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DeSAdekchqiLavd« und Feld-Leben«
Macht siM muß es nicht nahe bey eiver Mauren ftyn /weil sich dort herum gern Unziefer aufhalt / die ihnenschaden/und die Augen benagen möchten ; dieserOrtsoll auch seylyveder zu wässerig und zu feucht / noch garunter völligem Sonnenschein ; das erste verursachetFäulung/ das andere/daß sie akljusrühe/ vor derZeitantreiben.
Wann die Wildlinye frisch undsafftig/ und dasZweiglein matt und durstig ist/ zieht es die Nahrungdesto begieriger an sich; die Ort/ worinnen man dieZweiglein vergrabt/müssen mehrdür: als feucht/ mehrkalt als warm / und also einer temperirten Mittelmaaßftyn. Man kan die Gattungen der Zweiglein in kleineBindlein zusammen machen / zu ledlichem ein Zettu-iein auf ?sr^omc mit ihren Namen/ weil das ?ar.oomc weniger und langsamer als Pappier faulet/ an-hessten.
Zum Peltzen soll es / wie schon öffter gedacht/ nichtwindig/ noch nassesGewitter seyn/sondern eine heitere/Me/ frische/ liebliche Lusst/sonderlich soll der Nord-Wind nicht wehen; der Peltzzeug soll reinlich ausge-putzt und geschärfft werden.
Von Wildlingen nun / wird der Gipssel abgesägt/doch daß man die Rinden keines Orts verletze/ mit ei-nem schärften Messervergleicht; im Absägen muß manmit der lincken Hand / den Daumen über der Sägenhalten / den Schnitt zwar geschwind/doch nicht völligdurchführen/ sondern wann die Säge fast durch / dasübrige mit einem Gegen-Schnitt eines scharffen Mes-sers wegnehmen; hernach muß der Stamm nicht mit,ten durch den Kern/ sondern ein wenig beyseits/mitaus-gesetztem scharffen Messer/gespalten seyn.Je kleiner dasStämmlein ist / je näher muß manß bey der Erden ab-nehmen ; die starckern Stämme kan man höher lassen;was aber in die Spalier kommt/muß man nothwendiggantz unten abpeltzen/ doch nicht gar zu tieff/damit die
Nasse (wie leichtgeschlcht) nicht Schaden bringe;mußman aber aus Noth unter der Erden peltzen/ soll manein oder zwey Jahreine Gruben offen lasten/ bis dcrZweig und der Stamm völlig zusamm gewachsen.
Wann nun / wie vermeldt/ der Stamm gespaltenwird/und das Messer heraus gezogen/ setzt man mitteneinenZwickel/ oderKeylvon Eysen/ Buchsbaumoderandern harten Holtz/ oder von H elffen-oder andern»festen Bein hinein/daß sich der Spalt voneinander öff-ne/unterdessen wird das Zweiglein/ Wie ein Irizonu«jnXqugiis,das ist dreyeckicht geschnitten/daß am dicke-sten Ort die Rinden unverletzt sey/die Spalten soll alsoin dem Wildling geöffnet seyn/ daß dieKlüfftebeeder-seits nicht gegen die Wetterlucken (das ist/ gegen A-bend oder dem Theil des Himmels / worvongemein-lich Wind und Regen herstürmen) kommen ; wannnun die Klufft mit dem gemächlich eingetriebenen Zwi-ckel sich voneinander theilt/werden beederseits/willmanzween Zweig aufsetzen / oder wann das Stammleinklein/nur einerseits / da dann der Zwickel-Platz darzulassen solle/ die Reiser und geschnittene Zweige mit derRinden auswärts an des Stammes Rinden einge-steckt/ und der Zwickel in der Mitten sacht und gemachausgewogen; am Zweig muß nicht zu viel Holtz in-wendig/ viel weniger der Kern gantz weggeschnittenseyn / nur daß er gegen die Rinden/ um die Wahl et-was dicker sey; das Messer muß scharffund gut seyn/dann/ wann die Rinden an einem oder andern sich ab-ledigt / so verdirbt der Zweig/ und ist das Peltzen ver-geblich.
Die Spalten müssen zwischen den Zweigen und un-ten mit gutem Peltz - Wachs stracks hernach wol ver-macht/ mit breiten / frischen im Wasser geweichtenFelber-Rinden / Creutzweis bedeckt / ob-und untenüberlegt/ mitschmchlern zartem Weiden -Band ver-bunden / hernach nm trockenem Mieß eingemacht/ un