' und mit Claus Lüskow imJahre 1337 damit enden sollte, dass diese Bede den Herzögen überlassen wurde. Zugleich geht aus demVertrage hervor, dass jene Schwerine mit Lüskow gemeinschaftlich bis dahin das Haus Kotzenow besessenund dass sie nunmehr genöthigt wurden, dasselbe an die Herzöge für 2000 Mark abzutreten.
Claus und Zacharias (No. 12 und 13) waren muthmasslicli Söhne Gerhards. Claus gehörte, da er ineiner Urkunde vom 24. Februar 1346, 3 ' gemeinsam mit dem obengenannten Gerhard und mit Henning (No. 10)beide aus dem Hause Spantekow, als Zeuge fungirt, sehr wahrscheinlich, Zacharias sicher 4 ' der Spante-kow'schen Linie an; dass wir aber grade Gerhard als ihren Vater annehmen, dazu nöthigt uns indirect derUmstand, dass wir glauben, den Gliedern derselben Linie, welche mit Gerhard zu gleicher Generation ge-hören, eine andere Descendenz zuweisen zu müssen. 5 '
7. Curd.
(1334?—) 1337.
(Sohn von No. 3, Vater von No. 14 und 15.)
ist uns aus einem Vergleiche mit den Herzögen Otto und Barnim vom Jahre 1337 bekannt, dessen Inhaltwir bereits bei Gerhard (No. 6) angegeben haben. Hiernach hatte er bis 1337 Antheil an der Bede von100 Hufen und am Hause Kotzenow. Ob er derselbe Conrad von Schwerin ist, welcher den von einem ge-wissen Jan erkauften dritten Theil am Dorfe Saworry 6 ' am 25. April 1334 von Jordan, Comthur zuDanzig, mit dem Ritter - Rechte zu Lehn empfing, 7 ' so dass anzunehmen wäre, er hätte den Besitznur kurze Zeit gehabt und wäre spätestens 1337 nach Pommern zurückgekehrt, muss dahin gestelltbleiben.
Für seine Söhne sehen wir Oldag und Curd an, weil wir nach der damals sehr üblichen Sitte inder Wahl der Vornamen bei Oldag den Vornamen seines Grossvaters, bei Curd den des Vaters wiederfinden.
8. Werner.
1337.
(Aeltester Sohn von No. 4, Vater von No. 16.)
Auch ihn kennen wir nur aus dem Vergleiche von 1337, und war er sammt seinen Brüdern auch mitjenen in gleicher Weise daran betheiligt.
Wegen des übereinstimmenden Vornamens halten wir Werner (No. 16) für seinen Sohn.
9. Heinrich.
1330—1337.
(2. Sohn von No. 4, Vater von No. 17.)
erscheint im Jahre 1330, dem einzigen, in welchem wir ihm überhaupt mit seinem Namen begegnen, alsKnappe 8 ' und Vasall des Herzogs Barnim III von Pommern.
Als Bruder Werner's (No. 8) hatte er, ohne namentlich aufgeführt zu sein, auch Theil an dem schonvielfach genannten Vergleiche von 1337. 9 '
1) U. B. II. 112. 2) Nur für Werner sind wir im Stande gewesen, Brüder aufzustellen. Vgl. No. 4. 3) U. B. II. 133.
4) Vgl. U. B. II. 167. 5) Vgl. No. 7 bis 10. 6) Saworry gehörte wahrscheinlich zu den Gütern des Klosters Zuckau im Ordens-
lande. 7) U. B. II. 107. 8) U. B. II. 96. 9) Vgl. No. 6.
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