Druckschrift 
[1] (1665)
Entstehung
Seite
312
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Haußwtrthsott nicht vttth»nltch s,yn<

Das Ncundtt Buch/

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DasNeundie Buch/

^eLioLi^'r^k.ivs

genant.

Z)as l. Capitel-

Was in diesem Buch soll gehandelt werden.

^IßhethabtchvoMSäewttck bet ihn. 5umma5ummarum,eine Nahrung will^ IN lpec ic.und vonderHaußwirtt gewartet und versorget seyn/wer ihreGebühr nichtFeinden gehandelt/welches ich nit dencketzu chun/ der sahe nicht eines an / dann wieumbgehen köNtten/d?tn einHauß- sie wacker und munter ist allerley zu geben und zuWirth soll im verchunlich/sondern bringen/also muß sie auch.hlnwiderumb einen wa-erwerblich seyn / das ist/ er soll nie ckern und munternWirch haben der nit faul/ttägebiel wegbringen/aber viel soll er erwerben/und eine und saumig bey den Sachen ist/ sondern ibre Ge-guten Vorrats) hinderlege/ daß er und die seinigett bührihrgeschehenundzukommenlast/ undarbei-im Nothfall darzU greiffen tan/ wie Man pfleget zu tet/oünget/pfleget und wartet sie/und alles zu rech-sagen/ein guterWirth soll einenNehrpsenning/ei- ter Zeit/ dann sie will ihr Thun gar eigen und rich-nen EhrpfenniNg/ltnd einen Nothpfenning habe/ ttg haben»das ist/ er soll erstlich einen taglichen Pfenning im «5. ,, 5. . ,

Haufe haben/davon er seine Nahrung bestellen un .^apkrei.

fördern kan / daß ihm/seinem Weib/Kindern/Ge- Was ein Ackermann sondttü'chsinde und Vieh im Hause und in der Nahrung/an thun soll»

Essen/Trincke/Kletdem und allem was zur Hauß-

Haltung gehöret/was man denSchmieden/Wag- W Hr allen Dingen muß er auffviek und guten A-, »nern/Seilern /Rademachern/ Schustern/ Schein ^ Mist bedacht seyn/daß er die Aeeker wol düii- ftk-ftdem / und andern HandwerckerN geben soll und ge/und fein fett und starck halte/doch auch nicht M, "äu?muß/an nichts fehle oder Mangele. Darnachsollet zu fett/dann übrige Düngung ist dem Acker aucheine Ehrpsentting haben/den er/wanns feiner Eh- nicht gut. In der Düngung muß er acht darauffrenNothdurjft erfordert/ herfiwfucheii katt/alS geben/wogeringer Misthingeftyretwordene derwann ein frembder/oder sonsten ein ehrlicher Man nicht wol dünget. Das kan er Hernachmahls anbey ihm einkehret/ wanNMan evilanoliezund den Früchten wol sehen und mercken/dann wo m>-Gästgebott/Kindtäussm/VeMnüsse/Hochzeite/ düngetist/und gleichwol gering Getreide da stellt/üiid dergleichen ehrliche Sachen halten und ver- da muß man bald hernach andern bessern und fe-uchten soll/daß er zum selbigcn Gelde greiffeN/und tern Mist hinführen / daß er also das ^and allezeitehrlichen frembden ieuren davon eine ehrliche ge- in gleicherKrafft und Fettigkeit wd behalt-bührllcheAußrichtung thun kan. Fürs dritte/so soll Darnach zum Andern/ daß erden Acker rechter einen Nothpfenning haben/wann ihm die ersten und wol arbeite / nicht zu seicht und nichtzu tiess. Azween ersitzen und abgehen wolten/daß er gleichwol Dann wan das 6and oben ein wenig nur beschul w-l --t-...-.im Nothfall auch zu demselbigen greiffen köntt. denwti d / sobringetskeine Frucht/undkan auchDannsollinaNdcttNothpfennlgaufdieFreunde keine Fruchtbringen / sintemalesdieErdenichtlegen / so weiß ein jeder / was Freunde in der Noth wurtzeln kan Arbeitet ers ab er gar zu tiess/ so arbei-sind/llnd wie viel derselben im Unglück ansein ^oth tet er unden die todte und unfruchtbare Erden her-gehen. Freund hmFrennd her/ sagtjenergute auff/undbriNgetauchnichtFrucht DarumbmußMaim/ der beste Freund im Beutel/aber der beste er acht daraufgeben/daß er das rechte Mittel hal-Freund im Himmel/wäre besser geredet. Darumb te/tind feine gerade Forchen mache/d a e.ne der an-sage ich nun / habe ich hier etwas von unsern Fein- dern fein gleich ist.den jagen müssen / die uns an unserer Nahrung Zum dritten / wie auch droben im fünssten Ca-schaden thun / daß man sich vor ihnen Huten und pitel deß achten Buchs gesagt / daß er alles zuwrs^e»/°derdies-l^e-ch-.-ibekan/damitwirin rechter Zeit thue/ nichtzuschnell/ auchnicht-u ^der Nahrung »ich-schaden nehmen oder verderbe. langs.un. Dannwie derweiseMannsa-it/sohaiRu..wollciiwirfortfahren/und!'one-l,che,iz.^ einjeglichDingseineZeit -^nSumma/eskanfälligen Dingen sagen / die ein Haußwmh auch ih e,,«r leichilich „mb ein paar Wispel Getrei.habcnund wissen muß / damit er seine Nahriinz des Schaden thun/wann er den Acker nicht rechtdesto glücklicher fördern und erhalten möge, undiuricchtenZeirsäet/iinddi-Zeitnichtingu.^ann es heist: 5pzr,»m N-ÄUZ», kancom-, ,cr acht hat, BarumdMeinAckermannallewe.Äderen, Ampthat/d.rverwalices/wcrciwa-auf ge ein c-I-nci-rlum habe / daß er wisse/ wanns-chnimb-/ ocrvcrrichtces/ werein Wirthschaff! der Monden neu oder voll/ wanndiß oderjeneSbai/dcrstchcihr-rcnlich»or/und»ersorgc>>e/wie Fest kombt / darnach sie gleich als nach eineruchsgch ol -uuns Zebührt/und treibe sie/oder sie ttei- L/nolura, zil rechtet? pflegen : Dann es heist/

Sas ,

Miaim'ür allen