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LrßeS Buch / Lanb- Gut.
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stehen/ von den Aufsehern überfallen zu werden; und / dergleichemAempter noch mehr/die alle nach derB erg-daher desto treulicher das Ihrige verrichten. So hat I Ordnungen handeln und wandeln / und alle Zwisten/man auchSchicht-Meister/Marck-Schneider/Puch- Irrungen und Handel darnach entscheiden / richtenSteuer/ Hüt-Männer/ Nachzehler/ Stürtzer und/und verZleichen müssen.
cxxi.
Von Bley und Qvecksilber.
und das vierdtt so aus dem Stiklo gemacht wird. DieAlchymisten machen aus dem Bley einen Cryst all oderSaltz/dasselbe wieder zueinem Oel / oder kicrcurii»vivo,auch einen Spiritum.l'urbirkundkcxosr^icumitem Bley-Zucker/ eilcntia und Bley - Balsam / wieaus O. Bechers ?srnolso illu/lraco in5ol.2 8.ö-scc,cz zusehen ist.
^rxcntum vivum, Quecksilber; ob dieses selbst einMetall/oderein Saamen/daraus alle Metallen wach-
Lzrcj^nuses/
As Bley wird entweder aus den Bergwer-ken gegraben/ oder aus dem Bley - Ertzt/ wiesiem l olczn-, zu finden/ geschmeltzt/ ist zwardemKinder-Fkesser Salurno untergeben/ dienet aberitziger Zeit auch dem.Vlarti, indem/ sonderlich bey derReUterey/ die meisten Kugeln zu Carabinern undPistolen daraus gegossen werden; wie ingleichen denJägern und Wild - Schützen ihre Bürst-Röhre / sowol mit Kugeln / als Schrötten zn beladen; wird zuWasser-Röhren sehr gebraucht/so wol Quell-Wasser sen/oder einT'vr^nnuzmctaUorum.wie ihn cai-6^in die Bronnen/als auch in die Wasser-Künste zu füh-! nennet/lassen wir die Gelehrten zancken. Wahr ist
ren/ ob zwar etliche wollen / daß die durchlaufenden daß es dem Gold dermassen aufsätzig/daß/wann man/Wasser/vielvon ihrer natürlichen Güte dadurch ver- wie Her: schreibet / nur die grössere Zähe mitieren. Zu RomwerdenMe kuüT ?omi6cis !^i. mit Quecksilber anstreichet / und zugleich einen DucatenBley gesiegelt / wie auch die Befehl des Hertzogen zu oderGold-Gulden imMund hat/dieser davon gantz er-Venedig/ «i^a^ikri Oscjinis ttospilöliorum 8./o. bleichet/und so weiß wird/als wäre er zu lauterQueck-kannis. Ist sonst kalter und zusammziehender Natur; silber worden. In Ober-Ungern und Siebenbürgenauch zu dünnen Platten geschlagen/und aufSchäden gibtssolcheBergwerck/auchandernOttenmehrzwi-gelegt/ ein heilsames Mittel/ausgeschwollne od' schwü- schen Teutschland und Italien. i.oniccrus schreibt/rige Glieder der Fmger gelegt/daß sie ausziehe/zeitigen es werde m dem alten Koth und wüsten Lacken geftin-Uttd heilen. Kamins plumkea pcrforr-itz, rcnidus ca.! den/wird auch aus Minien gemacht/und ohne diß kanlillis, wsZno Zuxliiocli eZcism laminz imsicssorstz z? weder Kupsser noch Silber vergoldet werden. Das^l-rcurio iilita, Zznzlion curat; theils halten es bes- Quecksilber ist einer seltzamen und wundezsamenEigen-er/ wann dasBlech aus einer Kugel geschlagen wird/ schafft / in den k-l-,t!onibus eurioli8 vonHamburg/damit ein Mensch oder Thier ist erschossen worden, so«. 