Drittes Buch / ^
cmcin jungen Menschen / oder ein Kind ankommt/ magman ihm einen gantzen oder halbenLöffel voll eingeben/nach dem Person alt ist/ sonst ist er hitzig/und dörffteschaden.
l-jelmonlluz öllsrit iol. 7^4 kTcle^uentiz: 8ap-pkirusca:ru!co colors s^tur, ii 3r>lkZLe,n»^uo pLÜisteseprociit, arlizeril, Kc sliquanäiu stkrii^us lucrit,mox vero ävterarur , non cellat msZnetice jsm ab-senZZLMlna, virlus lotum e contaminato allr<zkere,lnoclo iä viribuz nonclum cledellatis irsl.Lolenlicicic-cö Ivcum ^poliemslis 83ppkiro in circinum psula-tim ciuc.to conscrilzerc, nescilicet exien» virus,inseniidiliter e volat , latiuz expatietur, 8cnolzj!emgliczuam part^em vicinam, latiusproincjc i iseliet, czusenim virus mZArielic^ e corpore tZbiäo , tsn^uamper tudum, ütlraätum exkälst, lotus circinus moxnizrescit, üetancleminLickaramcombuliusexciclit,coräc interim, A mortiscrA cont^Zionc prsservalo ,Hc Sappluro nikilobck, jmo eo potentior lauclatur,czuo l-epius vcnenum exluxerit. Ll paulo polt 5ol.756. ^sppkiru«, vel ctizm frulium Zuccini luciclum ,prius per seplem ?Iai?ctarios pulsus confriZa (suntsulem ii in zutturc, csrpis manuum, prope peclumwslleo!oz, 8c scl corclis Ikronum) 8c collo peri-iptivicesppensa, peltem impecliunl, scleo-^ue I)>rTl.u-nis aknuleta certilllma, glioczui plane incKcscia, llpuIsumconsriZio non prsecellerit. lclemscrib t inI^umulo pettistol. 8i- Vicli in LataraÄZ (Zaucjsvi-enli intezi sm I^eZionem dleapolitansm ?elle periit-le, erst sutein ikiclem Lobors t^ermaria , HUT pulve-re p/rio sua linxrral incluirs , ul lotrices , l^mulc^uepccliculos excufarcnr, korum li czui perirent; ic! pr«eOv^enler'iZ.nokisutem?elte
'Item ein bewahrtes Stück für die Pest : Nimmeuptiorbimn 2.Loth/Mastix 2. Loth/stoß es zuPulver/sähe es durch ein enges Sieb/thue darzn ein halb Quin-tel geriebenen Saffran/machs mit Honig alles durch,einander zu einer Latwergen / wie ein dickes Taiglein/gib davon einem Mann oder alten Person i.Quintel inSauerampffer-Sc-zbiosz- oder Weinrauten-Waffer/laß ihn darauffwol zugedeckt schwitzen/ wann er schwi-tzet / so geneset er; einem Weib/ Knaben von 14.15.16. Jahren nur halb so viel/oder ein wenig mehr/nach-dem die Krafften sind/ man mag es auch schwangernWeibern brauchen; diß ist auch gut für die rothe Ruhr/wann mans dem Patienten bald gibt/ so ihn die Ruhrangriffen.
Lsrcisnus schreibet: Wann die Blätter von denRustbäumen und Pfersichbanmen vor der Zeit abfal-len/ daß es ein Unfall oderPest an Vieh und Leuten be-deute.
iZzriceilus meldet toi. 210. Es ist kein besserser vati V für die Pest/als folgendes: Man nimmt dürreFeigen/ welsche Nußkern / Rauten-Blätter und Kra-nawethbeer gleiches Gewichtes / stost es mitNosen-oder gemeinen Essig/seihet es durch/ und druckt es ge-machlich aus/und hebt den Safft auf/ Morgens nüch-tern einen Löffel voll davon genommen/ verhütet die
:6-Mutter. - 4^7
Seuche denselben gantzen Tag. Kä tzrö KjitKrlHstiskeyis HIexipkzrmacon.
