552 Des Weltchen Land- und Feld Lebens
Hingegen /wann der Peltzer zwischen der Stangenund5er Wetterlucken stehen muß/ schlagen ihn dieWind an die harte Stangen an / und zerreiben undverwunden die zarten jungen Aestlein/wie auch obenjin den Weinstöcken allbereits davon Anregung gesche-hen/ sosürnemlichzu verhüten.
Wann aute Peltzer in den Feldern oder Wiesenstehen/ müssen siemit Fleiß eingezäunt / die Zäune «bn
oben mit Dornen belegt werden / damit sie das Ach/sonderlich die Geiß/ die den jungen Peltzern gefährlichsind/nicht beschädigen mögen; viel stecken auch zu Kgjungen zarten Peltzern einen dürren Ast/ der etwas h»,her drüber geht/daß die Vögel nicht darauf sitzen/undihn abbrechen möchten. Von den übrigen Stückenwollen wir hernach bey der Wartung der sruchtbmyBäume gedencken.
Baumes/ als die Gelegenheit des Orts anse-hen/ man kanzwar denen Bäumen/die man ineinen ordentlichen Baum-Garren bringen will/ einenForm nach Belieben geben/ doch an einem Ort/ wei-ches sehr denWindenunterworffen ist/müssen sie et-was enger als sonsten gesetzt seyn / besser ist es aber zuweit/als su eng/t ieschwachesten und üemesten setze mangegen Mittag so tan d.eSonne auch die übrigen berüy-ren/und die kleinen sind vor den Nord-Winden beschir-met, ln (^incunt.cm pllt.li5 cirburidu», 8o!e>n unöcHusque immmcre poicü, sct f- uÄuum m^tura-tioncm politkimun, conctucir :WaNliMaN dieBäu-
c>?. xx».
Vom Versetzen der Bäume und ihrer Ordnung.
An muß so wohl die Art und Eygenschafft des ^ also daß Sonn undLusst beederseits zurHülsseunM
sörderung gedeyen kan. Das Stein Obst soll seinenbesondern Platz haben/kan auch deren theils/ alSMa,rillen/Psersich und dergleichen/ im Kuchen-Garlen/wo sie nicht schaden können / ihre Quartier beziehen,insgemein ist diese Regel bey allen Umsetzen in acht^zu nehmen/ daß man/nach des Grundes Fruchtbarkeit,oder Schwachheit/ den Bäumen / am weiter Minaher von einander/ die Stelle eingeben muß: DttHulf>r der Ii'liruüion , pvur Ics ^ brcs trumclsiö^.zu Haag in Holland ausgangen / ist der Meynung/man soll Zwetschgen/ Psersichen und Kuschen in abgvsonderte S chächl eintheilen/ daß jede Gattung von der
me in das Fünffeck ordnet/ kan die Sonne allenthal- andern beyseits allein stehe,ben leichter dur» dringen / so zu der Fruchtbarkeit ein In guten Gründen sollen die Löcher sechs Schuhe
zrostcr Vorschub ist. ins Gevierte/für die Birnbäume zween/für die AM
Theils setzen ihre Baum m gerade Zeilen/, theils m bäume aber einenSchuh tieffun hohl gemacht werden/
die Runde/ so doch gleichwol nicht viel üblich ist Die dann/wann die Gruben tieffer sind/ so folgen dieWm-.
Oiaan-muß bey demKern-Obsi von zO bis^Schuh/ tzen dem guten Erdreich nach / und steigen hinunter bis
bey dem Stem-Obst halb so wett seyn/ Birnen- und aufden Grund/allwo/wann siebestehm/und nicht gc-i
Mpffelbäum können wol aircrmrt werden / weil dieser nua Nahrung haben/so fangen sie an abzunehmen/ und^lieber in die Breitm/j e ner aber in die Hohe w ächst/! schwach zu werden/an statt wann man sie wol