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Monat
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Vom Brachmond
Eorporkz LliMi.
Nun gib Achtung auffdas B ene f hw^rmen/ umbPfingsten / vor und nachLorpoiis Lknik, . biß auffMa garetben. Umb Medardi oder Corporis Christi/werden d-e Pflanyen des weissenKohls fortgepflautzet/sonderlich wenn der Mond ist im Zeichen des St crs undSteinbocks. Etliche aber thun das gerne am Psingst-abe.id und Fronleichnambs Abcnd. Reltichsamend flös-set man/doch weit von einander / am Abend <2orpc.ri setiki.t,. und am Margarethen Abend/oig.wieckir dan auch bey uns thun/ ur sa^r». Rübesa-men wird gesäet umb Killäm und Margarethe. Itemist es Loiport, klar / hringtts uns etNMtes
Jahr.
Von jttngen Innern-
, . Diejungen Hnner/so in diesem Monat außkriechen/
ner werden immer psiffen/und seynd kranck und sterben^ Oochin diesem ^ 5^« Monat noch etliche Hüner ansitzen/welche die Alten in der Wärme der künfftigen Hundsta-ge noch erziehen können. Was hernach außkö'mpt/daSerreicht der Herbst und die Kälte / und k"n darittübel er-zogen werden/ man wolte sie dan mtt grosser Ungelegen-heit in Stuben halten.
Von jungen Gättsett»
Wann die jungen Gänse Wen/und m Flügeln gros-se Federnbeginnen zu bekommen / so soll man ihnen A-Mio recht und Morgens/ ehe sie auffdie Weyde^ehen/undMarken, bald sievon der Wcyde kommen/Hsbervorschntten/und sie wol warten / sonsten sterben sie umb dieselbe Zeitlelchrüch. Sie pflegen M i) alsdann den Pips undFchk zubekommen/ dann so bald^die junge Fliegen begin-nen hervor zukommen/so kriechen sie ihnen mdieOhren/
Haß sie kranck werden / hangen die Flüge! / und sterbenhäusfig hinweg. Wie man lyncn aber helffen soll/besihedas lZ.Buch 'Meiner Oecononuöe,'im -8.und i6.Cap.
ImIunio und Iulw pfleg.N auch die jungen Gänsezu sterben / wo aber dieses herkomme / und wie ihnen zuhelffen/Besiehedie0LcouomjÄlnIib.iz.o,i8.Sc 7.6.
Junge /sunlein»
UmbdieftZett gib den jungen Hünlein Sangeil zuessen/dle können sie sein zwtngen/ und gedeyen wol dar-von«
Vom Guckgug
Am schreyen deß Guckgucks nach Johannes erkennenetliche wie rhewer der Rocken das Jahr werden soll.
Schreyet er zwey oder drey Tage nach IohanniS/ so sollderRockenkaum z.oder ^.Groschen gelten / schreyet erlänger hernach / so soll er mehr gelten. Ich hakte aber/wann wir ftomb wurden / und mit uuserm Gebctt fleis-sigzu Gott schreyen/ so solt einVatte- Unser mehr auß-ktchken/dann wann derGuckguck oas gantze Jahr schrie/es ist eine Thorheit. Darzu/wann gilt ein Scheffel Ro-cken nur i.oder z.Groschen / vögelt ii hat man chnwolalsonacyGroschenkauift / m der Chur Brandenburg/aderesistjetzo fthr dnn en abkommen / er wird jetzotm-mer tyewrer und thewrer drinnen.
Von jungen Scorchen.
Junge Störche sind denen Leuten gesund/ die allerleyGebrechen deß Geaders haben / sonderlich wann derSchlag ecken gerühret/und davon zitterende Hände be-kommen häcce/ das Scorchfett lst auch sehr gut / denenLeuten/Hie der Schlag oder Tropft gerühret/und darvonlahme Glieder bekommen haben / wann man dieselhigenach einem Dampffbad mit Storchenschmaltz schmieret.
Icem/ich habe gesehen/ dz arme Leute junge Storch ge?wurgec/gepflucket/ außgenommen / und in einem Topfszu Pulver verbrandt / und das Pulver im Wein oderBiervor die Podagra gebrauchet haben/ welchegesagt/es habe sie mercklich nechst Gott geholfen. Davon wei-ker iNwemen ^Icciic'.u^ilbus äe?ocjz^ra»
7uttze
Störche
tviesiein
berArtzney
Zebrauch-
lch.
