Drittes Buch / -yaus-Muttcr,
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rubi-i ZÜ. .^cllis mach eine Latwergen
daraus/reibe die Zähne Morgens damit / es zerbrichtden Weinstein/und macht die Zahne weiß. Ich hab esvom Grafen von W-,rsu^,damals Rittmeistern un-ter dem Pallavicinischen Regiment / bekommen.
Die Zähneweiß und rein zu machen: Nimm v, 8c-^iT, Fifthbein/wie es die Goldschmiede brauchen/ pul-vers/in Tüchleiu gethan/ und die Zähne damit gerie-bcu/machr sie weiß und rein. Für das Schwinden derZähne: Nimm Bronnenkreß/ stoß ihnin einem Mör-ftl/gevß Wasser darüber/sied es / wasch die ZähneAbendsund Morgens damit. Lailamum 8uipbunsetliche Tröpffiein m ein klein Fläschlein Wasser ge-than/und davon offt ein Tröpffiein in den Mund ge-nommen/»nacht die Zähne starck und weiß. Daß dieZähne rein bleiben; So nimm Myrrhen und Mastix/jedes ein Loth/ thu es in Seidelrothen Wein/laß es die,Helffte einsieden/wasche die Zähne Morgens Abends/ ^oder mach beede zu Pulver / und reib die Zähne da-mit.
Ein Wasser für dieZahn-Flüsse/machet sie auch reinund weiß: Nimm Mey Pfund Alaun /deu breniie garweiß/stoß ihn klein / hernach nimm ein Pfund unge-brannten zerlassenen Alaun/thu alles zusammin einenHelm'und distillier ein Wasser daraus/hernach nimmden vierten Theil so viel Braunellen-Wasser / so vielAgley-Wasser/und soviel Salve-Wasser/misch alleszusammen/schneid hernach 2 .Loth Musealen klein /undi. Loth Myrrhen /thu es darein/ und laß es 9. Tage anderSvnnen stehen/darnach behalt es übers Zahr/wa-sche alle Wochen die Zahne wol darmit / es lasset keine,Wehetagen noch Fäulen kommen / hindert das Fallen'dcr Flüsse/ benimmt den Gestanck/ und macht weisseZahne. ^
Den Zahn Wehe betreffend/kommt er so wol auskalten/als auchhitzigen Flüssen. Für den Zahn-WeheausKält / sind gut Kranweth Oeiaus demHoltz ge-macht/Pfeffer-Oel/Nägel-Oel/Salvcn-vderSp'iken-Oel nut einer Baumwollm den hohlen Zahn gethan.Ar den Zahn-Wehe aus Hitz/ sindgutMahen-Oel/Pilsen-Oel oder^^nclrsoorT oicum, besonders oderzugleich mit einer Baumwoll ^ppilcirt. Zu Erhaltungder Zähne hilfst viel/wann sie mit einem gutmPulvergesäubert/und gewaschen sind/daß man sie hernach miteiner Eibifch-WurtzM/sanNdemAalMeisch osst reibe/das macht die Zähne potirt nnd hell/ nnd stärckt dasZahnfleisch/gibt auch / wann sie also darzn wol zube-reitet ist/ einen Men Geruch / man schneidet die Wuc-
her! in Stücke /4, ode? 5-. Anger lang/sind sie dickcfpal-tet man sie voueinander/lassr sie 6. Stunden im Asche»Wasser mit Saltz/Alaun und Vcyel-WurHensicdM/trocknet sie darnach geichwind in einen Bach-Ote«/sonsten faulen sie.
Für böse wütende Zahn Schmertzen/wann sie hohlsind/ein Stücklemvon einem Brauu-Zeltel hinein ge-than/oder einm Galizenstein ins Wasser gelegt / dar-'nach eine Baumivoll darem genetzt/oder Faserlein voneinem saubern leinenen Tüchlein/ mid in den Zahn ge-legt ; Jtemden Mund ausgewaschen mit Essig / dar-innen Knoblach gesotten ist/und so warm mans erleidmkan/laiig in dem Mund behalten.
Herrvi^bvMbtwider dm grossen Zahn-Wehe / sovon denen Flüsseiiherkonimt/diesen Rath: NimmPe-tersil-Kraut/ zerquetsche und drucke dasselbe ein wemgmit dcr Hand/ und wannes Safftgeben will ? sochuees mit 5. oder 6 .^altzkörnleinvermischt/indasOhr/soviel du desselben hinein bringen kaust/ ausder Seiten/wo der Schmertzen ist. Dis Mittel (sagt er) wirdden Schmertzen im Augenblick stillen / laß es l edoch 3.oder 4. Stund lang lm Ohr / nnd thue es / so osst derschmertzen wiederkehren will.FürdasZahn-Wche:Poley gepulvert/und die Zähne damit gerieben Zrem^ortuiscs im Wasser gesotten.
Herr sagt / wider dm Zahn - Schnterheti/nimm eine Lorbeer/schneide sie in Stücklein/lch es meinem silbernen Löffel in Brandweinkochen/Zhu davonin das Nasen-Loch der schmertzhafften Seiten/es wirdvergehen. Item für das Zchn-Wehe numn s. oder7.Kern von Llapliysa^rla-Saatnen/zerswsse siein emenMörsel/binde es in emklein Tuchlein/ daß nicht .grossersey als eine Erbsen/ laß es eine Stund in einem scharf,fen Wein-Essig weichen/und also aufden bösen Zahugelegt.
Davicl cie?ianis Lsmpi schreibet wider alle Zahn-Schmertzen/ die Zähne seyen hohl oder nicht: NimmBaum-Oelmit Kampher vernüscht/oder Campher mBrandwein oder Schwefel-Oel/ das soll gewißlichh elften. Wann man frischen Hopffen im Bier siedet/und wann in den Mund hält / vertreibt es die Zcchn-Schmertzen. klorZvanti meldet / qucx! tidia Luioois,live r^nse terrcilnsÄesrnibus munclslaFis^retcntescivloi-ibu« lncctur, lmrncciiste clolorcm rc-
movcat, und gibt es als ein gensisses bewähttesSe-cret. Qleum LsmjzliorNLoLl^pin cxccjZtmnÄ:bus «lolorein illics leclet.
Cxr. MI.
Für die Braune/Zungen nndZapssel Zustände.
die Braune und Anzinz gibt Herr vi^lvollHaus-Wurtzen/ stoß sie in einem Morßner wohl'.dieses Mittel Nimm eine halbe Maß Haus- dmchemander/druckden Safft aus/damit soll man diewurtzen-Safft/ eine halbe Maß Essig / oder Zungen schaben nnd waschen aufs beste / so man kan/Safft von^men uureiffen Trauben/laß darnachdrey und auch em wenig davon zu trincken geben. '
Aechtring Milch sieden/nnd indem sie siedet/ schütte dieobgedachten Säffte darein/seyhees hernach durch/undgil?s dem Krancken zu trincken/ daß er in 24. Stundendis alles austrincke / so wird er genesen. Oder nimm6. oder 8. lebendige Krebse / und drey oder vier Hand
! Theil.
Item/
nimm Rosen-Essig von weisen Rosen z. Anzen/ Anden-blühe-Wasser eine Mnnen/Braunellen-WasserzweyKannen/misch es/und gurgel dichvMdamit.
v cal-<ji>uciu>-aus Herrn Carrichtern sagt: Wanndie Bräune will überHand nehmen/ soll man eme Hand
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