l .'hz>lus schreibt: Wann ein Geschwär Feuer -rochsey/ werde es gelöscht/ wann man erstlich einen Dottervom Ey mit Saltz vermengt dmauf lege/ und solchesviermal in einer Stunde thue; Item wann man nehmez. oder 4. Scheukrant-Wurtzeln / ein wenig Pappelnund Schweinen Schmeer/ samt ein wenig S-altz/ ma-che ein Pflaster daraus/und lege es ans/ so werde manWunder von ihrer Wirckung sehen; Item Teuffels-abbis/ frisch/ samt Blumen und Wurtzeln zerstosseyund aufgelegt/dönt/zeitigt und heilet.
inleÄioas-Pulver: Meisterwnrtz/ Campher /Himmelbrand - Wurtzel/ grünen Salve/ Zittver/ An-gelica/Bibtt^ell-Wurtzel/weiffenDictam/ Cubeben /Lorbeer/ Weinkraut/ Cardobenediet/ gemeinen undwelschen Kümmel/ Anis/ Coriander/ jedes ein Loth/( die vier letzten Stücke müssen vorher 24. Stunden mWein-Essig gebaisst/nnd wieder getrocknet ftyn) allesgepulvert / und drey Loth weissen Zucker-Candi darun-ter vermischt/in ein Glas gethan/wol verbunden / undan einem trockenenOrt venvahret; in Sterbens-Länff-ten nimmt man davon alle Morgen einen Messerspitzenvoll/wär aber jemand >r>6cirt. gibt man ihm zwey Du-caten schwer; ist es mit Hitz ankommen/ in einen gutenausgebrannten Wasserswo aber mit Kälte/ in Wein/und last ihn schwitzen
Das Campher - Pulver macht man also: Nimm z,Loth Zucker - Candi/ ein halb Loth gepulverten weissenIngwer/und ein O.uintlein Campher/mach ein Pulverdaraus/ gib davon einem lnkcirten eines Quintleinsschwer in Estig/mitRingelblumen-Scabiosen-Sauer-ampffer-oder Viehedisteln-Waster vermischt / laß ihndaraufschwitzen. Oder man kan/statt des Ingwers /Zittwer/ Bibenell/ Beer-oder Meister-Wurtzel / oderraclicem?clZsilis gebrauchen. Zum TranckistgutSpi-ritus Vitriol!, etliche Tröpffleminem Glas Bronnen-Wasser gelassen. Wann man Kopff-Wehe hat/ magmanWein-Laub oder Kohl Blatter aufs Haupt legen;Oder EssigmitVeyel-oder Seeblumen-Oel vermi-schen/ ein Tüchlein darein netzen / und um den Kopffschlagen.
Diß ist auch ein gutes ?>-XlervztZv, jahrlich für diePest zu gebrauchen: l^c. Fenchel-Kraut / Brombeer-Blatter / Weinkraut und Salve/ jedes 2.Hand-?vol!/stoß alles in einem Mörser / thue es in einem glasirtenHafen/gieß zweyKannen starckenvierdigen Wein dar-auf/ verlutir den Hafen wol / laß ohngefehr den drittenTheil einsieden/ nnd verdeckt, wieder kalt werden/drucksalsdann wol aus / thue es in ein Glaß / thue ein LothJngwerstupp darunter/ verbindedas Glaß wol/ her-nach y.Tägenach einander einemMenschen srüh nüch-tern einen Löffel voll eingegeben / z. Stunden daraufgefastet; man muß das Glaß allzeit wol buttern undschüttern / daß die Ingwer fein durch einander komme/soll man ein Jahr sicher seyn. Besiehe ferner im andernBuch am2s. Capitel / wie sich ein Haus-Vatter inSterbens-Läufften zu verhalten habe.
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