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In diesem Monat sind die jungen Vögel recht flücke/und fliegen sehr au^/ drumv stellt man denen nun / undwerden mit Kloben umb diese Zeit von den Vogelstel-lern derer gar viel gefangen. Die Meise locket man nur
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r..it ernem Metsenbcinlein/ in einem kleinen Hntsein/'okommen sie geflogen / da sähetman sie mit den Klobenhauffig/wann sie gleich flattern und fliegen/ so fürchtensia doch die andern Nicht / fondern sie fliegen immer her-zu zum Ktoben/wann man sie von ferne höret / so pfeifstman nur schnell mttdem Meisenbeln/so kommen sie baldherzu. Nach IohanniS oder umb Bartholdm^i gehetschon der grosse Vogelfang an/nach IohanniS ist am be-sten mit dem Kloben anzufangen / dann vor IohanniSists noch etwas schwach Ding mit den Jungen / undwann man ihnen alsdann die Alten abfangt so sterben dieJungen entweder noch im Nest / oder im außfliegmHungers / mankan die Zeit mit dem FischundVogel-fang so gar eigengentlich nicht treffen / dann bißwettmists zu frühe / bißweilen zu langsamb im )ahr/ drumbstellet mans den Vogelstellern heim/wie sie das machen/oder wenn sie anheben wollen / sie können anden Vögeln!bald im Anfang sehen und mercken / ob sie noch zu jung/sder ob sie recht fluck seyn / man stellet solches m die 6i-icreriorz,
Lindenblüte.
Zu dieser Zeit soll man Lindenblüte brechen lasset/Wann sie fein lieblich von den Bäumen raucht/ und Lin-denblütwasser brennen / welches gut wider den Schlag/^TropffenundGifftist,
Vsn Getteninden Gärten,
Das Gettgraß lässet daö untrewe faule Gesuidebiß-weuen m den Garten über eilun yau eu Ugm/ und alsoauff einander verbrennen oder verfaulen / das man dochwolzu Haufe tragen/ undden Schweinen Vorschutt.nköndte. Etliche waschens auch im Wasier rein auß/undlegens dem Vieh vor. Ich h be auch wol auff Dörfferngesehen/daß es die Leuteauffgetreugec/ und biß auffdenWinter Verleger haben / uno alsdann dem V?ehe vorle-get/das haben sie dang.rNe gesjen/wre jie dann auch mtt-den Feldrüben und Mohrrnbenkrautichr gethan.
Gräfung»
Es pflegen auch etliche Bawersleuthe umb die ZeitViel Graß einzutragen / auff die muß man Achtung ge-ben/und ihnen das übrige Eintragen/ umb der Hütungwillen verbieten.
Von szmgen Kättyigm-
Umb diese Zeit nimb junge Käutzigen auß zttm Ädgel-f^ng/und zur Artzney. Rimbt man ihnen die Jungenalle weg / so bringen sie an dem Orth nicht mehr Jungeauß/es sey dan etwa em wenig beyseiten ab von dem Or-te : Last man ihnen aber ein junges im Neste/ so legen siedas folgende Jahr wieder an den Orth,
Meisen ge-langen wer-den.
Wann dergrosseVo-gelfang g5schicht.
5indeMu5Wasser die-net widerden Sci'la^undGifft.
Gstt Graßwie damit
Von den Rephnnem-
Umb diese Zeit muß man die Rephüner in den Püsche/nnd kleinen Sträuchern suchen/ dann nun gehen sie nochNicht zu Felde/sintemal sie darinnen noch kein essen findekönnen/weildas Getreydenoch nichtreiffist / sodaldeaberdas abhawen wird / so trifft man sie rm Felde an:Dann da bekommen sie .rst voll auffzu essen: Aber vordemOstmußman in den mdrigen Sträuchern sehen/wo sie ihr Lager haben : Dann da sitzen sie unter einemStrauche: Wie mans dann an ihrem Mist fein spührenundmerc?enkan/den sie alldarhinderihnen lassen. Dagebe man nur achtung auffchren Lauff/wann sie auß demLager weglauffen. Den Weg haken sie allezeit innen«Und da stelle ihnen Dohnen hin / gerade »n den Lauff/ st»lauffts gerade in die Dohnen hinein / und erhangt sichselber.Besihe nn is.Buch das 52.Capitel.
Von Etchhyrniein
Diesen Monat bekompt man junge Elchhörnlein/die muß man auff den Haselstauden / Eichen/ Dannm/Fichten / Buchen / und dergleichenfruchtdchren Bau-mm/davon sie ihre Nahrung haben/suchen. Sie ma-chen ihnen em artig Nest / hart an den Stämmen/ dagrosse Este außgewachsenseyn / von eitelMoß u:.d Lei-men/und klebens mnewmdig so arrza und klatauß/ als
wenn
IungeKZB
Yigen außzunehmenund war-«mb.
Rephünerwo die imBrachmo-'natzusuchk.
Eichhörnerwo ste niste»