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Vom Augusimoav.
Krauter soimAugu-sio Samentragen«
Poley / Balsamapffel/Müllenblumen/ Lorra^o. Tau-denkraut/ Windelbaum/. zahme Endivien oder Weg-wart / wüde Endivien / Rindsauge / Teschelkraut/Hundskörbiß / Schelkraut/ Camillen / Tausendgülden-kraut/ Steinmüntz/ Ringelblumen/ Calttutischer Pfef-fer/Wermuth/Steinkraut/ Schwalbenwurtz / Bey-fuß/ Stabwurtz / Sigmarskraut / Angelicen/Knaben-kraut/Iocheil/Kappenblumen/Bergknoblauch/Ibisch/Klaffenkraut/ Majoran/ Ammei/ Indianische Nege-lem / Siebenzeit/ Himmelsrößlein/ Flachskraut / Fen-ehel/Tnrckischkorn/Natterwurtz/ Springkörner/ Hopf-fen/ Kornrosen / Braunwurtz/Bitterwurtz / GotteS-Gnad/Benedictenkraut/ Naterzünglem/ Hanenfüß/wilter Lattich/ Alantwurtz / Besemkraut/ S. Iacobs-blume/Hysop/ S. IohannisBlume/Flöhkraut/Genß-distel/Bruchkraut/ Winden/ Tag und nacht/Doloffel/Pappeln/Andorn / unser Frauen Schüchlein/Stein-klee/ Mclaunen/ allerley Müntz / Scheißkraut/ Hirsch/Teuffelßbiß/Bergkresse/ Springkraur/Basilim/ Lend-wurtz/ Hohenrosten/ Vogelnest/ Fischmüntz/ Heyd-Nlsch wundkraut/ Quendel / Eberwurtz/ Spocklil:en/Psiirstngkraut/ zahme und wilde Violen/ Wnitervio-len /Apostemkraut /5czbiol '-i genant / Rauten/ Welsch-kraut/unftrfrauenThrenen/ Waldmeister/ Brombeer/Rosen /Schl-nbaum/ Eisenkraut/ Burtzeldorn /Klee/Willingkraut/ Brunnenkresse/ Nachtschatten / Juden-kirschen/ Ielängerje lieber / Hasenkol/ Goldäpffel/welsch Schwerte!/Sorgsamen/ Stechapffel/ Wurm-kraut/ Tormentill/ Brunellen /Mutterwurtz/ Knob-lauch/ Widerstoß/ Augenkraut/ blaw Augentrost / tau-be Nesseln/ andere Nesseln.
Im Augusto bringen auch ihre Samen der Meer-hirsch / wilder Steinklee / Weißdorn/ gelbe Wolff-wurtz/Teutscher Ingber/Zyland/ Syrischer BalsamWasserpfeffer/ Traubenkraut/ Knellkirschen/ Pfrimen-blümlem/Gerste/ Erdbeer/ Weiedrich/Thierlein-baum/Haselstaude/ Attich/ Finqerhut/ Feigenbaum/wilder weisser Pfeffer / Genßdistel/ Hollunderbaum/Ziegenkrailt/ Brombeer / Hindbeeren/ allerley Krie-chen/Allerley Birn/Wegerich / Canariensamen / Ei-chenbaum/Nußbaum/ M.ulbeerbaum/ ft!)wartzerMmmei/aüerleyAepsselbäume/ Schweißkraut/ Hopf-
fen/ Griechlschmondenkraut/ toll Aepffel/taube Nes-seln/ Mariendistel/Schwartzwurtz/ Wunder krautTormentill / Lindenbaum/Hartzklee / Weinreben.
kunZi, SlHrvämme-
?uv»6s, netmen die Gelehrten alle Schwammein-gemein/ sonsten aber sind vielerlei) Arten der Schwem-me/ etliche seynd gesund/ etliche aber ungesundt. Dahersie die Gelehrten auch nennen Vlcera rcrr« , Erdge-schwur.
