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zy8 " De6 Rötlichen Land-und FeldsLebenö
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Min einem der Bauch geschwollen ist/ und we-he thut/soll derPatient vonWermuth/Comil-len-Wurtzen/Kraut undBlühe/und vomwil-
den Senffein LZccoÄum.etlicheMorgen nacheinander
trincken/auch Anis und Spargel imWem gekocht/undden Wein getruncken.
Kür den schmertzlichen Durchlauff dienet folgendeClystir: Nimm eine Hand voll Gersten-Meel/mit denKleyen/ und auch so viel waitzene Kleyen/ deßgleichenauch so viel gedör:teRosen/laß es alles in einem vergla-sten und wohl-zugedeckten Hafen / mit z. AechrrmgWasser/ ?. Viertel Stunde lang gelinde sieden/ seyhees durch ein leinen Tuch/und drucks wol aus/damit alle.Feuchtigkeit wol herauskomme ; dißdienetzu2.Clysti-,ren/nimm davon die Helffte/thue darzu Eyerdotter/und i. Untz Rosen-Honig/ und appiicirs warm; dieseClystir kan man wol z.oder 4.Stunden ohneMüh beysichbehalten/ weil die (^ruität klein ist/ weniger/ alsgewöhnlich; und weil diß eine balsamische (^uziität ansich hat/welche die -xuiccnrteDärme sänfftigt/ist nochbesser/wann man eines Tags zwo nehmen kan; dienet.in!allen Ruhren.
Alle Verstopfungen sindgefährlich/denn sie serursa-
chenWind/UNd^buIIltloncs sanZuinizÄ! lj)irituum,da
muß man sich für starrten groben Speisen/und hitzigemGetränck hüten / und bald i^xativa brauchm / -oder
kncrriata.
^poiimaris sagt: BauM'Oel getruncken / machtStulgang / und reiniget den Leib; willt du i. oder 2.Stulgäng ohne Gefahr machen / so brat ein Ey garhart/nimm den Dotter heraus/hack ihn klein/ und saltzeihn/ leg ihn in ein dünnes Tüchlein / und bind ihn aufden Nabel/ daß er nicht herab falle/ so geht der Dotterindeu Leib/und l-xirt.
Wann jemand keinen Stulgang haben kan/ sonimWeyrauch und Hartz / thue es unten in den Leib ^>mlauf eine Glut/ daß der Rauch in denFeib komme / sokanst du den SttUgang von Stund an haben/ es ist offtprobirt worden.
Für den Durchbruch:Nimm Theriae mit l'-rkZKiiialü, und Scorpion-Oel/ ein Pflaster davon aufLe-der gestrichen/über den Nabel gelegt/ wie auch über dasHertz/Hernach des prsepsrirtenHirsch.Horns L.Gran/Smaragd 15. Gran/Bezoar?. Gran/vermengt/undin 8cor?oncrs-oder Mauer-Rauten-Wasser einge-geben.
Für die Verstopffung ist dieses ein tressliches l>axs-tiv. ^.koi.Lens: i.Quint/ jußHoltz zl^.Rhabara.!.halbQuint/Weinbeerlein 1 Viertel/klein zerschnitten/in ein Tüchlein gebunden/ ein Seidel Bronnen-Was-ser daran gegossm/ und so lang/ als ein paar Eyer fie-den lassen / und täglich 2/ z/ oder 4>nal ein halb-odergantzes Gläslein davon getruncken/ biß es den Leib ge-lind öffnet.
Wersjchsür derVerstopffung furchtet/ dertrinckenur 2. Loth frisches Mandel-Oel in einer Suppen oderjm warmen Vier; Item/Ganse-Mist in einer ungesal-tzenen Erbes-B rüh zerrieben / wol gewürtzt und einge-
geben/hilfft'gewiß/ pro Wann eine
t>on zu siarck würcken wollte / muß man nur einwenigTheriac im Wein oder Bier einnehmen.
O. Minderer sagt: So du verstopfft im Leibe bist/sonun gepulverten Salbey/vermisch ihn unter Schmecr/und^reich dessen einer Hasel>Nuß oder Bohnen großindenNabel: Dißhabich(sprichter)-denKindbetle-rinnen/so/wegen des strengen Liegens/imLeib verstopfftwarm/mit Nutzen gerathen. WM du es aber stärcterhaben/ so thue eine Gall von einem Fisch oder Thier / essey gl/.'ich/ was für eines wolle/ darunter/ so wmcket esdesto lieber/ aber alsdann soll mans keiner schwängernFrauen brauchen»
Starcke ?urZationen und Vomitivs soll man niemalbrauchen/ dann sie schwächen die Natur; wannmcnpurgirt/soli mans nüchtern thun/sich warm halten/sau,re Speisen und kalte Lasst meiden,
Unter den nützlichsten und besten purZziionen (wieHenclcS^resmelde^isteine/dieAttich-Körner/gepul-vert/anderrhalbQuint für eme schwachi/und s.Quintfür eine starcke Person/in weissenWein eingenommen/,ist zwar etwas starck/ doch gut für arbeitsame Leute; jo/,nan kans auch wol in kleiner voll den Kindern geben.Noch bessere und gelindere Würckung hat dasOel vondiesen Attich-Körnern/ soll also (spricht er) eine Haut «Mutter ihr dieser Kern im Qctober eine gute Huimt«tät einsammlen/die Beer müssen wol zeitig seyn/zerstes-sen/und in ein Wasser gethan/wasguteKerne sind/fal-len aufdm Boden/ das ist zu behalten/ waoobenausschwimmet/thut man weg.Wann mans aus demWas-ser nimmt/ waschet mans aus weisscn Wein/ trocknetim Schatten/und hangts in Säcklein auf.
BasOe? machtman also:«ä. lo.Pfund Mich-Kern/pulverifire sie sauber und klein / lasse sie in einem klarenWasser / m einem grossen glasirten Topff7. oder 8.Stunden sieden/ und wann das Wasser einsiedet/ kanman wieder so viel heisses Wasser nachgiessen; denSchaum davon/aus welchem das Oel wird/ muß manfiassjg nach und nach abfchöpffen / und in ein Glas zu-sammen thun. Dieses muß wol zugemacht und verlu-tirt / in frischen Roß-Mist tief eingegraben / und in8. oder i s.'Tagcn wieder gemach herab gehoben / unddas obenauf schwimmende Oei von dem ?ki-Zma ab-gesondert/'durch ein hären oder sonst sauber Tuch gesy-hen/und in ein saubersGlas zumGebrauch wol verwah-ret werdemein halber Lösselvoli davon ist genugsam/4.Stunden vor dem Essen/in einer Suppen genommen/eine mittelmDge Person zu purgiren; ist auch gut fürdieGlieder-Schmertzen/ warm aufgerieben/ linderttrefflich.
O. e-,Miicjus setzt ein liebliches Purgier - Mittelalso: Nimm i.Antz schöne weisse^iectioaLönz-Wur--tzen/ subtilpulverisirr / süsse geschwellte Mandeln / unddes weissesten Zuckers/ jedes 6. Loth / mach daraus mitRosen- Wasstr einen Taig / laß ihn backen / wie einenMarcipan/iß vor der Mahlzeit 4. Loih schwer; ist es zuschwach/ kan mans mit mehr Gewicht wiederholen.Jcem sagt: k. Manna/ so viel du willt/ befeucht es mit
Rosen-