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Schweins-Blasen ist/ nimmt auch aus der Apothe-ckmeinen Lummi,die man braucht/den Mägdlein ho-he Stirnen zu machen/so viel als der Wurtzeu/machtsauch zu Pulver/ und mischt es untereinander / gebt derFrauen Abends und Morgens ein halbes Quintel imwarmen Bier ein/solches conumur/ weil das Pulverwährt/ und soll die Frau sich hüten vor aller harten Be-wegung/auch allein schlaffen/ weil sie es braucht/undacht haben/daß sie nicht hart im Leib werde. Wäre einMann durch den Stein an der Blasen versehret/ demsoll man die Blasen von einem wilden hauendenSchwein nehmen/ und die Kämm von demHaushah-nen/ und machen wie obstehet.
Wann eine Frau/nach der Geburt/grosse Schmer-tzen im Leib hätte / welches ein verhaltener Ungesundverursachte/ so nehm manLöffel voll Wein/ ein Lös,
ftl voll des besten Baum-Oeks/ neun Blühe Sassran/Zucker einen guten Löffel voll/und gibs wol warm zutrinken.
Ein Kräuter-Wein vor AusZangder fünfften Wo-chen zugebrauchen: kec. Scor-onera-Wurtzen i.Loch,Osterlucey/so man Ms Italia bringt / anderthalb Loch,Alantwurtzen i. Loth / dürre Melissen / Salve/ Cordo-beneditt/Wieftn-Betonien/Benedictwurtzen/Roßma-rin-Wipffel / jedes ein klein halbes Händlein voll / dievierHerhblümlein / als Ochsenzungen/ Bvrrago/ Ro-sen und Schlüsselblumen/ jedes gleich so viel ( man kanauch an statt der Rosen wol blauen Veyel nehmen) al-les klein zerschneiden/in ein saubers Säcklein thun/undein Maß oder Köpffel Wein daran giessen/ über Nachtweichen lassen /dann alleMittags-Mahlzeit ein kleinesGläslein oavon ttincken.
Des Adelichen Land-und Md -Lebens
Kinder- Artzneyen.
Ilr die Würme der Kinder ist gut Pomeran-tzen-Safft/und das Pulver von diesen Schä-lern/wann man eines nach dem andern in ei-nem Löffelein voll Baum-Oel besonders eingibt; Itemder Syrup oder Limonien / und Zucker-Zeltlein ge-macht aus dem Pulver von dem obem Gtpffel desHirschhorns.
Oder gepulverte Rhabarbara / auch den kleinestenKindern/ein Scrupel mit Milch/oder den ältern mit8csbioia.Wasser. Das Pulver von den grossen Wür-mern/die von ihnen kommen/eingeqeben im Wein/
Milch oder Suppen/ vertreibt die Würmer aus demLeib. Lycori-Syrup mit Rhabarbara ist gut wider dieWürmer / und in allen andern Kinds-Kranckheiten/
die man ihnen allzeit geben kan/wann sie sich nicht wohlbefinden.
Wider das Brechen kan man ihnen ein Mastix-Pflaster auf den Magen legen; man überstreicht einLeder mit Jungfrau-Wachs/lässt in der Mitten/ wo esaufs Hertzgrüblein kommt/ ein Ort lähr / darein derMastix warm zerflösset wird.
Wann die Kinder Bauch-Wurme haben/ bestreichihnen den Nabel mit Ochsen- oderSchaf-Gall/ist auchgut dafür Milch zutrincken gegeben/ darinnen Knob-loch gesotten ist; Oder Wasser / darum Quecksilbergelegen.
Für die Kinds-Blattern ( sagt Herr OiZby ) ist disfolgendes ein bewährtes Mittel/sie heraus zu treiben/