Mergentheim) und aus dein Durcheinanderliegen ihrer Besitzungen hatder verdiente Hennann Bauer auf Ltammverwandtschast geschlossen;^)aber auch dies ist nicht mehr als eine unbewiesene Hypothese, da beider Häufigkeit jener Vornamen und dem zerstreuten Besitz des Adelsjener Zeit aus solchen Verhältnissen keine Schlüsse auf ötammesgleich-heit gezogen werden dürfen. Wenn eine Vermutung gewagt werdenkann, so läge es eher nahe, an einen Geschlechtszusammenhang derältesten Glieder des Hauses Hohenlohe mit den früher genanntenHerren von Mergentheim zu denken/) sei es in männlicher oder weib-licher Nachkommenschaft, da die Hohenlohe samt den mit ihnen ver-wandten Herren von Langenburg später hauptsächlich in Mergentheimbegütert sind und auch die Zent dieses Bezirks innehaben. Allein dasist nur eine Möglichkeit; einen sicheren Beleg für diese Geschlechts-verbindung kennen wir nicht. Wir müssen uns begnügen, die Ge-schichte des Hauses mit dem ersten Auftreten seiner Mitglieder in denUrkunden nach der Mitte des ^2. Jahrhunderts zu beginnen.
Aber auch noch in das urkundlich beglaubigte erste Jahrhundertder Geschichte des Hauses hat man einen Namen einzureihen versucht, derkaum dem hohenlohischen Geschlechte angehären dürfte, den BischofGottfried von Würzburg, der von ^9?—^9^ öen bischöflichen Stuhlinnehatte; schon die Geschichtschreiber des ^6. Jahrhunderts, Trithe-nüus und Fries, halten ihn für einen Hohenlohe/) ohne daß dieseAnnahme durch eine ältere Überlieferung oder durch urkundlichen Be-leg bestätigt würde. Man wußte eben nicht mehr, welchen, Geschlechtedieser Bischof entsprossen war, und wies ihn darum dein hohenlohi-schen Hause zu, weil später die Würzburger Bischöfe meist den be-deutendsten Geschlechtern des östlichen Frankens und besonders auchdem hohenlohischen entnommen wurden.
') Hermann Bauer, j^fitzingen Stammsitz der Herren von Hohenlohe: Zeit-schrift des historischen Vereins siir das mirtembergische Franken. ^»50. 75—75.
2) Ivirtembergisches Urkundenbuch I Nr. 252 S. s^Z vom Jahr ^099:Koisvi'ill äs Nei'ASlltkeim sunter den als iiiKsmii ausgeführten Zeugen^; 5058 wirdder eomits-tus ZIsi-Kiiitaiul genannt, Wirt. Urk.B. I. S. 2-4 Nr. 2Z>.
2) IIs8eriu!wil HiiisevMtu» ^Viroslni^ensi». ^79-5. x. 7H nach IrMsmiu^.