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VsitslMgei» Tauben
AlleTauben sind zur Speise nicht sonderlich gesund/denn sie gebaren ein Cholerisch httzlg grob Geblüt / des-sen mancher zuvor mehr Hat/al6 chm lieb ist.Drumb kanman auch leicht ein Fieber dran essen / und sonderlichfeynd sie gebraten ungesundt. Man will auch wol sagen/daß man den Aussatz bekommen soll / wenn man sie vfftessen wolt/ sonderlich ein Müsslgganger / der es nichtWilde Tau- wieder außarbeitet. Wilde Tauben sind allezeit besserden sind bes- und gesunder denn zahme/und Jungen viel besser dennseralözah- die Alten. Denn junge Tauben geben eine gute Nah-me. rung/seynd leichtzu verdawen / sonderlich die im Lenyund Herbst jung werden / Thurnhäuser halt junge Tau-ben vor ein gut gesund essen/und aß sie allzeit lieber dennjunge gebraten Hüner: Sonderlich da ihn der Schlaggerühret hatte.
Von jungen Andren
Umb diese Zeit lausten die gnawen Haußwirthe End--SenEyer/und lassen sie die Hüner außbrüten/ daß sie imSünfftigen Herbst zu schlachten haben : Und halten keineüber Winter/weil sie ihres viel fressenö halben/vlel überWinterzu halten gestehen. Doch wer brawet/und son-sien eine Nahrung vom Vieh/ und andern Sachen hat/S>er kan ihr etliche über Winter auch wol halten/denn sieSegen zeitlich und alle Tag / und mit den Eyern kan maniöas Gesinde speisen« Wo Wasser ist/da seynd sie destoSeichter zu halten.Allein wo man Fischwasser hegen null/Sa lasse man die Endten gar davon / denn es verwüstetKjß Wasser sehr-
Von Fischfang und Vogel stellen-
Dieses geschichr diesenMonat/und den ganyenSom-mer durch. Aber doch muß man auch 'Achtung aujfkle ^ ! AFisch undVögel geben / daß man die Wasser und Lufft^ .nicht zu sehr verwüste. Bey denFlschenftlimanderNo- ^ k-n sollgenerschonen/ damitsie nichtvon ihrer Leichzelt auffge-^fangen werden/wenn sie aber geleicht haben/so mag mansie wol mitnehmen. Die Vögel soll man durchauß unge-fangen lassen/ wenn sie nisteln / und Junge außbrüten:
Wenn sie aber Junge aufgebracht haben / so haben siekein sicher Geleyt mehr. Wie solches auch Gott selberbefihletiM4,.BuchMosisc.^.v.6. WannduauffdemWege findest ein Vogelnest auffeinem Baum/ oder auffder Erden mit Jungen / oder mit Eyern / und das dieMutter auffdenIungen oderEyern sitzet/so solt du nichtdie Mutter fliegen lassen/und die Jungen nehmen / auffdaß dlrs wol gehe/und lang lebest.
Eine Obrigkeit soll auch verbieten / daß man die wil-den Endten/die wilden Gänse und Schwanen/ Rephü-ner/ und jreEyer mit frieden lasse/und ihne dieselbe außden Nestern nicht wegnehme. Man kan doch woljungeStahren / Amseln / Holtzscherren über Nüster/ Henff-ling/Fincken/ Lerchen/ und andere bekommen/ die manwas sonderliches lehren kan / wenn man gleich nichts»embsig den Gemesten nachkreucht / und ihnen die Eyerund Nester verderbt.
Von diesem Monat besihe weiter ?aNzäium lid.5.
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