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Deö Adelichen Land - und Feld - Lebens.
^vlvi, inquezartes sec^ciere facil, ejus^arlicu >T, slisesbLliisextiicats (spirilll insuso rnanuclucente ) cc>r-poribus tidimet commenkiirslus, ^6pc>r>us>t,'r; inczue-Uorum subti-zntiam a/Iimilantur. DieserMeyNUNg istauch beynahe die sinnreiche Spanierin vonn-, oiiv^
8sbucc> äc djares, in ihrer I^'uevZ ?ilc>snvia <je la I^s»turalcr?» 6st' ^ombre. n» conocicjZ^glcarsczcjz 6e-Ic>z Zranciss kllososozsnliqllos; und wäre Noch aNMU-thiger/wann der Spanische i'gliu« und Mnci,-!x»n et-was inafftger wäre/ und ihre Lehr-Sätze mehr fürVcrnunfft-mässigeGedancken/als für unwidersprech-licheWarheiten ( mit Verachtung aller der andern)angezogen würden. Sie lehret aber/ daß eben dieserweist (-Kiiu5<davon v.v^iiüs meldet) mit dem Ge-blüt durch alle Adern/bis in die piam und 6urarntrcm geführt/ in der Scheitel des Menschens/wo sichdas Lranmm anderWeiche(die andenKindern etwasmehr eröffnet ist ) durch das Genick in den Ruck-Zrad/ inwendig und auZwendig/durch die Haut an dcklgantzen Lcib austheile/ und also dem Leib seinen Zusatz/
Wachsthum und Inci-emcntum gebe; und nennet ihnVuxoizlarico 6ela vcxetgcivn,und wann durch einenZustand der Kranckhcit/ Unordnungen oderUnmässig-keit/die Ubernehmlmg undAustheilnng dieses natür-lichen Saffts/ verhindert wird/daß er durch den Ruck,grad/Flachsen/ Nerven und die Haut nicht fortkom-men mag/ so entstehen allerley Kranckheiten / Flüsse /
Wassersucht/und dergleichen/wie sehr weitläusstig undunterschiedlich in ihrem colluquio 6els I^atur^Ie^z6e>' i-iombrc und M ihrem OizIoZci cle Ie la veralVIe^i-cin-i davon gehandelt wird/dahin ick) auch den curio-sen Leser/ Weitläufftigkeit zu verhindern/ will gewiesenhaben. Daher entspringt auch der Speichel des Men-schens/ nicht als ein blosses unnützes Lxcrementum,sondern als ein 8apo und kermsntum ngturs kums-n- . weil es scheinet/als hätte Sali va seinen Namen macht/ und zu was Artzneyen alles nutzlich ist/ besiehek Laie bekommen/weil der Speichel zur Käuung aller donraäi kkunrsts ^lecluiiam veliiH^torismSpeisen indem Mund und in dem Magen zur Dau- kleclicam, den ersten Theil l'raÄstum quartum, sv>.ungeine grosse Beyhulffe leistet. Wie aber der 94. ^ leq i'sbernTmontanus in seinem Wasser
metjiocris tertio acr istis über. UndO. )oki.1'sckluzin(.'Kr/lozvniZ nennet denSpeichel mcrilkuum Mic-svcosmicum : Also ist dcr Speichel eines gesundenMenschens ein treffliches colmslicum, das alleKre-hen und Zittracht vertreibt/ Schlangen und Scvrpio-nen tödtec / das Gisst eines wütenden Hundes-Btßbezähmet/das Quecksilber und gleichsam bindet/daß es nichtschaden kan/ und wie es inwendig die Ner-ven befeuchtet / gängig macht und erfrischet -. Also wertaglich seine Knie-Biegen mit nüchterm Speichel frü-he/ ehe eraufstehet/ wol befeuchtet/ wird im Gelenckedes Knies eine merckliche Stärckung fühlen/ welchessonderlich denen alten Leuten dienlich ist;auch alsotäg-lich die Ballen der Füsse / Versenund grosse Zähnen/damit bestrichen/ soll ein gewisses ?r-eservstivseyn fürdas ?oci3^l-a. Nicht weniger ist auch der Urin einenothwendige Auslähnmg der übrigen Feuchtigkeit / sodoch mit vielen Tugenden begabt ist/weil er ein Nitrumin sich führet. DerHarn von einem jungen Knaben/darinnen lukiimiter Laiar-monisc zergangen ist/ in dieAugen gestrichen/vertreibet die anfallende Fellen/ undmacht ein gutes Gesicht; in die Ohren der Harn warmgetreufft/ ist gut für das üble Gehör/ reiniget die Zäh-ne ; mit Harn / der mit ein wenig Saffran gegilbt ist/sich laulicht gegurgelt/ ist ein gewisses Experiment ,wann das Zäpfflein abgefallen ist; ist auch sehr gut fürgefährliche Hals-Gefchwär / für die zittrende Händeund Knie/ damit gewaschen. Nüchtern getruncken /dienet es für die Schwind-und Wassersucht/Miltz-Wehe/Gelbsucht/ und ist sonderlich in intcQion8.Zeiten ein herzliches Experiment,so von vielenSolda-ten ist probirt und gut befunden worden. Wie aber dermenschliche Urin vielerley Thieren nutzlich gebraucht /wieerdistilirt und ein spirimsUnnse daraus gezogen/auch wie das Oleum iuäi aus dem^srksro l.irinX ge-
Speichel eines gesunden Menschen überaus gut undheilsam ist/ also ist er hingegen in einem krancken/ aus-sätzigen und angesteckten Menschen sehr gifftig und
schädlich. Lzlivg sulem s-mi liominis prsecipui,sf?r.mentancli viregcontinet, wie D.krsncis. «je la koe
Z^Ivius??. ^cscjemizel.eicjensi8 bezeuget/ und gibtdieUrsach also: Weil in Ermanglung des Speichels/ .
die gewöhnliche Veränderung nicht zu geschehen pfle-1 andere Thierlein / die hinein gekrochen / nimm Zwie.
Schatz toi. 507. schreibet: Menschen-Harn minderewunderbarlich die Schmerhen des Podagra/die Füssedamtt gebadet. Eibisch - Wurtz geflossen/ und mitMenschen-Harn tempenrt/vertreibt den bösen fliessen-den Grind des Haupts / und trocknet denselben / dasHaupt offt damit gesalbt/ oder m Gestalt eines Pfla-sters übergelegt. Für die Würm in den Ohren/ und
get oder doch verderbt wird / eo cju»ci ex aczuZ mul. beln und Jsopp / stoß die mit alten Harn / und treussslZ,p<zucc>que Lale sc Lpiritu imprimis 8slivaconliet, indieOhren/ es treibt sie aus/oder tödtetsie. Da-omnem vero5ermentsti on»n promoveri , ubi con- ! selbst kan man noch mehr sinden»currsnt primö sczuä cojziosa secunäö izrüs livecsior >
i.xxxli.
Vom Hertzen/
C!) will hier nicht (wie vorgedacht) dem Haus-Vatter zu einen ^eciicum oder ^nztomicum"machen/(welches ich selbst nicht bin) und müss-ten sonsten alle sinnliche und vernünfftige Theil desMenschens/ so sich indem Kopffbefinden/ hier ange-führt und erkläret werden. Weil aber die Zufälle undiGebrechen/ so den sterblichen Cörpee anzugreiffen pfle-gen/ und wie ihnen Zu begegnen/ im folgenden dritten
undderLlinqen.
Buch bedeutet werden soll / als will ich jetzt allein dievornehmsten Haupt-Theil des Menschens übersehen /und so viel einem vernünfftigenHaus-Vatter zu wissennothwendig / kürtzlich anregen : und folget also/nächstaufdas Hirn/ das Hertz/welches ist ein erwärmendes/und mit vielen Lebens - Geistern besetztes Glied / einesvon den nothwendigsten/ und/ nach der meisten ^eck-corum Meynung /das vornehmste; mit Zäsern und
Abthei-