May har XXXI. Tage.
Der AlteMay.
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Allerley AiifftnerckiMg im
Iacobi und WalpurgiS.
Diesen Monat ist der Tag 14.Stunden lang. Ach Gott behüte allhier vor Meyenfröste.'t'crriv in l^jola^>u» eli,Lc lc^rimusza^uiz.keäz.
Umb Philipp» Iacobi seynd diegröste Wetter.
In dem Monat beginnets früheumb ^.Uhr zu tagen / auff den Abendhalb y.Uhr wird es finster.
Viel Kräuterbad sind der Zeit gut/Artzney und laß / mach ftisches Blut/Meid Zorn/böse Fisch/und Fletsch da-bey/
Isop/ Wermuth machst brauchenfrey.
?2llcr»nischön/ eingutWeinzeichen.
fRömpt die Sonne m
Zwilling.
Der Newe
May.
Schaffen und anstellen ! Tag deß
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Die Zwilling sind ein warm undfeucht Zeichen/doch mässig/und gehö- zrender Lufftzu / und ist darinn gut 4wandern / kauffen und verkauffen/ im 5Fewerarbeiten / Kmder zur Schuld 6thun. 7
Kinder in diesem Zeichen geborn/haben lust zur Wecßhelt/ Kunst um 9Geschicklichkeit/ studieren wol/ lernen'leichtlich rechnen und wol schreiben/
smdschertzhafftig/ kurtziveillg und frölich/ mengen sich gerne in frembde Hän-del/Haben viel Gram / Neyd und Widerwillen von ihren nehesten Freunden/sindgute Lmnehmer/und böse Bezahler: Erwerben viel Geld / aber eö blei-bet nicht lange bey ihnen / verbergen den Zorn / drehen den Mantel nach demWinde.
Donnerts wenn der Mond im Zwilling ist/so bedeuts Verderben deß Korn.
Wenns im Meyen ojft donnert/so folget gern ein fruchtbar Jahr.
Andere sagen/donnertö im Meyen/ so bedeute grosse Winde / undvielGe-treydichs.
In diesem Monat umb diese Zeit gehen früe die der Sonnen aufs/
wenn es nun damalen regnet/so leydet der Wein das Jahr grosse gefahr.
Wenn an dem Tag schön Wetter ist / so hofft man auch em gut Weinjahr /darumb warvor Zeiten S.Urban in grossen Ehren gehalten.^oksa.öokcmuz^monkuz ^corium lik.z.c.is.
AusfS.Urban ists Getreyde weder gerahten noch verdorben.
Der May kühl/der Brachmon naß/
Die füllen Scheunen und Faß.
Frühe vor ^.tagets/auffn Abend umb 5 >.Uhr wirds finster.
Im Ende May blühen die Eicheln.Brüten die Lerchen.
^ilio.d5ur.??or.lczzn.l.zcin 8op!«.
k^lzjus ill 5eric cenec Urkan.in ^»eclc Lrilcao«^sjuzo^us Lrucis sä dculi arciua ticlerz tcsn^ir.
soiia'' ^aniAzc^ue Pliilippus in ur^k-.
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> Im Winter Getreyde zulgrasen/auffhören lasten Phi-!Uppi Iacobi. Pfiantzen ste-cken umb Lruciz.
Führen Lein / HanffundHirsche zu säen Urbani.
Heydekorn säen umb Ur-bani im letzten Viertel / sosonst pfleget es immer zu blü-jhen.
Die Lämmer absetzen/unddie Schaafe deß Tages drey-malzn melcken/anfahen umbPfingsten / oder die Wochenhernacher.
Zu Mist undPferch/brau-chen zu lassen.
Wende kleiden / reissennicht sehr auff / deßgleichenauch Scheun Dennen.
Backofen schlahen / reis-sen nicht auff / deßgleichenauch Scheun Dennen.
Die Schaube Decher de-cke« / und die alten Schän-den in Mist zu strewen.
Hopffen zu stengeln undanzuweisen.
Das Getreyde auff denBoden mit fieiß und offteumbzuwenden / damit e6 ^umb die Blühzeit mchtver
derbe/und schadhafftig werde^
Die Rechnung über die Schaafnöser / so in Winter ge-schlagen/auch die Mehrung vonden Schaasmeistern Wal-purgis einer jeden Art gezehlet/wieder anzunehmen/ und denAbgang zuver^ichnen.
Die 111 vLlirzliz und Rechnunge über das Rind und andere Vieh/wieder zu verzeichnen / beneben der Mehrung undAbgänge.
Den Kuh und Schaafmist auff das gebrauchte Feld zuführen/anzufahen.
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Der ipFettstaub/deß Nlinters Frost/Machen die Ackerleut getrost.
Auch ein schöner lustiger Sommer/iLrfrervee offt erfahrne Männer.
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