Glied derjenigen Generation in der Parchimer Linie, von welcher die Abstammung Werners, da die Zeitseines Auftretens in die Jahre 1386—1417 fällt, überhaupt möglich gedacht werden kann. Auch kommthinzu, dass Werners Sohn wiederum Otto heisst.
20. Ludolf III.
1367.
(Sohn von No. 17, Vater von No. 24 und 25.)
urkundlich Ludeke genannt. Er wohnte zu Wulveskrog, von dem seine Vorfahren und Nachkommen denBeinamen von Wulvescrog oder auch nur Wulvescrog führten; hatte aber auch Besitzungen zu Neuendorf(Nygendorpe) bei Bützow und zu Passin (Partzyn), denn aus beiden erhielt seine Tochter Babbe (No. 24)bei ihrer Verheirathung am 15. Juni 1367 ^ eine bestimmte jährliche Hebung als Mitgift, doch behielt ersich vor, diese Summe von 23 Mark mit 200 Mark wieder zu lösen.
Ausser jener Tochter hatte er noch einen Sohn Heinrich VI (No. 25), urkundlich junge Heino genannt,denn im Jahre 1382 2 > bezeichnet ihn Babbe's Ehegatte als seinen Schwager.
21. Heinrich V.
1360—1382.
(Aeltester Sohn von No. 18, Vater von No. 26 bis 28.)
mit dem Beinamen Wulvescrog. In der bereits bei seinem Vater erwähnten Urkunde 3 ) vom 29. Januar1360 nennt er sich Heyno und bezeugt gemeinsam mit seinem Bruder Georg (Nos Heyno et Georriusfratres, filii Heynonis de Wulvescroghe), dass die 9 Mark Einkünfte, die ihnen bisher im Dorfe Cernin vonLudolf von Maltzan für 75 Mark Lübischer Pfennige verpfändet gewesen, nunmehr von dessen Söhnen Bar-thold und Heinrich für dieselbe Summe wieder eingelöst worden seien.
Am 31. März 1369 4) gelobte er für sich und seine Erben, Heinrich Schnakenburg wegen der Bürg-schaft, die dieser für ihn bei den Brüdern von Tressow übernommen, schadlos zu halten. Welcher Artdiese Bürgschaft gewesen, ist nicht näher bezeichnet.
Zuletzt begegnen wir ihm als Knappen der Burg Bützow und Zeuge in einer Urkunde vom 2. De-cember 1375. 5 > Doch hat er sicher noch länger und mindestens bis zum Jahre 1382 gelebt: denn zumUnterschiede von ihm wird der Sohn seines Vetters Ludolf, der ebenfalls Heinrich (No. 25) hiess, jungeHeino genannt. Dies geschah aber noch am 22. April und 19. August 1382, und erst 1390 hiess dieserschlechthin Heino Wulvescrog.
Als seine (und nicht seines Bruders Georg) Söhne betrachten wir zunächst die Brüder Grote Heine(No. 26) und Henneke (No. 27), um der Fortführung des Vornamens Heinrich" willen, durch den älterenderselben.
Auch Ludolfs ni (No. 20) Söhne konnten sie nicht sein, weil dessen Sohn Heinrich (No. 25) sie1382 nur seine Freunde nennt. Ferner aber glauben wir aus der Urkunde vom 23. November 1377 6 'beim Mangel jedes anderweitigen Nachweises als das Zunächstliegende annehmen zu sollen, dass die nacheinander genannten Henning (d. i. der vorgenannte Henneke) und Alard (No. 28) Schwerin ebenfalls Brüdergewesen, und somit auch der Letztere als ein Sohn Heinrichs V anzusehen sei.
22. Georg.
1360.
(2. Sohn von No. 18.)
mit dem Beinamen Wulvescrog. Er erscheint nur einmal, gemeinschaftlich mit seinem Bruder Heinrich V(No. 21) in der bei diesem bereits näher bezeichneten Urkunde 7 ) vom 29. Januar 1360, in der er sichGeorrius nennt.
1) ü. B. I. 74. 2) U. B. I. 80. 3) U. B. I. 73. 4) U. B. I. 75. 5) U. B. I. 76. 6) ü. B. I. 77. 7) U. B. I. 73.