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Des Adellchen Landend Feld-Lebenö
Will man sie einmachen/ schneidet man die grüneAepfelentzwey/ siedet sie in gesaltzenem Master/lässetsolches wieder abseihen/legts in Essig/werden aber zim-lich weich/ und sind besser/ wie Unmurckeniu Satzund Ejjig eingemacht / wie auch die «t'ä
mour»
Ilarcjuz »ok-mics.Berg-Narden/ wächst von 2.
OlivenförmigenWurtzen/wie das La^riumidleWur-tzen haben eine schwartze Rinden/ sind bisweilen auchlcknglicht/ haben einen lieblichen Geruch/die Blättersind fast unserer Vaierian« ähnlich/treiben zimliche ho-he (stengel/feist und rund/ daran Purpurfarbe Dol-den/ (fast wie an Baldrian) an Grasgrünen Stielenhangen und wol riechen. '
Der Holländische Gattner sagt/ es sey noch eineandere Galtung / die habe ein Kraut / wie der Fen-chel/ es seyen auch etliche/ die gefüllte und doppelteBlumen bringen / deren Stengel gantz Blätterlos /werden jährlich von ihrem schwachen Saamen an-gebauet/ zu Ende des Aprils/ wiewol sie bisweilen sichselbst besaamen von dem/ was vom Winde abgeworf-fen wird.
Ist einer erwärmenden / dünnemachenden und zu-sammziehenden Eigenschafft/ im Wein gesotten unddavon getruncken/ treibt den Harn heffcig/ ist auch täub ab / daher sie sieissig aufzusuchen/ undzuvertil,gut wider die Geschwulst der entzündeten und erhitz- gen. Der Saame ist der beste/ der v»n sich selbstten Leber / wärmet den kalten Magen/ vertreibt die abfallet.
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me ttnAere, ?2paver iscivum, corniculsrumLc errsucum.
böst Feuchtigkeiten darinven / unverzagt die Winde/ist auch gut/ nach Oioscoricti» Zeugnus / wiederdie Gebrechen des Miltzes/so wol auch der Nieren undder Blasen.
5i»kurlium Inäicum, goldfarber Rittersporn / istzweyerley Sorten/goldgelb und schwefeifarb/ der letzteist etwas selten«/ den Lateinischen Nahmen hat er daßer amGeschmack dem gemeine Kreß gantz ahnlicl>/auchso wol die zarten Blätter/als Blumen/unter demKräu?ter-Saiat genosien werden; bey den Teutschen hat er/weil er fast wie der andere Rittersporn/ eine gehörneteund gefpornete Blumen hat / den Nahmen goldfarberRittersporn.
Wird in Geschirren gesäet/ da er sich in den Fen-stern an dem Gegitter oder angebundenen und ange-spannten Fäden schön in die Breite und Höhe aufzie-het/ und das gantze Fenster beschattet/will sieissig begos-sen/ und der nach und nach abfallende knöpfichte weich-lichte Saamen aufgelesen/und trocken verwahret seyn;wird im Frühling in ein guten fetten Grund angebau-et/ blühet den gantzen Sommer/bis in den Herbst/undist nunmehr gantz gemein.
Seinen zarten Blätlein sind die grünen Würme"en/wo es übersehen wird/alles
llore pieno. schwacher Coriander/Hat ei-ne liebliche öisumourant farbige/bißweilen^ ^ auch gantz weiß ichte Blumen.
Das Eychstadtische Blumen-Buch stellt auch füreine Niz-IIam pcrcxrinsm , dickblühend und sehrschön/ wie daselbst lol. 46 orciinc 2. plant «üi valiumzusehen.
Wird im Vollmond an das Ort gesäet wo er blü-hen soll/ muß aber gantz dünn voneinander gesiet/ undnie zwey bey einander gelassen werden/ sonst blühet ernicht; von den schönesten und dickesten muß man denSaamen aufzuhebe sich befleißen/ blühet meistens mit-ten im Sommer/ hernach folget em zimlich grosses mitunterschiedenen Fächen zusammgesetztes und gehörne-tes Häuptlein/darinn der s1?wartze und bisweilen röth-lichfärbige liebriechende Saame ligt / steht gern anschattichten Orten.
Ist warm und trocken im dritten Grad/ subtiler /reinigender und zertrennende:E iqen^chafft werden vonetlichen mehrdesSaamens als derBiumen halber an-gebauet/soll dock im Leib/ mit Rath und Gutbedunckeneines k^leclici. gebraucht werden; zu Pulver geflossen/und in ein reines Tuchlein gebunden/ ostt darangero-chen/hält die Flüsse des Haubts zurück; in Essiggesotten und warm in den Mund gehalten/vertreibt esden Zahnwehe;der Rauch davon vertreibt dieSchlan,gen; etliche hangen den Saamen/ tcm^re conts>
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iosy, an den Hals/ und halten es als ein ^mujetum'r die Pest.
dioil me tsnzere, Springsaamen -Kraut / wirdauch von etlichen öalsamins lulcs, oder psrlicsris liliquok genennet/ wächset gern an feuchten schattichten Orten/hat subtile/linde/ gelbgrüne / glatte/läng-lichte / unten und oben schmälere/und in der Mit-ten breitlichte Blätter/ die Blümlein hangen an subtil-len Fädenmässizen Stielen / liechtgelber Färb/darauf schmale und länglichte Schötlein erfolgen /voll Saamens / wann er zeitig ist / und man ihn einwenig anrühret/krümmen sich die Schötlein mit einemGewalt zurück / und springt einem der Saamen insAngesicht / die Blumen sind herumgebogen wie derRittersporn.
Viel brauchen diesen Saamen zu allerhand Aber-glauben/vermeynen die verschlossene Thüren damit zuöffnen/ und Schätze zu finden / so doch nur Gauckeleyist/und kommen dergleichen 5eute offt eher an den offe-nen Galgen/ als durch die verschlossene Thüren/ darin-nen sie mit Recht nichts zu suchen haben.
I..,bei>us vermeynt / dis Kraut habe etwas giff-tiqes an sich; wird zu Anfang des Frühlings gesäet /wo er einmal hinkommt / besaamet er sich hernachselbst.
?spsvcr ssti vum,tlore pleno, der gemeine und ein-fache gehört insFeld/ der dick und gefüllte aber wird