48.stehet/man könne einen von sich selbst lausten-?iumbum li cum e-xcremcntis kumsn is aiiquamcliu denWagen also machen: Laß bey einem Drechsler ei-macerctur, inttar tsrri inc^urclcit, wie v. »krloci in nenhöltzernenWagen/mitPferdenund aller Zugehö-T'artsro.^slii^e z^orav!« bezeuget. Das Gewicht rung so klein oder so groß/als dir beliebt/ verfertigen/imBley soll sich'vermehren/wann es an unter-indische in denselben steck eine Röhren von Ertz oder Eisen ge-oder feuchte Ort gelegt wird/wie s. k.Omer. ink»c. macht/ welche zum Theil doch nicht gantz/mitQueck-morsb. ccnr. 9. n 74, schreibt. Aus diesem wird c<- silber angefüllet sey/die Röhren muß hernach wol wie-russa. Bleyweiß gemacht/istgleichsamtlospiumki, so der vermacht werden/daß nicht diegeringste Lusstausungesund u. gefährlich zu machen/ weil die jenigen/ die oder einkommen mag/stelle nun diesen Wagen auf einees zuzurichten pflegen / von dem Schlag der fallenden i ebene glatte Tafel/und erwärme die eiserne Röh-Sucht und Lahme osst überfallen werden; es wird von ren mit einer brennendenKertzen/sv wirst du deinenLustBley gemacht/und mit Essig genetzt / dis reiniget die sehen/wie der Wagen mit seinen läussigenRädern vonHaut / und machet sie glatt und zart/ wird aber vorher einem Ort zum andern rennen wird ; auf diese Weisemit Rosen-Wasser befeucht und wieder getrocknet/ so kan man selbst. wandlende Menschen/ selbst-fliegendeang und viel/ biß es wolriechend worden/ muß jedoch Vögel / Fisch/ Thier/und unzählich dergleichen ver-
nicht inwendig eingenomen/ sondern allein auswendigunter diePflaster geb:aucht seyn/machtFleisch wachsenin den Wunden / und vertreibt das faule Fleisch; mitWeinstein-OelundEssigvermischt/vertreibtdieWar-hen/ darauf gestrichen/ es heilet sie auch. Larcianus leh-ret das Bleyweiß oder Lcrulsam also machen: Lerussa
MinjcAo accto gcriinvs8, incle Zarmcnts impone,armcnlis plumbi tcnue8lzraÄcsz,psnclo unius/cpc»i in kmocc>uino, ciiescollizes cerullsm,,
nach 10. Tagen kanst du das Bleyweiß herab schaben/'und wieder einlegen / und dieses dreymal wiederholen.Eben dieser will/ das Bley sey viererlei) Arten/ erstlich/das gemeine schwartzeBley/ zum andern/dos weisse /das man Zin nenet/zum dritten/dasBißmuth/welchesmeisten in den Bömischen Gebürgengefunden wird /
fertigen/ doch muß man diese Vögel an einem eisernenDrath festmachen/ und an einem Ring/oder andersGewerbe hangen. Das Quecksilber ziehet man aus!demBiey folgender GestalnMan macht aus demBleydünne Blättlein/ legts in ein Geschm/ und so osst eine ^Lege Bley-Blättlein/so osst eine Lege Saltz / vergrabtsin die Erden/ so lol virt sich das Bley in neun Tagen in,Quecksilber. 8i arzenlum vivum annulo ar^^nteo Ircconljcs, 6? lupcrcarkonesponcs,czIcfzlIu8 movetur annulus, 8?s^ltat per spacium c>uaclranti8 korB .czuoc! maxim^ viclctur mirabilc. Lic li pani in cliba.num mittcncio inserucri» nucem, arZcnto vi>o,sul. Ipkure 8c nitrorcplctA, sc clilizcntcrclzusam, ulziin-caluerit, viclcl?i8 pancmita saltarc, ut ji-cunclum tpe.i^sculum oirmikus sxkike^t, wie l^amerarius in !
I. Thcü.
mora-