Druckschrift 
[1] (1665)
Entstehung
Seite
311
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was

VsnderHMung^ zkk

Wlieben / und zwey Jahr gestanden hab .'>v so ver- die Erde grabet / so kan Man hübsch die Grenhenhaue man sie einmal / so wachsen sie fein gleichauf/ Mercken/den sie faulen nicht,und werden hübsch und keulicdt.

DasXVl.Capittl»

Vom Palmbaum.

Die Ziegen pflegen auch die jungen Weidenihn«" ' gerne zu beschchlen / und das Viehe pflegt sich dar-^ an zu reiben/lind sie also zuverderben/da muß manfiemitDörnenr/ oder andern Sktauchleinumb-binden/ vermachen und verwahren/daß sie ihnen Palmbaum heist «5^5^, daß er alle- Palmbaumes

nicht schaden können zufügen. ^^zei? grüne Blatttrhat. Wan man den hoch Naturunh

Eshat dieser Baum groß Recht / und soll die haben will/so muß man ihn bescheren/ist ein 5ym- ^'s«nsch«ffc»

W«tteKhcib'e Obngkeit mit Fleiß darüber halten/ und ernstlich bolum oder Anzeigung der Tugend. Danndie

grsMscht. straffen/die sie verletzen/beffümmelenoder abhaue, last sich zwar drucken / aber nicht Widerdrucken:

Es sind aber mancherley Weiden/Werben/weisseWeiden/Bruchweiden/ darvon ich hier Nicht wei-ter sagen will. Besihe weiter Lvlumeitsm imBÜÄMn von Bäumen / 0.^9. ?allsckum in ke-bru2k!()c.2.Z.Lonracj.^!etedb»cjHcerM.!l!).z..

Das xiv Capite!

Wie es kommet / daß sich bißwcilcn die

Walde selber anzülwen undwegbrennen>

Solche ^em sind die heilige Märtyrer. Summasie überwinden all ihr Unglück als kühne Helden.

Das xvtt. Capitel»

VomFraIino^

der Eschbaum/ den soll Es-MMs^ manumb dle Gebäude nicht zeugen/Ursachen Nc. mu-O

hab ich im?. Buch ?-c. von den Hünern/ angezei- T«s«nd,Wäm«. l^F-mahl« »SM sich zu /daß sich die WZkd ff-^ Do^> <>a--r noch -m- Tuz-nd a.. shme/daßfl- sich selber anzünden und «eqbrennen / das kan 5^? Schlangen / weder dcD Jlkargmsnoch

>sie sichbtßwetl»"selbst anzün«

selber anzünden und wegbrennendavon herkommen/wann ein grosser Wind ist/unddie Zweigen an denBaumen an einander rühren/und sich reibe/to zündet sich das Holh an / und wirdbrennend/und gehet also ein ganzer Wald weg/soman ihm nicht in der Zeit vorkommet / und eilichHolh niederfallet/daß d^rBrand nicht weiter kom-men kan. Dann man kan nicht allein vom FeuerHolh verbrennen / sondern man kan auch Feuermachen/wann manHolh an einander reibet/Feuerherauß locket / und die Bäume brennend macht/als mit dem Johannis Feuer geschjcht/wie ich auch

deß Adends seinen Schatten berühren lassen,drumb tsts ein wunderlich Ding von der Natur/daß der Eschbaum eher nicht blühet / dann dieSchlangen aH der ^rden Herfür kommen / unddaß er auch ehe ftine Blatter nicht abfallen last/essey dann/daß die Schlangen sich zuvor wieder mdie Erde verkrochen haben, plm.lib.16.cax>.

Das xviu. Capw.VomBuxbaum.

anderswo weiter hab angezeiget / und außdem ^ ^

Iilz.2. lzcUi ?e!c>ponnel!2ci zu ersehen: 1l)üxus, der Bm bäum oder Buchsbaum/den Hat hsonderlich ausden Bergen / da die Windestarck „ ^bm etliche ^eute gerne U; Gärten/ dann er istaufdieHölßuna wehen. allezeit grun / allein sein Geruch ist allezeit sehr

schädlich / und ftm Same schadet auch allen Thte-

BasXV.Capittl.

Ein Wunderding von den Kohlm>

was HA S ist ein gering Ding umb die Kohlen / esfievorRraffc ^kan balde zerriben und zu Staub gemachttn schabet,, werden t wann sie aber in einem Ötte gebrauchtwerden / so haben sie ihre sonderliche Krafst undTugend / AlswanNManGrentzen macht /undeichene PsäleuNden spitzig macht / in das Feuergelegt / oder sonst auff den Brentzen Kohlen A

das Holh zu löffeln gebrauchen.

Beschluß deß Achten Buchs.

Diß sey also gnug von der Hölhung gesagt.'Wer mehr hiervon begehrt zu wissen/ der Muß mitden Heydelemen umbgehen/ und bey ihnenweiter nachforschen/dessen sich keinredlicher Mann schämenwird.

EndedeßAchttnBuchs»

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