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2 (1878) Biographische Nachrichten über das Geschlecht von Schwerin
Entstehung
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künden, 1 ) in denen er als Zeuge erscheint; und zwar das eine Mal mit seinem Bruder Claus (No. 24) ge-meinsam.

Von Nachkommen Gerhard's ist uns nichts bekannt geworden; sein Besitzthum in Görke scheint, wiedas seiner Vettern Eghard und Bispraw und seines Neffen Hans (No. 33), schliesslich an das Kloster Pu-dagla gekommen zu sein.

24. Claus.

(Usedom'scher Zweig.)

vor 1389.

(2. Sohn von No. 12.)

erscheint nur als Zeuge in einer vor dem 2. December 1389 ausgestellten Urkunde, 2 ) gemeinsam mitseinem Bruder Gerhard. Sein Wohnsitz war damals die Stadt Usedom.

25. Arnold (Arnd.)

1386.

(Aeltester Sohn von No. 13, Yater von No. 35.)

Sein Wohnsitz war Altwigshagen selbst. Wir kennen ihn nur aus zwei Documenten. 3 > In dem ersterenvom 15. Februar 1386 schlössen Bernd Behr und alle zu Altwigshagen wohnhaften Schwerine, mit Ausnahme desLangen Werner (No. 30), mit der Stadt Anclam einen dauernden Frieden, und es gehörte Arnd zu den am Schlussder Urkunde namhaft gemachten Gliedern dieses Zweiges, welche zu gesammter Hand den Einwohnern vonAnclam die Aufrechthaltung des Vertrages gelobten und ihr Gelöbniss durch Anhängung ihres Siegels be-kräftigten. In einem zweiten Documente von 1431 trägt- er den Beinamen Hagen und findet nur als VaterGereke's (No. 35) Erwähnung.

26. Peter,

1398 1400.

(2. Sohn von No. 13, Vater von No. 36 und 37.)

war nicht, wie sein Bruder, auf dem väterlichen Wohnsitze zu Altwigshagen verblieben, sondern ward Vasall(belegene Man) des Bischofs von Cammin und lebte als solcher in Hinter-Pommern. Am 1. Januar1398 scheint er sich in Schlawe befunden zu haben. 4 ) Aus irgend einem nicht näher bezeichneten Grundewaren ihm früher Briefschaften eines Henning Florin in Verwahrung gegeben worden.

Diese lieferte er jetzt an Heinrich Natzmer ab; es wird nicht gesagt, weshalb; doch sicherlich mitgutem Fug und Recht: denn der gesammte Rath zu Schlawe, der neue wie der alte, verpflichtet sich für sichund die späteren Rathmannen, Peter Schwerin wegen dieser Herausgabe der Florin'schen Documente vor jederspäteren Mahnung sicher zu stellen. Zwei Jahre später, 1400, finden wir ihn in Cöslin; er war dort zugegen,als am 3. Mai des gedachten Jahres dem Jungfrauen-Kloster zu Cöslin im Auftrage des Camminer Bischofsdas Gut Labus überwiesen wurde. 5 ) Für Peter's Söhne sind Arnd und Henning anzusehen, da beide sich,wie jener, in der Umgebung des Bischofs von Cammin befinden. Es wiederholt somit Amd den Vornamendes Oheims Arnd (No. 25), Henning den des Grossvaters Henning (No. 13).

1) U. B. II. 211, 216. 2) u. B. II. 216. 3) U. B. II. 209, 290. 4) U. B. II. 231. 5) U. B. II. 234.

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