VomBrachmond.
nenvor dieGlffteinsoll geben.
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wenn es gewölbet were/ daß sie nicht beregnen können/und lassen nur ein tlem töchlein hinein / daß sie nur hin-ein tnechen tonnen. l>armc 8c,mus o-x«-»?<r??^«?zb umbrz cau^X , denn e6 bedecket und be-schawert sich mit seinem Schwantz / und fleugt damit
von einem Banm auff den andern/?Un.!.8.c.z8.Grosse
Herrm essen sie gerne/das Felliche abgezogen/und gespi-cket/und also gebraten/den es isset ja nichts böses/schme-cket/auch nicht übel/die Bawren achtens Nicht/ denn esVerdorret gar am Spieß / sonderlich das vorder Theil.Am hindernTheilistkaum ein Bissen zween oder drey.Sie füllen das Maul nicht also / wie em guter Bratenvon einem fetten Ochsen / der acht oder vierzehen Tageim Essig gelegen hat«
Und ich halte selber von einem guten fetten mürbenHammelsbraten mehr / denn von einem Eichhorn / daweiß einer ja/wenn er vom Tische gehet und satt ist/wov-anersgessenhak
DsmSweinm»
Im Iunio begeben sich die Raupen / Spinnen undKenSchwei- ander Ungezieffer von den Bäumen/ und legen sich auffdasGraß und Kräuter / vielleicht von deß Meyen küh-ler Lufft/und deß Brachmonds nässe herunter getrieben/das fressen denn die Schweine und das ander Viehe insich/und werden hiedurchsovergifftet/ daß sie hernach-mahlen häuffig sterben. Dasolt man sie nun diesen Mo-nat entweder zu Hause behalten / odekihnen frühe einStncklein Butter und Brodt / oderetwan ein anderXleTipliarmscoa oder ^lerircricoo für die Butter eikl-geben.Man töndte ihnen Z corclium in Tranck legen/dasdienet gewaltig wider die Gifft / wächst in sumpfichtenWiesen/räuchtwieHopffeundistein Edel Kraut/ dassoll man im Majo häuffig einsamblen. Item/grawenSchwefel / Angelica/Nießwurtz/Anyß/ ^azvor^dreyerzerstossen/in einSäcklein inTranck gelegt/Item/die wilde grosse Rüben.Wilt da auch/dz dir die Schwei-ne das gantze Jahr durch ftischund gesund bleiben / undnechst Gott keines sterben soll/ so gib ihnen Jährlich dißRecept in diesem Monat einmal ein/wie folgt:
Nimb Otterwurtzel/ weisseHmde / sonst Wegewarkgenent/weisse Raute / Wermuth / jedes ein Handvoll/sioßes alles klein/und nimb soviel Gersten / als sie auffeinmahl auffessen können / sende die/blß sie auffpirsche/thueetwanzwsHZnde voller Saltz drunter/und gibsden Schweinen zu essen/ jagesie darnach in ekN Stall/und laß sie wol drauffschlaffen.
Man soll ihnen auch in diesem Monden Alandwur-tze!/Meisterwurtz / Liebestöckelwurtz/ Eberwurtz/mitfampt dem Krautin den Tranck legen. Etliche legen ih-nen auch ein Schiltkröte in den Tranck / und lassen siedas gantze Jahr drinnen ligen / die erhält sich von denKleyen/und andern Sachen/ die mit in den Tranck kom-men/das ist den Sweinen sehr gesundt. Item/sie neh-men Christwuryel / und stechen ihnen ein Löchlein insVhr/stecken ihnen stücklein Chnstwurtzel hinein/da fau-let sie wieder herauß/und fallt weg.
Von Trespen-
Jm Brachmon findet sich der Trespe in den kaltenAeckern/und wächst gewaltig in die Höhe. Doch läst sieihren Herren nicht verderben / sagen die SchlesischenBawren / ich nehme aber gleichwol noch Rocken da-vor.
Trespe fin-det sich imBrachmo-nat.
In frucht-bar» Jah-ren werdenwenig Fi-sche gefan-gen.
Hirschkol-benwasserwas esnutze.
Von Fische?!.
Nach eorpori s cknlii gehet erst der Aalfang undKrebsfang recht an. Aber merck du hierinn / wennsLand reich ist/ so ist das Wasser arm/ das ist / wenndas Getreyde wohl geräth / so fanget man nicht vielFische.
Vo»»H»rscheslben«asser.
Im Iunio distllliere das edel Wasser / das man vonjungen Hirschkolbsn pfleget zu distilliren / welches alles
drucken umb das Hertz / und utt^ Brust wegnimbL,wenn ntanötllnckt.
?erforarA.
AuffS Iohanms Tag frühe Vdr der Sonnen Auff- p^rko^Hang grabe gegen der Sonnen S.Iohannis Kraut / ein Krautpcrkorara genant/ undhebe es fleissig auff / dmn cszu wennes ge-vielen Dingen gut ist. Besihe'r^eop^rsttumvonna- grab(nw«5-türlichen Dingen csp.s. iccm ?iruw, von den Krafften den soll,der ? ei forsrze.' Das oben am meisten Blumen hat/ dasist das beste. Der Samen gibt einen guten Balsam.
Cardanus schreibetlib .ö.c.i!.. daßmünan S.Iohan-nis Tag unter diesem Kraut Carfunckel finden soll / undspricht er habeselber einmal iz. Carfunckel in einer Io-hanms Nacht darunter gesimden. Ddch dencket er/ essey Eisenkraut gewesen. Es pflegen auch etliche Acker-leute umb diese Zeit emenNothschmtin Rockenzu thun/damit sie die Pferde destobesser füttern können. Aber fiethun solches vor Iohanms nicht / sondern allein nachIohannis / denn da sagen sie/ habe der Rocke sein voCKorn/und sey den Pferden recht gesund.
llmb Iohanms mag man auch noch allerley säen/undsonderlich mag man das Gartenkraut/als Salbey/ T»-mian/ Lavendel/ ?c. das den Winter durch erfroren ist/und denn wiederum!) außschlägt/ beschneiden/grünetswieder auß°
Won welsihenNästett'
Umd S.Iohannis soll man welsche Nüsse abbrechen/ Welschehe fie inwendig hart werden / und Schalen gewinnen/ eir-undste einmachen / wiemanandereConfect und Con-»„machen/
serven pfleget einzumachen/diese stärcken und erwarmen und dererden Magen hefftig. Wie man sie aber einmachen solle/ Nützuna.dnssollinmeinerOecoaomizberichtetwerden. Auchhaben etliche Bawren umd Iohanms ihre gewisse Rech- ^nung / wieviel Wasser Ergiessung umbIohannis ge-schehen soll/und wie lang sie sollen wehren: Und nehmen von M^fdiese Rechnung von den Reiffen die vor Michaelis ge-fallen/und von den Frösten / dienachPhllippiIacobi^ ^pflegen zufallen / welchen ein fleissiger Haußwitth ^el derlel-weiternachdencke mag.Wenns S.Johannes/Vil^rzrio. und S.Margaretha die Eycheln beregnen/sowerden sie madig/ verderben / und fallen sehr ab/dochwachsen sie / wo si^ an dem Tag nicht beregnet wer-dem '
Von