Sechstes Buch/ Blumen- Garten.
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pro, e coti soprgszonencjo i sccacci, sopraclet-t« moclo accommoäarie ckiuii bcns» li Isscisno ka-ve ^ scckioctic i' ozlio pi^Ii l' vliore clc 6ori ; jnciik vsto, ozni cola li tirin^e. c 6ne csvs i'ozlic» ocko-rstjgZmo.
Viel sind der Meynung / daß dieser l'ubcr nur ein-mal blühe/daher lästman ihm so viel Zusätze/ die nachUnd nach ihre Tracht verrichten / und eine die andereabwechseln oder ablösen können.
Iiiäes tudeross.tsteine in vieiGattungenundSor-ten abgetheilte Blume/daß es fast unmöglich/alle zu er-jehlen/ auchunnöthig/tveil wir hier allein der schönstenund vornehmsten gedencken wollen.
ösutiinu, zehlt der j.riäsn und Lkamse- lriäumüber Gattungen/ unter den gemeinen ist die liechteHimmelblaue undgantz weisse unter denschönesten /theils blühen früh und gantz bey derErden/als die weis-blaue und mit Saffranfarb und schwach vermischte/gleich im Anfang des Frühlings/und offt noch unterdem Schnee/vergeht auch bald wieder/gehört aber un-ter die kuioolas, die später kommen/als die Schwer-del-Lilien und Spilling-Lilien/die besser im Sommerund lang nacheinander ihre Blumen geben/ wie auchdie gelbe Wasser-Lilien und andere vielfältige Verkeh-rungen der Farben.
Die ck-iwse Iricle, sind theils mit Purpurgelben /theils mit bleich und weissen/theils mit gelb und weissenBlumen. Es ist auch noch eine Species Iriciiz, tioreminore lzikora, die zweymal im Jahr blühet / und wielülium convalliumreucht. Item die Hispanischen/Tripolitanischen/ Byzantinischen und DalmatinischenIriclez, deren !»vvsrnuzgedencket.Am s^.Blatzeigt erauch die blühendeJngber oder Tin2>b«-r. so eine weisseBlühe/ gleich andern« icien. aber eineknollichte/unddem Jngber ähnliche Wurtzen hat.
Der lricien Wurtzm gehen unter der Erden nachder Lange/und flössen aus ihren Keimen undG elenckenneue Pflantzen/ wollen ein leichtes und nicht allzufettesErdreich/ dauren im Winter leicht aus/sie müssen nichtzu tieff eingelegt seyn/ sonst faulen sie.
Ihr Saamen gesaet/ blühet nach zweyen odecdrey-en Jahren/und verändert sich seltsam/ um das andereJahr muß man sie ausheben um Jacobi / legt sie aneinen saubern lüfttigen Ort in einen Winckel/bedecktsmit Erden/ bis man sie um Bartholomcei wieder ein-legt, will man sie aber/ durch Theilung der Wurtzen/mehren/muß es imMertzen geschehen/werden -.Fingertieff/in mittelmäßigen Grund/4 Finger weit voneinan-der eingelegt.
Die Asiatische wird ein wenig mit Laim belegt/undetwas gespritzt/ in Scherben gesetzt/ und des Wintersbeygesetzt.
Die gemeinen haben gern feuchten Sand/ und jegrösser man die Stöcke lässet/ ie besser blühen sie.
Ir>8 Suliana. die schwache Lilien / eine Majestätischeund ansehnlicheBlume/gleichet gleichsam einer schönen
Fürstlichen Wittbe/ die unter ihrem Trauer-Kot jHoldseNgkeit nicht verbergen / svtHern Hie AugeN deeUnistehenden an sich ziehen kan, und schattitt mtt ihrendunckelbraunen subtil ineinander gewirckten AeHe^iem/ihtendunckeln Silberbodensd fürtrefflich/daßchk da-mit gezeigter Trauer-Habit desto höl^r zur Wolgnvv-genheit anreihet/ man glaub er/die Wur^n »volle dasEysen nicht leiden/ daher witd sie im Frühling also zer-brochen/ daß bey jedem Stuck Augen seyen/die wirdmit feuchtem Laim geschmiert.
den/ und befielst sie in der Wochen emvderzweymai/bis sie antreibt; theils lassen sie in dem Feld überÄAn-ter / muß aber wol bedeckt seyn/ daß so wot die übrigeNasse als auch die Kalte nicht eingreiffen möge/welchesihre Verfaulung und Verderbet» verursachte/ am sich-ersten stehen sie in den Geschirren; des Winters mußman sie allgemach von der frischen Lufft cntwehnen/ bissie endlich ins Winterhaus/ oder sonst in cinelüsstigewarme Kammer gebracht wird; in dämpfigen Kellernthut es nicht gut/ wird das Kraut bald gelb/ und sängtan zu faulen.
^ So bald der Winter fürüber (sagt Her: Viescher)längest um den halben Februarii/macht man im Gar-ten/ in ein Land/ ein grosses Loch in die Erden/damit derScherben/ darinn die Lilie stehet/möge hinein gesetztwerden/ und bringet mit Laim vermischte Erden darzu /schneidet mit einer Säge den Boden vom Scherben^ sittiglich hinweg/zerschlagt hernach auch auf der Seit?! denselben ein wenig/ daß er sich spaltet/setzet also solcheni Scherben in dieGruben/ da amBoden zuvor gemisch-te Erden einer zwerchen Hand dick gelegt ist / füllt auchneben her mit solcher Erden dasLoch gantz aus/ und zie-het alsdann die Scherben gemach heraus/so treibet dieWurtzen dasselbe Jahr gewisse Blumen.
Man muß aber zusehen / daß das Kraut über Win-ter grün ethalten werde/ denn sonst/wann das alte ver-sehn ist/ verzehrt sie ihre Krasst/ indem sie neues treibenmuß/ und vergehtunterdessendieZeit/darinn sie blü-hen soll. Im Winter in der Einsetzstuben muß man sienie begiesien.
l.contlipctalon, stellt für das Eychstadtische Buchin kerbis Tlliviz so!. 59. hat eine grosse Wuchen/ wieeine Rüben/ dunckler Färb/ daß auch i^ciius inverszriis schreibt/er habe es zuVenedig/ als man sie feitgehabt / für das cycizmen angesehen/ hat Blumenschier wie ^nemom oder kanunculen /und der Saamesteckt in Schotten / der Stengel wird nicht gar hoch/dieBlätter sind schier wie dieBetonien artlich zerschnit-ten / wird in Franekreich und Italien mehr als inTeutschland gefunden. Die Wurtzen hat/ nach Zeug-nis (^aieni, die Krasst zu verdauen/zu trocknen und zuwarmen im dritten Grad.
Der Wurtzen OecoSum getruncken/ soll/ nachviolcoricii8 Meynung/ derSchlangen Biß vor aMandern am geschwindesten curiren.
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