8. Ein Sohn.
1326 — 1328.
(4. Sohn von No. 2.)
dessen Vorname nirgends gefunden wird und dessen Existenz nur daraus ersichtlich ist, dass nach einer Ur-kundevom 23. Juni 1326 Oldag und Werner noch (mindestens zwei) Brüder hatten, von denen dereine Arnold war.
9. Eine Tochter.
(Einzige Tochter von No. 2.)
war dem Knappen Henning von Neuenkirchen zur Frau bestimmt, scheint indessen nach den Wortender betreffenden Urkunde 2 ) cujus (Hinrici de Oldegesliaghen militis) filiam idem Henningus Nigenkerkenduxisse debuisset in uxorern vor der Yerheirathung und zwar vor dem 5. Juni 1320 gestorben zu sein.
10. Werner.
1313.
(Einziger Sohn von No. 3, Vater von No. 18 bis 20.)
sass mit seinem Vater auf Altwigshagen und überliess mit diesem gemeinschaftlich dem Kloster Stolp imJahre 1313 den halben Zehnten in Gross Boldekow, Wendisch Boldekow und im Dorfe Altwigshagen. 3 'Vater und Sohn werden in der betreffenden Urkunde als der olde her Werner und der junghe her Wernerbezeichnet.
Für Werner's Söhne halten wir Heinrich, Curd und Werner (No. 18—20). Ein Heimich und ein Curdwaren urkundlich 4 ) Brüder und zwar noch 1382. Ein Heinrich gehörte der Altwigshagener Linie an: dennzum Unterschiede von ihm lieisst ein anderer, der mit ihm in demselben Documente vom 21. April 1371 5 )erscheint, Hinrik van Zweryn van Spantkow; da dieser Heinrich von Spantekow aber nach 1374 unsnicht mehr entgegentritt, so kann Curd nur Bruder des Altwigshagener Heinrich gewesen sein, gehörte alsoauch selbst der Altwigshagener Linie an. Für einen dritten Bruder glauben wir den Knappen Werner haltenzu dürfen, der theils allein im Jahre 1375, theils mit Heinrich und Curd gemeinschaftlich im Jahre 1376innerhalb desselben Personenkreises als Treuhänder und als Zeuge erscheint, in welchem jene gefunden wer-den; 6 ) sein Vorname aber bestimmt uns, als den Vater der drei Brüder unter den wenigen Gliedern derAltwigshagen'er Linie, welche hierbei in Betracht kommen können, 7 ) den in Rede stehenden Werner an-zusehen.
11. Johann. 12. Nicolaus.
(Usedom'scher Zweig.)
1342.
(Aeltester und 2. Sohn von No. 4, Vater von No. 21 und 22; Vater von No. 23 und 24.)
Beide erscheinen nur ein einziges Mal und zwar als Zeugen bei einem am 12. December 1342 zu Usedomgefällten Schiedsrichterspruch in einer Streitsache zwischen dem Kloster Pudagla und dem Anclamer Bür-ger Heinrich Vos.'> Sie waren damals Knappen. Für Johann's Söhne halten wir Eghard und Bispraw(No. 21 u. 22), für die Söhne des Nicolaus: Gerhard und Claus (No. 23 u. 24). Eghard und Bispraw sowohlwie Gerhard und Claus waren Brüderpaare und hatten ihren Wohnsitz auf Usedom. 9 ) Aus dem letzteren
1) U. B. II. 88. 2) U. B. II. 69. 3) ü. B. II. 61. — Vgl. No. 3. 4) ü. B. II. 191 u. 201. 5) U. B. II. 168. 6) U. B
II. 192, 193, 194. 7) Vgl. No. 5 bis 12. 8) U. B. II. 127. 9) U. B. II. 216.
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