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1 (1903) Bis zum Untergang der Hohenstauffen
Entstehung
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der historischen Entwicklung in seinein Oerlaufe einigermaßen klar-zulegen.

Aus verschiedene IVeise hat man versucht, auch in das Dunkelder urkundlich nicht mehr beglaubigten Vorzeit des Hauses weiter vor-zudringen, aber ohne wirklichen Erfolg. Aaum zu erwähnen ist einein einer Rothenburger (Lhronik ^) überlieferte Sage über den Ursprungdes Geschlechts, die jedenfalls erst in ziemlich später Zeit, etwa im^5. Jahrhundert, entstanden ist. Aaiser Friedrich sei durch das DorfHohlach gekommen, habe dort sechs schöne Jünglinge, Söhne einesWagners, gesehen, an ihnen Gefallen gefunden und sie ritterlich er-ziehen lassen; diese seien die Ahnherrn des Hauses geworden. Es isteine Fabel, der die Erfindung durch die handwerksstolzen Bürger vonRothenburg an die Stirne geschrieben ist und die selbstverständlichjedes historischen Wertes entbehrt. In den neueren Jahrhundertenhaben manche Forscher den Versuch gemacht, das hohenlohische Ge-schlecht an urkundlich sichere Namen früher genannter Grafenhäuseranzuknüpfen. RIan hielt die Hohenlohe wegen ihrer späteren Besit-zungen in der Gegend von Öhringen für Nachkommen jenes vornehmen,mit dem salischen Aaiserhause verwandten Grafengeschlechts, dessenletzter Sproß, Bischof Gebhard von Regensburg, im Derein mit seinerAlutter Adelheid das (Lhorherrenstift zu Öhringen gegründet hat. Be-sonders Hanßelmann hat diese Annahme mit großer Nberzeugtheitverfochten; 2) sie hält aber vor der historischen Aritik nicht stand/)Dann hat man versucht, auf Grund einer unechten Urkunde^) dieHohenlohe von den alten Rangaugrafen abzuleiten und die späterenBurggrafen von Nürnberg als eine Abzweigung des Hauses Hohen-lohe auszugeben/) Dies hat auch nicht den leisesten Schein einerwissenschaftlichen Begründung für sich. Aus der Ähnlichkeit der Vor-namen der ältesten Herrn von IVeikersheim und Hohenlohe mit denEdelherrn von pfitzingen (im heutigen württembergischen Gberamt

') Okronieou Nottsndui-Asnss in vnsllii MseslI-me-T II. ^72H.

2) Hanßelmann, Landeshoheit I. 2SZ

") Christoph Friedrich Stalin, Mirtembergische Geschichte II. ^öq7. S.Anm. Fischer, Geschichte des Hauses Hohenlohe I. ^86S. 5. 2Z. 2q.

">) Meller, Hohenlohisches Urkundenbuch I. ^899. 5.

6) Besonders H. Haas, Der Rangau, seine Grafen und ältere Rechts-, Grts-und Landesgeschichte mit neueren Forschungen über die Abstammung der Burg-grafen von Nürnberg, ^sss.