Anderes Buch/ Hauö - Vatter.
senden Tranck und dessen kxkaistivnibu, , und nichterst aus dem Magen / wann es anfängt zu kochen undMzmvallen/bemächtiget werden. Und wie könnte derMagen/ indem er/in dem Gefäusse/ immer mit kaltenWein oderBier übergössen wird/anfangen zu dauen/oder seine Dämpfte aufwärts wallen zu lassen/da man-cher über eine Stunde nicht trinckt/ und unter demcontinuircnden Sauften/ dennoch von den frischenGeistern/so von der Zungen reüa in das Hirn steigen/gantz wursslicht/ tumm und voll wird/ nitt perattra-
ctiyncm Si iuÄionem cerebri koc eveniret > kerinori pollct, ut ex ltomacko per inzurZitationern sri-ziclam sc 'concoquenclum noncium apto, alimentasiiritum calcfscicntium, tsnco imperu, elicerentur ;
so Wir doch an den vollen Leuten allzeit sehen und Hühtrm können / wiewoldie aus dem Magen/ cl-bir^ con-coÄion i 8 morS .aufsteigende trübe Dämpfte auch her-nach folgen/ und so wol das Hirn/ als die ganhe Ratur^ zerrütten. Weil aber dieses subtile Sachen/ so vonden!Ue6ici s selbst zweiffelhafftig v erthMgt und wider-fochten werden/ lassen wir es auch darbey bergen/ undwollen allein/daß ein Haus-Vaner/ weil die meistenKranckheiten aus dem Hirn entspringen/sich befieisse,solches wol in acht zu nehmen/ und vor übriger Hitzoder Kälte/ Sonnen-und Monden-Schein/auchstar-cken überflussigen Getränckezuverwahren/ Und durchmäßige Oist es bey Memund gesunden Tempera»wem zu erhalten.
z^xxxt.
VomGeblütund andern Feuchtigkeiten.
Eil nach demZeugnus derH. Schrifft/ dasLebenmdemBlut bestehet/soll solches nichtunblllich allhier angeführt werden. Wir wol-en uns aber hier indenZanck-Streitder ^lcciicoru.r»deren etliche das Hertz/etliche aber die Leber zu desGe->lüts Ursach und Ofticin/ machen/ nicht einlassen/ vielweniger die neuen Meynungen / von der circuia-lion und 1 r^nstution des Geblüts / allhier anziehen /weil solches mehr den Gelehrten / als den Haus-Vät-tern zu wissen vonnöthen. So wenigaber der !UZ->cracosmus» und die grosse Welt^desMeers/der Flüsse/Bäche und Brönnlein / zu Auferziehung und Erhal-tung der Gewächse/ entbehren kan / so wenig kan dermenschliche Leib ohne das Blut einigesGedeyen haben;das Blut ist wie ein Lebens-Flämmlem/ so von demHertzen/ Leber und Miltz mit den animsiifthen undvcßrtircnden Geisterlein entzündet / bewegt und demgantzen Leib und allen Gliedern die Bewegung undKrasst mitzutheilen/ allenthalben durchgeführt wird /und durch die Venam csvam in unzähliche andereAdern ausgetheilt/so alle Gliedmassen/wie gering undklein sie sind/berühren und durchseuchten / und damitdie natürliche Wärme und Lebhaftigkeit / Wachs-thumund Gedeyen unterhalten und fortpflantzen.Da-mitaber das Blutdesto leblicherwerde/ (wie v. Nvr-Mus meldet im 8. Buch der Geheimnussen der Natursoi zz,.)hat esnichtalleinseineKrasstvonder Lebereingepfiantzet/ sondern auch bey dem Hertzen / geselletsich die grosseLufft-Adcr/^rte-jg m-,Zn?,zu der Blut-Röhr Vcng ca vi,. und zertheilet sich fast überall in alleAeste/Zweige und kleinejten Aederlein/ daß fast allent-halben allzeit ein Blut-Ader und Lusst-Ader beysam-men ligen/ durch besondere Löchlein sich nehren und er,quicken / die Lusst-Adern den Blut-Adern das Leben /die Blut-Adern der Lusst-Adern hingegei» Blut zurNahrung des leiblichen Athems geben, »aäsnuz iile»Es werden nicht weniger so wol die cluraals piaiUater,der kleninx exterivr 8c interiok , V0N vielen Blut-Aederlein durchnetzet/ wie v. TKomas v^iiijz in ^na.tomc cerebri cap.6 ^7 bezeuget/davon desHirnsGeb^e durchgeistert wird; und sagt weiter-ninx interior-livepiaUater; vsls omnizsa/i^uisera,scilicet lüm srter!as,cüm venas,uns cum cliverlimo^rlig illorum procluÄionibus sulientat, acleoczue ssn-
Zuini versus cerebrum öcic!ucen6o si>6ucen6o^nemeatum prsbet. digm lanzuiniz torrens, cjuoniamin minutiores rivulosclivjsus, tamlonzocircuituin-ceclit , lanZuere, ejus^uespiritusclepaupersn pvs>sent: cieniczue ipsenimium 6cierebescere, nilivarü laticis ejus , ab utroczue laters Lc aliun6e con-cursu» kanc tlammam vitalem breviin spiritus setke-5»z celluram, cle novo accenclerenl In SuMMüdas
Geblüt ist ein Schatz des Lebens / eine Erhaltung undBalsam derGesundheit/eine Wässerüg der ausgedörz-ten Nerven/eine Ernährerin der natürlich? Wä:me/emUhrwerckderLebens-Geisterlein/ ein allgemeiner Lan-des-Strom/ aufwelchem allen menschlichen Gliedernund Krässten die Nahrung / Erquickung und Bele-bung zugeflösset wird; eine Sonne / die den gantzensterblichen Leichnam erleuchtet/ erwärmet / und Ge-deyen machet. Neben dem Geblüt aber ist noch einandere ernährende weisse Feuchtigkeit/ die in der Nr«cuialion und Umwaltzung des Geblüts/ durch alle leib»liche Theile ausgetheilet/denselben Nahrung und Zu-wachsung beyfüget/ welche von des Geblütes Wärmegekocht und vorbereitet/ desto leichter in eines jedenTheilsWesen und Zunehmung verwandelt wird.Daßdieses wahr sey / erscheinet aus einer jeden Aderlaß;daß au fdem dicklechten nunmehr gestandenen Blut/ei-nes gefundenMenschens/obcn-aufeineLiecht-helle wäs-serige Feuchtigkeit schwimmet/ die durch gelinde Wär-me / wie das Weisse vom Ey / eine weißlechte Dicksüberkommet / und wolgedachter O, >Viliis sagt fernersehr schön: Lanzuiznonlolus Kt Utncus kumor ett »quiin corpore animato cliliribllitur.ita nsc intSZrumnutritionis munus solitari^, ac perse exequi pollsviclctur » nam prseter ipsum per arterias venascliffusum , latek alter il capite pcr nervös ubique pertotum clispenlatus » rzui aliquatenus laltem nutri.tioni consert » 8: lpiritus animales jusiter mcl^emanantes illi pro vekiculo lunt. Icieö lueeus ner»vosus »<zui seminis matculini intiarcK, liumori nutri-tio, copio8e ab arterüs luKZeko , tgn^usm slteriusscxüsZenelivo,ubique inNnouÜS psrtibuzsuffunäi-tur.quocique ilie prior elementls a<Hivisprz-6!tus ,kanc materiom craiüorem » ve>ut kermentoc^uoäam imb«!t > spirituelle snimali imprseZnat ,cumqu e sc leö ipsam mutu^ tubtione clis-
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