Drilles Buch/ Hauö-Mutm.
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üb / an Händen und Füssen / thue sie in einenZendel /binde sie einem lebendigen Krebs aufdem Rucken/ undwirffihn in ein fließend Wasser/ so vergeht dieKranck-heir/undist an vielen probtrtworden>^sclLmcursscZ.kibetur in kcbi i.
Item i<cc. Lslis sbs/nlkii Zi. iritrito olec>8zliz, Oc>-lizzi-.iij. alle Morgen in vits, soll sehr bewährtseyn-
Oder man soll das weisse Marck nehmen/ das in-wendig im Holunderligt/ einer lvclschen Nuß groß/in einer Hühner-oder Copaunen-Suppen sieden / undalle Mrgen und Abend einen guten Trunck davonthun-
Wiewol die Wassersucht hart zu curiren ist/ ist siedoch bisweilen durch dieses Mittetverrrieben worden:NimmBronnenkreß/ klaub ihn sauber/ zerschneid ihn/und leg ihn in eine Kanne Bier / Verdecks wol/ daß esnicht ausrauchen kan ; dieses Trancks muß sich derKrancke eine Zeitlang gebrauchen/ und sonst nichts an, i
ders krincken/und alleinGebrattens essen.Es dteM auchfür die Wassersucht/die Holder-Wurtzen gesotten/uitddas vccoÄum davongetruncken; criam^uval, ii u»-n» lepvris . vcl propiia urinacrclrö dibstur ; vdetnimm eine zinnerneFlaschen vvllWein/darem ein guterTheil röche Myrrhen geworffen ist/vermach solche/undschlags in emem Brod,Taig allenthalben wol em/als-dann im Ofen gebacken / trinck von diesem Wein bis-weilen ein Glaslein / und schmier den beschwerten Ort
damit/mirs eKciel.
!). Lalomon i<ciselius in iVIilcell. Lurios. snni ie^cunöi.oblerv. 219. siigt:Erhabe ein sechs-lährigesMägdlein gekannt/die von der Wassersucht /Uc rcoder^nalarca^inen grossenBauch/und so wol durchscheint-gesGesichtundGlieder/alsauch schon schwerenAthemgehabt/ und hat nichts darfür heiffen wollen/end-ich/als sie aus seinen Rath/wenig Tag über/ Bocts-Harngetruncken/ sey sie gantz davon hell undgesutK wor-den.
cxl.
Von der Gall.
Er an der Gall fiarck leidet/daß ihm im Mun-de alles bitter wird / der nehme Granaten-Aepffel/ und trincke zwey Stunden vor demEsten/zwey oder drey Löffel voll Safft davon; und thuees etlichemal/eshilfft.
Her: Carrichter gibt dieses Mittel: Nimm brauneBetonica eine Hand voll/rothe krause Müntz e!ne hal-be Hand voll/Lerck?enschwammen ein Loth / klein zer-schnitten/zwey Stund in ein frisches Bronnen-Was-ser gelegt/ in einem leinen Sacklein/Hernach in z.MaaßWein/biß aufdie Helffte eingesotten/ und dessen genuggetruncken ; gib ihm auch bisweilen einen Löffel vollEntian-Wasitr/ mit einem wenig Calmus-Pulver.
Item für die Gall : Nimm einen eysernen Löffel/mach ihn glühend / thue Wein darein/laß ihn darinnenwieder erkalten / und trinck ihn Rhabarbara dienetauch sehr woi wider diesen Zustand.
Folget ein gutes Trancklein zu Austreibung der
Gall: Nimm and«halbeAechtrmg frisches Brvn-nen-Wasser/laß esso heiß werden/daß es gleich siedenwill/schütte darein hundert abgeschnittene LetbfarbeRosen/und zehen Loth Zucker/ laß es einen einigen Sudthun/ und wieder abkuhleu und abseyhen/davon trinckMorgens um neun Uhr ein halbes Seidel/ zwo Stun«de vorher soll man ein Süpplein essenzunter Tages umdrey Uhr / trinckt man wieder so viel/und zu Nachts /wann man sich legt/ auch so viel/ kühl/ und das soll manthun/ so lang die Rosen blühen.
Ein Gall-Wein/welcher die Gall mindert und aus-führet: Nimm Centaur 5. Büfchlein/ Kram / Blüheund Wurtzen / Cordobenedieten-Kraut z. BüschleinLungen-und Leberkraut eine Hand-voll/alles zerhackt inein Glas gethan / z. Aechtring Wein daraufgegossen /Tag und Nacht stehen lassen / trinck Mittag undNachts davon/ man kan aufdie Kräuter nachmessen/ solang sie Krafft haben.
cx?. exn.
VondemMiltzunbder k5<-i-r>cli-,liz.
Ur die Verstopfung des Miltzes ist gut dieLsivatciia auf der lincken Hand öffnen lassen /und wann Durst / trockene Zungen / und Un-willen zum Essen dabey ist/ soll man 4. oder 5. Morgennacheinander nehmen den Syrup von Endivi und Lcolnpen^riz. und bis auf Mittag/wenigst vier Stunde/daraufffasten; odervon Odermeng getruncken/und desPulvers davon in der Speife gebraucht.
Hpuliinuris sagt: Gundelrebenmit Essig gesotten/und auff das Miltz gelegt/ stillet die Aufsteigung oderBlähung desselbigen.
Item wer ein hartes Mich hat/ der nehme Qaibs-num, und lege den in Essig z. Tage / siede ihn darnach /und seyhe den Csslg ab / und mische darunter Baum-
Oel/ und rüssre dis mit einer Spat«!/ mache darausein Pflaster/ und leg es aufdasMiltz; OderHopffengesotten im Wein / und auff das Miltz gelegt.
Item Poley offt gebraucht im Wein; Item Ho-lunder-Blätter gesotten in Wein oder Oel/ist gut/dasMiltz damit gesalbt/ wie auch Tamarisken-Blatter inWein gesotten / und getruncken; Item Nessel - Wur-tzen instarcken Wein gesotten/ und aufdasMiltz ge-legt/wieein Pflaster/ benimbtdie Geschwulst : Alsoauch Spenat und Haus-Wurtzen klein gehackt/ Utch ineiner süssen Milch sieden lassen/ und so warm als mansleiden kan/ aufdasMiltz gelegt / benimmt die Wehe-Tagen : Alfo auch das v-co-Äum des RömischenWermuths nüchtern getruncken / wird vom cornclio