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Des Adelichen Land - und Feld - Lebens
Das Eychstädtische Buch zeigt uns auch andereAr- l eingeschnittene Blätterhaben/ schier wieder äcsntku,ten Lkr^l-znlkcmum Lrclicum lulcum , und Lbr/-^ Lslivus.und grosse Blumen/mit einem breiten/gelben/santkemum Lreticum wixtum , welche jerkerbtetieff glatten Potzen inwendig/daraus der Saamenwird.
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dolcic^nr^iz, , dvnvolvnluz,
^->,0locyntKi» behält seinen Namen in den meistenT Sprachen / ist eine wilde Kürbiß- Art / kriechtauch gleichermassen also aus der Erden herum/bekommt kleine runde/bißweilen auch BirnenformigeAepffel eines sehr bittern Geschmacks/die erstlick grün/und zu ihrer ZeitigungCitrongelb werden / sind hitzigund trocken im dritten Grad/ist einer so starrten durch-dringenden Eigenschafft / daß es diejenigen / so es nurmit Händen betasten oder daran riechen / .'zum Stuhl-gang bewegt.
Drey Körnlcin seines Saamens / sagr vurznt?«,andenHalsgehenckt/ reuten das drey-und vierrägli-che Fieber aus.
DasOel in sslchen ausgehöhlten Aepfeln in einerheissen Aschen gesotten/macht das Haupthaar schwartz/und verhütet / daß sie nicht^r-au werden /Noch ausfal-len , in die Ohren geträufft / nimmts das Wehthunund Sausen weg Doch mnwendig in dem Leivzu brau-chen / soll mans / wiewol es zu vielen gerühmt wird / oh-ne Vorwissen eines erfahrnen Mcckci, nicht leicht ge-brauchen-
consoN6a keZz!is. Rittersporn / wir handeln all-kier allein von den gefüllten und fliegenden/die sind v>e-lerley Farben/ weiß/ liechtblau/Veyelfarb/Rosenfarb/Pfersichblühenfarb /Leibsari' / gescheckichi/ traqen diedicken eben sowol ihren Sacanm / den inußman imVollmond / diejenigen so am ersten zeitig sind und d<enächsten Körnlein bey dem mittelsten hohen Stengelhaben / d i vorher die Nebenästiein alle weggeschnitten/abnehmen / und auf kommenden Frühling/im Aprilwieder im Vollmonden aussäen. Dann was von sichselbst zur Unzeit ausfällt / wird meistentheilsnurdünn-blümicht.
Wann sie nach der Saat einer halben Spannenhoch werden / soll man sie im Vollmond einer -Span-nen weit von einander setzen.
Haben gerne guten Grund und viel Sonnenschein/auch bey dürrem Wetter / wie die meisten Gewächse/genugsameBeseuchtung/ werden im Aprilen/ und auchwannö das Wetter leidet/ im Martio gesäet.
Die Blumen des gemeinen im Korn wachsendenRittersporns / heilen die innerlichen Entzündungen/und reuten die Gelbsucht aus.
Das OecoQum des ganzen Gewächses wird zu denApostemen / Grimmen / Gisst / Verstopfung desHarns / Stein und Hüfftwehe gerühmet.
Das «Miiiirte Wasser-dienet wider die entzündeteAugen/ deren Blödigkeit und Nebelzu vertreiben.DasKraut mit ein wenig Rosenwasser zu einem Pflaster ge-
macht/ heiletdie frischen WundeN/und mit Hönig/zer-theiltt alle Geschwulsten.
Für die blöden und dunckeln Augen werden dieFeld-Rittersporn am nützlichsten allein / und nur die Blu-mm mirSeebiumm / oder weissen Rosenwasser voreingebaitzt und ausgebrennt.
Lonvoivuius, Winden/ haben den Namen vonder artlichen Zustlmmenwindung der Blumen / ehe siesich öffnen/daß sie fast schöner aussehen /warm sie erstanfangen aufzugehen/als wann sie M,on aufgegangensind. Diewildai haben Blatter fast wie ein Pfeil ge-staltet/mit weissen und räthlichten Blumen ; dieMh-inen aber bekommenEpheu -Blatter / habsnischoneHinmlelblaue Blun^en / darauf folgt ein fchwartzerSaamem in runden Knöpflein verschlössen
Lonvoivulus marinus hat kleinere und rundereBlatter / und istMiichreich / die Blun-en sind Pur-purröchlicht / und anzusehen wieein Glöcklein warbstgern an den See - Canten / und blühet den -gantzenSommer durch.
'So sind auchnoch zweyerley Winden-Ätt / welche8cammoniu,n minus genennet werden/'davonzu besehen / derlresslichekotanicus, Liiroius L^uliu»,^mit Purpurbraunen auch leibfarben Blumen.
c^anus,Korn Blumen / allhier redenivir nur vonden gefüllten und ungemem- gefärbten Blumen / dirsind Lasurblau / weiß/ Purpurbraun / Rofenfarb undandern nach der ^vchattirung abgetheilten Farbenund/Veränderungen / sie haben auch offt in ihrerMitte ei-ne Abwechslung / 'Und Lind aussenher blaulicht oderweiß/ oder röthlicht/ und in der Mitten Purpurbraun.-Die Korn Blunren insgemein <ind kalter und trocke-ner Natur im an dern Grad.
Die Blumen im Wein gesotten und getruncken/dienen wider Scorpion und Spinnmstich / und allesGisst / undreutendie bösen und pestilenzialiscben Fie-ber aus. Die pulver strteBlätter zertreiben denen/dievon der Höhegefallen/dasgeronnene Blut. D-'r aus-gebreßte Sas^t heilet alle frische Wunden / auch dieMundaeschwar / und kühlet ab / aufgestrichen oder ein-geträufft / die entzündeten Augen.
Dieses alles leistet noch kräfftiger<^riuz montg.nus oder msjor. wächst nicht viel überSpannen-hoch/mit langen/weißlichten/rauhen utid unzertheiltenBlät-tern/ und Purpurblauen Bkurnen / allerdings wie diegemeinen/ohne daß sie grösser und vollkommener sind/wachsen gern in den hohen Wäldern und Gebärgen.
Von dem Lärcjuo Zpkzeroceok^Ic» oclcr L^noOricntaii,oder Bisemblsme/bchehedasvorhergehen,de Capitel.