16. Vicko.
1344.
(4. Sohn von No. 8.)
Das Einzige, was wir urkundlich 1 ) über ihn erfahren, ist, dass er 1344 in dem zur Herrschaft Wertegehörenden Dorfe Satow 8 Hufen besass.
17. Alexander III.
1329.
(Aeltester Sohn von No. 9, Vater von No. 20.)
In der einzigen Urkunde, 2 ) in der wir ihm begegnen, vom 24. März 1329 heisst er Alexander vonWulveskrog, sowie sein Bruder (No. 18) Heino von Wulveskrog; doch war Beider eigentlicher Geschlechts-name: von Schwerin, und der Name von Wulveskrog nur ein Beiname, der ihnen von ihrem Besitzthum inWulveskrog zu Theil geworden und seitdem ihren beiderseitigen Nachkommen, bald mit bald ohne Hinzu-fügung des Geschlechtsnamens, verblieb. 3 ' Nach Inhalt der oben erwähnten Urkunde waren Alexander undHeino bischöfliche Vasallen und hatten Antheil am Dorfe Passin, dessen sämmtliche Besitzer sich ver-pflichteten, zur Dotirung einer in Passin zu gründenden Begräbniss-Capelle jährlich 4 Mark Pfennige her-zugeben.
Alexanders Sohn war Ludolf (No. 20). Wir sind genöthigt zu dieser Annahme, weil derselbe (Ludeke)als wohnliafftig zum Wulvecroghe 4 > nur von einem der oben genannten beiden Brüder, die bis dahin alleinden Beinamen von Wulveskrog führten, abstammen konnte, Heino's Söhne aber, Heino und Georrius, 5 ) ur-kundlich namhaft gemacht werden.
18. Heinrich IV.
1329—1346.
(2. Sohn von No. 9, Vater von No. 21 und 22.)
Er heisst urkundlich Heyno de Wulvescroghe ®) und Heine vom Wulveskroge, war bischöflich Schwerin-scher Vasall und hatte Antheil am Dorfe Passin. Zuerst tritt er in der Urkunde vom 24. März 1329 mitseinem älteren Bruder Alexander (No. 17) unter durchaus gleichen Verhältnissen auf. 1346 war er Zeuge 7 )und Bürge für Claus Bülow auf Zibule, und zwar gemeinschaftlich mit Ludolf Molzan, dessen Söhne wirmit Heino's Söhnen in einer Urkunde 8 ) vom 29. Januar 1360 in Beziehungen finden.
Heino kann spätestens bis gegen 1360 gelebt haben, weil in der eben gedachten Urkunde seiner alseines Verstorbenen gedacht wird.
19. Otto II.
1353.
(Sohn von No. 14, Vater von No. 23.)
Nach der einzigen Urkunde, 9 ) in der wir ihn erwähnt gefunden, vom 8. Mai 1353, war er Knappeund Vasall Nicolaus des Ersten, Herrn von Werle, und verbürgte sich mit demselben nebst dessen in derUrkunde namhaft gemachten Städten, Bittern und Knappen für die Aufrechthaltung des Bündnisses, dasNicolaus mit seinen Vettern Nicolaus und Bernhard, Herren von Werle, zu gegenseitigem Beistande ge-schlossen hatte. (Eine Abbildung seines Siegels siehe auf Siegeltafel I. unter No. 2.)
Für seinen Sohn halten wir Werner (No. 23), denn Otto n ist das einzige uns bekannt gewordene
1) U. B. I. 69. 2) U. B. I. 65. 3) Vgl. die Anmerkung zu U. B. I. 65. 4) U. B. I. 74. 5) U. B. I. 73. 6) Vgl. die
Anmerkung zu U. B. I. 65. 7) ü. B. I. 70. 8) U. B. I. 73. 9) U. B. I. 72.
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