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Th. 1 (1716)
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DeöAdeljchen Land-und ZeldHebenS

cxxi v»

Pi)M ^uri^I^meur, ^r5e»ico ^rmenisco.

^ Utlps^wcnt scheinet auch / als ob es bisweilenGold bey sich führete; die Unkosten aber über-treffen denGewmn: Dessen sind unterschiedliche

Arten/das weijsewird^rssnicumgenannt/auchOper-

mcnt und Hütten-Rauch geheissey; ist dreyerleySor-tell/das gelbe/rothe und (wie erst gedacht) das weisse;das gelbe wird insgemein für das rechte xuripiZmcnrgehalten; derUnterftlmd dieses und des rothen/kommtnur aus der Bereitung des Feuers / welches ihm dieRöthe verursachet: Es «st noch eine Art/ärlcmcumcryttallinum, das man / dieweil es weiß Und klar istwie ein Crystall/von gestoßnem Opcrmenr und gleicho viel Saltz/in den Hütten durchs Feuer bereuet/daßes so klar wird / wie ein Crystall: Sind alle hitzigund trocken im vierdten Grad / und also strenger undtödtlicher Gisst; das weisse wird gepulvert/und UMrer Mehl und andere Sachen/so die Mäuse und Ra-tzen gern essen/ gestreuet/davon sie/wann sie nichtWafter bekommen/ verrecken müssen; Man kan auch dieWölsse damit ( wie Or6snuZ meldet) umbringen/wann man ihnen solches auf ein Aas streuet/und sie da-von essen/werden sie/wo sie nicht gleich W^ser haben/so wüthig/ daß sie auch andere Wölsse a^ allen undbeissen/dlegleicherWeisevonde:Wüthigkeit angegrif-fen werden/un also kan man sie alle leichtlich verrilgen.Er meldet cjeLudlii lik.s.ivi i64.er habe es selbst pro-birt/sey aber gefährlich/weil auch die zahmenThier da-von können angesteckt werden.Von.^unpizmentundKalch wird eineSalbe gemacht/dieHaa: damtt zu ver-treiben; das rothe Opermem ist das unschädlichste;mitPech gemengt/ macht es die rauhen Nägel glatt/"mit Schmaltz zertheilet es die Beulen/nm Rosen-Essig heilst es die Geschwür der Nasen und des Mundes/auch andere Blattern; man macht von rothen vpcrmentund Terpentin besonderePillulenzuderEngbrü^stigkeit/wie l.oniccrus bezeuget. Die L-inclrscks ckexcoüum Xrscmcum, entweder durch Kunst / odervon Natur / aber durch Kunst wird es viel röthlicher/als was aus der Erden kommt / wie Lcsiizer Lxcrcit.

104. n. 22. bezeuget.Aus dem^lcnico wird durch dieChynnsten einOel bereitet/ fürZisteln/ Krebs/ Fran-tzosen/und alte unheilsameSchäden an Menschen undViehe; Item/ ein Stein/ mit ^pießglas/Schwefelund ^rlcnico,jedes zwey Untzen/ gepulvert/ und in ei-nem Glas in warmen Sand so lang stehen lassen/ bises zusammen fleusst / und wie em roth-braun Glaswird/brich das Glas entzwey/und nimm es heraus/das zeucht das Gisst mächtig an sich/und istdoch selbst.kein Gisst mehr/das hoch zu verwundem/ wie O. Be-cher bezeuget iN k1lner-»IvK. t'. 7 l. vicis ibi^»lura.

Lal^rmcmacum, ^rmonigcum vdercum, ist auch Saimiac und Sölmizx genennet; wirdgesunden in dem erhitzten Stand/ auch aus gemeinenSaltz gemacht/das beste istkiar und weiß; kpiritl.kdi.-Iis ^rmcl-.isci-nin mtman dessen ein Pfund/ma»svlvirt das in warmen Wasser/glühet Ziegei-Stück-tein/und wirfft sie darein/daß sie sich alle voll-anziehen/lässt sie trocken werden/und ciilUiiil ts per in

einem offnenFeuel/s» bekomt man einen schönenGold-gelbenLpiritum wle Sassran/ dis loivirt das Gold/und dienet m ( aicuio und vielen Kranckheitcn; mangibt es ein von 2/bis aufs Tropssen. i'ioie!» 8,ii» -mcniaci sind m Fiebern/bevorab in (^usrtsnH,ein für-treffliches Mittel/ wie v. Becher schreibet. i.on>ccrusmeldet/es sey hitzig und trocken im vmdtenErad/wel-ches doch etliche widersprechen/weil essonsiGisstwä-re/und nicht im Leibe zu gebrauchen. 8s!misc durch ei-nen gläsernen Helm cl-ttinirt/und mit einem Fcderleinauf die schwachen Zähne gestrichen/macht sie weiß ;inWasser zerlassen/dessen ein Tropssen in die -Ohren ge-träufft/ darinnen Ohrhölenund andere Würme sind/tödtet sie/daß man sie mit einem Ohr-Löffel heraus kanthun; mitScheelwurtzen-Safft in die Augen gethan/vertreibt es die Fellen; im Rosen,Wasser zerlassen/mit Campher vermischt/und an der Sonnen getrock-net/und dasPulvermit Holunder-Oelvermischt / da-mit das Angesicht geschmiert/benimmt seine Ungestaltund maltzigen Flecken/ wie l-onjccru» meldet.

cx?. cxxv.

Schwefel/ Saltz/ Salpeter.

»Chwefet undSaltz/neben dem illcrcu rio,sol-len das kuncl°mcnt allerMetallen undMine-ralien seyn/ nachdem sie viel oder wenig voneinem oder dem andern panicipirö/auch nachdem sie grob oder subtil/lauter ode: unrein sindZmKö-nigreich^eapoüs.jnJtalien ist einOtt/de: inLange 1500Schuhe/und in die Breiten iQSO. begreifft/rings her-um mit Hügeln undBergen umgeben/die altenRömerhaben den Ort Lsmszc>s?liIeArsss und^vrum Vul-c-im,und jetzt werden sie Loifztiiri^ von denWelschen/wie?. 1-eAnclsoAibcrti lol. 162. bezeuget/ genennet/dabey gibts viel Hütten / darinnen der Schwefel ge-kocht und zubereitetwird; Es ist auch ein grosser Gra-ben oder Gruben/ kolla genannt/ am Ende die-

ses Schwefel-Felds / darinnen das Wasser jederzeitsiedet und über sich dünstet / so man Eyer und andereSpeisen eintaugt/ sind alföbald gesotten/ auch sindallenthalben warme Bäder der Orren zu finden/die zuvielen Zuständen zu gebrauchen sind. Der Schwefelwird auch aus der Erden ausgegraben/ k ißnium sub-

tsrrsncorü,cjui vel in mont>izuscxpirsnt,vcl in tkcr«mis contiüunt, czusti orizo 8c csuss cli DerSchwe-fel isthitzig und trocken über den dritten/bis in den vier-ten Grad. Dessen istzweyerley/der graue und leben-dige/LulpKur vivum Lc fotliie, und der gemachte undgelbe Schwefel: Der schwartze^grobeSchwefcl wirdSulpkurcavailinum UNdRoß-Schwefelgenant; l-o-nice^u» schreibt Ihm viel gute Tugenden zu/ und lagt:

Leben-