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Adelichen Zand-mid Meld-MebensUndMöBuG/
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Wic sich ein Haus-Battcr gegen GOTT / und sich feststen zu
verhalten.
1H bin nicht gesonnen 7 einem Ed- ^ ventlicherLaster-Ubung/denSturtz-FallzeitlichenVer-
derbens und ewiger Verdammnus / mit Forcht/undSchreck-en/vnausbleiblich zu erwatten.
Was nun des Haus-Vatters eigene Person an-trifft/so ist Welt-kündig/ daß sowohljede Tugend ihre
. Belohnung/als auck) jedes Laster seine Straffe unfehl-
halten möge; weilen es bey den ! darnach sich ziehet ; und ob auch(durch des allein wei-wahren u. rechtschaffenen Chri- ^ sestGOttesVerhangnus)eines oder das andere in die-steu ohne dis wohl bekannt/oder doch bi-lich sö,)n föllte; > ser Aeitl'.cbkett nicht^er'olgete / so wird doch in der zu-bey den Bösen und Ruchlosen aber vergeblich ist / weil künffrigenEwigkelt sicherlich keines auebleiben/sondern
lcn und löblichen Haus-Ä>cmerviel Erinnerungen und Ermah-nungen vo:zuscd:eiben/wie er sichgegen GOtt/seinem Schöpffer/Erhalter undSeeligmacher ver-
eö von ihnen weder gelesen noch zu Hertzen genommendaher auch verlacht / und in ihrem bösen Vorsatz ungescheuet fortgefahren wird / die mit dem gottlosen KönigAlcithous / bey dem gelehrten urtd vortrefflichen Kicck-co klscslionclib. z. 8vpkili6c>z, dafür halren/
Lcrlo kabitarc Oeos , ncc corum koccllc , huoc!insracli
Wie deren/leyder?nicbt wenig zu finden smd.Jndemaber gleichwol zwifthen diesen beeden- xtrcm!seinMit->tel-Wege der jenigen / die aus Unwissenheit verführet/durch gebührlichen Unterricht auch auf bessere Mey-nung können gebracht werden : Als will ich diesen al-lein ihr eigen Gewissen vorstellen/wie viel üblicher si-cherer und nützlicher es feye / dasselbige in Eottesfurchl( daraus Weisheit undunzehlbarer Segen fleusst) zuverwahren/ und/ wo es verletzt worden/zu bereuen undzuheilen; als mit muthwilliger Verstockung und fre-
allesmit unendlichem grossen Wuö)er vergolten undverglichenwerden / und soll ein GLtt-und Ehr-liebender Haus-Vatter nicht allein um sein selbst und eigenerWolfahrt/ sondern auch um der Seinigen willen/ derTugend und Gottesfurcbr beflissen seyn / ihnen mitChristlichen Leben undWan'Vel vorleuchren/sie zu allenGuten halten/ reihen / Und im Fall der Nothwendigkeitantreiben ; alle in der Äirrhschafft eingerisscne alteheidnische und thörichte Aberglauben/ Segen sprechenundTag-Wehlungcn/weder se bst üben/noch denS ei-nigen zu üben Matten ; alle die Seinigen /Morgensund Abends / vor und nach dem Esten/zürn Gebtt hnitenden Nolhdürfftigen und Haus, Armen mit demChristlicken Allmofen/nach scinemVermögen/zuHülsfe kommen; in allen seinenGeschäfften guteOrdnungenanstellen / und darüber hakten/ so wird alles glücklicherund geschwinder von statten gehen.
Wie sich ein Haus -Vatter gegen seinem Weiße zu erzeigen.
Je man einen Acker, er sey so trächtig als er^ immer wolle / nimmermehr mit gleichen Fur-^ chen/als es seyn solle/und gebührlicherWar-wng kan versoraen/ wo ein ungleich/ störrig und wider-wärtiges paar Ochsen in dem Pfluge zusamm gescanntwird : Ebenmassgist es mitderHaus - Wimchafftübel bestellet / wann die Ehleme das Joch mä)t ein-
trächtig einander tragen helffen/ eines dort/das andereda hinaus will/ Uneinigkeit/Zanck/Widerwillen /La-ster und Feindschafft den Himmel ihres Ehestandes mitfinstern/ scbwefiichten und Pech - schwachen Wolckenüberziehen: Was ist da anders als UngeMi/Sturm-Mind/Hagel/Blitz und Donner in selbigen Hause zugewarten? D «hingegen/ wo gute Verständnus / Lieb/
— und