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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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'58. Michael.

1492 1504.

(Aelfcester Sohn von No. 49, Vater von No. 65.)

Als Mitbesitzer von Altwigshagen nahm er 1492 Theil an der Präsentation des Joachim Luskow fürdie in der Kirche zu Altwigshagen vacant gewordene Vicarie. 1 ) 1504 erscheint er in dem Gesammt-Lehn-briefe für die Schwerine der Spantekower und Altwigshagener Linie; 2 * dagegen fehlt er in dem späterenGesammtlehnbriefe von 1533; 3 ) wir vermuthen, dass durch den darin auftretenden Jürgen als seinen Sohnsein Zweig repräsentirt werde.

59. Lütke.

1520.

(2. Sohn von No. 49, Vater von No. 66.)

Wir finden ihn nur 1520 in der Beschreibung der Lage eines der Kirche zu Bargischow durch dieFrau des Johannes Nygemann zu Greifswald verkauften Stück Ackers, welcher auf der einen Seite von demAcker des Lütke Schwerin begrenzt wurde. Lütke selbst wohnte in Anclam, sein Acker lag beim DorfeGnewezin. 4 )

Lütke war vermält mit Anna Braun, Tochter des Burgemeisters Matthias Braun zu Anclam. EineTochter dieser Ehe verheirathete sich mit Matthias Funk, einem vornehmen Bürger zu Anclam. 5 )

Für Lütke's Sohn halten wir Jacob, welcher derselben Linie angehörte und gleichfalls zu Anclamseinen Wohnsitz hatte. 6 )

60. Heinrich.

1492.

(Aeltester Sohn von No. 50, Vater von No. 67.)

nahm 1492 Theil an der Präsentation des Joachim Luskow für die Vicarie in der Kirche zu Altwigshagen. 7 )Alten Familien-Nachrichten zufolge 8 ) hatte er Besitz in Demnitz, welchen er von seinem Vater ererbthaben dürfte, obgleich dieses Gut urkundlich erst 1533 erwähnt wird. Er soll seinen Antheil daselbst seinemnächsten Vetter Lüdehe (No. 59) überlassen haben und selbst nach Aurose gezogen sein, woselbst wir seinenVater bereits begütert angetroffen haben.

Heinrich hatte einen Bruder Namens Werner. In der nächstspäteren Generation und besonders in demLehnbriefe von 1533 treten in derselben Altwigshagen'schen Linie wiederum zwei Personen, Namens Hein-rich und Werner, auf. Diese waren zweifellos Söhne der vorhergenannten; nur ist nicht urkundlich festzu-stellen, welchem der beiden früheren Heinrich und welchem Werner zuzuschreiben ist. Wir nehmen an, dassHeinrich seinen Sohn nach dem Namen seines eigenen Vaters, wie dies sehr üblich gewesen, Werner, undWerner seinen Sohn nach dem Namen seines Bruders Heinrich genannt habe.

61. Werner.

14921504.

(2. Sohn von No. 50, Vater von No. 68.)

hatte, wie sein Bruder Heinrich, im Jahr 1492 Theil an der Präsentation des Joachim Luskow für dieVicarie in der Kirche zu Altwigshagen. 9 ) 1504 treffen wir ihn in dem schon mehrfach erwähnten Lehnbriefe. 10 )

1) U. B. II. 398. Vgl. No. 54. 2) U. B. II. 420. 3) U. B. II. 456. 4) U. B. II. 440. 5) Adelung-Sprengel, von Schwe-

rin'sche Familien-Geschichte. Mscpt. 6) U. B. II. 542. 7) U. B. II. 398. Vgl. No. 54, 56, 58, 61. 8) So berichtet Adelung-

Sprengel, von Schwerin'sche Familien-Geschichte, Mscpt., welche sich dabei auf die nicht mehr vorhandenen Familien-Nachrich-

ten von Elzow beruft. 9) U. B. II. 398. 10) U. B. II. 420.

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