sie klein / und geust Milch dran/ und setzt sie m di^ S u-benan einen sonderlichen Orth / dakeMViche zukom-met/da sterben die Fliegen von.
Die Reißken / welche man lüiUvs tun^os nennet/wachsen schitr im Herbst / wenn der Rocken Ohst ist / dieseynd auch zwererley/sie haben einerley Farbe/wie Leber-sarbe.Dtt schlechten seynd gute aber die zöttlgten/die amNande zötttgt seyn/ die seyn nit gut / denn ste seyn bitter.Wenn die guten ein wemg alt werden /so krlecken sie auchWürmer m den Stielen / so muß man sie auch wegschneiden / Man richtet sie auch zu / wie die andern. Ha-ben beyde einen holen Stiel.
Der Pültze seynd dreyerley. i. Die Kühepnltze/wen-den groß/ wie ein Hut/ wenn sie alt verden/ und mantssetße nicht/ sondern stöstsienurmitdem Fusseumb/und sind gar weich wie ein Schwamb.
i. RothePölße/ haben dicke Stiel/und oben nichteinen breiten Hut / man hacket sie Nicht / sondern Manschneidet sie schlechts / wie die jungen Schnecken.
z. DieSteinpültze/ haben nicht einen dicken Stiel/man schneid jhn weg / und behalt uUt allein den Hut/schneid jh-n klein/ und schlagt Eyer dran/ thut Butter/Rahm und Petersilgen dran.
Aj?j?snäix, Was em Haußwitth m diesem Mo-nat ferner thun / oder verrichten soll.
Im Augusts soll der Ackermann seine Felder zumSritteN mahl zur Wintersaat pflügen/ und vorBarcho-lomn serttg seyn / und anfangenzusammenzu dreschen,
Mm'onad. 87
Etliche säen auch im ansang dieses Mokats Rübesa- ^ ,mm / und Rettich und Steckrüben. Itcm mi ansang ^2lugusii/u>w zwar auch ein wenig zuvor/ wie wir Groben August-auch gesigt / wird der Flack>6 und Hanffungchracht/ -ueud ge>-wenn sie retffgenug seyn / denn ein Wirth muß j.'ch nach schehen/seines Landes und öer ZeirGeIeg «nl ,e 'it wissen zu schicken, vernch-Aixram Ende dieses Atonats brmgetman den Hirsen let weli>Mein/undwerdendleNüsse abgeschlagen / die Weinstöckhawen« Man soll auch umb diese Zett / oder im folgen-den Monat den Agrest /oder sauerTraubensafft zu man-chen nützlichen Dingen in der Wirthschaft einj'amblenUndzu bereiten / die Steine und das grobe Vnkraut vonden Eckern ablesen. Denn welche Acker viel Queckgraß .und Fraxen haben / die reiniget man durch state Acke- ^rung/ Außegung und zusammenrechung derselben / unvdringet sie vomAcker weg/verbrennen sie /oder strewetsie anffden offnen Landstrassen in dieFahrwege/ und LastIre venahrenund zertretten. Auch sucht man in diesemMonden Brunhuell und lauter Wasser/grabt Cysternenund Schöpffenbrünne / bauet allerley Wasserkünste.
Was die Wegwart odetSonnenwürbel >» iigno vn^i-n i s gesambiet / vdr nutz und Frommen bringet/ das mo5gen die ^ävocsreo und AänckeriM ccQr. ;
^esen.
Vsm beslhe weiter-
?z1lzcjium üb. y. perru-m äs ^reiccurüs lib.
(loatlÄllrillLm iib I 8.
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