PÜlye/ Loleci.
Pulk? wie
Vmb diese Zeit deß Jahrs tragen Bauren unnd an- ^ ezn -u-dere arme Leute m der Schlesien und Voigtlandehäus- undfigPültze / Rersigken unnd andere Smwammenem/schneiden sie würfflicht und treugensie in der Sonnen: ^oder aber / weitste auff diese weise die Fliegen sehrbe-schmeissen/backen sie sie m dem Backofen/ wie das Obst/und hangen sie also m einem Sacklen! weg. Im Wm-terhernach kochensie dieselbe femsauermit einem Pfef-fer / das ist ein köstlich essen / wie gesund es aber sey/das lasse ich die erkennen. Doch können solche
starcke Leute / wegen ihrer Arbeit ein zimblich grobeSpeise vertragen. Andern bringen sie viel Schleims/weil sie kalter und feuchter Natur seyn / und sastwieem tödtlich Gisst bey sich haben. Doch sind unter denSchwämmen die Pfifferling/Morchen/ Reihten undPnltze am besten / wann sie recht zugenchr werden.Essiudzweyerley Pültze/ Steinpültze/die haben einendicken Stiel/ und besser oder gesiuder / dann die andern/die man Mhpültze nennet/ die sind etwas weichlich/ undhaben einen dünnen Stiel. ?Ii»>us nennet alle tuu-vos , volupruznum veuevum , und hält sieprottris Lc veuenis, und Nicht ^>ro cjt>i L. BesiheLeor. 8. 85.!
Es seynd auch kleine Stockschwemmen / die an denaltenBircken / Eichen und Linden Sröcken wachsen/haben eine feme braune rothe Farbe / sind gar zarlerNatur. Die wascht man fein rein / und schneid vntendie sandichte Materien davon/ hacket sie fein klem mm-metRaamund Eyer/ und rühre umb/und last sie inderButter in einer Pfanne fein braten / das wirdvocein5?enen Essen in Voigtland gehalten. Es seyndauch grosse Schwammen/ die werden Hirschschwammen genant / die hacket man klein/ und nimbt viel But-ter nmPetersilgen und Zwibeln darzu/ und last sie mderPfaunen wol sieden/sie seynd garkrauß.
Die Pfifferling seynd weisse Schwämmen / habenerstlich einen Scharffen Schmack wie ein Pfeffer/ unveinen Safft/ wie ein Milch / ob sie wol gar bttter feyn/so muß man sie doch erstlich rem inachen / unnd darnachin heiß siedeut Wasser legen / wieder herauß nehmen/und ihre brrtere nzrcnsm zwischen zween Tellern wolherauß trucken / darnach m eme Pfanne mit viel Butterlegen/und braten lassen / ist ein frisches und gutes Es-sen; und oben Saltzvber her gestrcwet.
Es ist noch ein Art / nemblich röche Schwammen/diesonsten kein andere Farbe haben / die werden gleich -falsgedruckr/ daß die lmtereMaleuen heraußkommet/werden kleen gehackt mit Zwibeln / Petersilien / und vielButter/ in eme Pfanne gelegt/ und wol gekocht.
Brodlmgehabm fast eine Zeegelfarbe/ braunrötlichte Farbe etliche pflegen sie fern abzufchaben/ unnd alsorohezuessen / sonsten kan man sie braten/ wie die Pfif-ferlinge/ oder klein hacken und anrichten / wie andere ge-meine Schwammen/man menget sie auch unter ande-re Schwammen / und isset sie mit einander.
Darnach sind auch rorhe Schwämmen / die ha-ben weisse Punctlein/ die seynd eitel Giffc/ dafürhütedich fieissig Man nennet sie Fligenschwammen/ es seyndfullAl Kerulzcci» sie wachsen unter den Bäumen / sindgar roth und weißsprencklicht Die Bauren greiften sie«it an / sondern stecken an ein Stecklein / daß sie imverglffcet werden. Sann man haM oder schneide
sie