Druckschrift 
Th. 1 (1716)
Entstehung
Seite
117
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Erstes Buch / Land- Guth.

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ttrthanm/auch theils von der GtMrckn stlbst-fiMnPferden verrichtet/dieArbeit beforderlich continuiret/unddieBergwercke vor Unfall mH Verderbung ver-sichert werden. Die Radwerck / deren vorhero 19. ge-wesen/ sind auf 15. rcäucirc; d»e Schlitten-undWm-ters-Wege/ sowohl bey der Eysen-Wurtzen / als alleKohl-und Eyseu ^ Führer / werden in guten Wesen er-lalten. Die nahen und fernen Waldungen sind rechtausgetheilet / zu rechter Zeit belegt und zu Winters,und Sommers-Zeiten nur Unterschied gebraucht; dieHölher tverden/ so viel möglich/ versriedet/und vor demGeiß-Vieh verwahret/die jungen Hoitzungen eben-mäßig wol geheidet/ knd nichts /ohn^ Vorwisseii /abge-geben/ auch unterschiedlicheWaldMeister undWald-Gcher oder Knechte darauf bestellet/ die alles/ehe mandie Wälder angreifst/vorher wol besichtigen und ange-ben. Was die Verpflegung der Arbeiter anlangt/ sol-len die vonScheibs / Grasten und Burgstall / gegenkleinen Eysen oderGraglach/ das ist weiches Eysen/soim Feuer von dem andern sich tcpi,ntt/und im Ofen zuBoden fließet / eine benannte Summa Proviants/vom Getrayd / Schmaltz / Unschlit und Schmeer / ge<gen gesetzter Tar / bey gewisser grosser Straff/ liefern/deswegen auch Trayd-Kasten aufzurichten/ die mit 5/biß in die sechshundert Muth/ gewißlichen sollen verserhen seyn; wiewol solches jehund mementheils inEysen-Erk zu Steyer und Wiedhofen geschiehet. Deswe-gen hat auch die Gewerckschafft Macht/ das Geträyd/an allen gebührlichen Orten/ wie auch andere Victua-lien/aufLeure und Pferde / einzukauffen/ wie es der.Trayd,Kaussmichringen wird/imFall sie sich mit denenvon Scheibs/und andern/ nach geendetem Accord/ fer-ner nicht vergleichen könten : wie dann je« nunmehrauch das meiste Getrayd von denen um Steyer und

WMdftn benachbarten H ^schafften / g^gen P ab-schafft / auf Termin erhandelt wird.

Denen Bedienten / Knappen / Sackziehern / Plä-Haus-Leuten und Arbeitern nun / wird das Getrayd /Schmaltz und Proviant / sowol in wolfeil- als theure«Zeit/in einem Werth gegeben/ damit derEysen-Kauffmcht auch gesteigert werde ; destvegen man eben ei-gene Kastner bestellet und intirmret. Bey dieser c»-pituistion sind von 44.Hammerwercken /i7. abgethan/und nur 27. Hämmer gelassen worden.

AlleKohl - und Lohn - Fuhren im Eysen-Ertz sindschuldig / das rauhe Eysen aufzuladen / und an die ver-ordnete Ort zu führen / und tue Hammer müssen an sol-chen Orten aufgerichtet seyn/wo dieKohlen Sommerund Winter leichtlich hinzubringen; das Eysen sollrecht zu Büfthen und Centnern eingeschlagen / und/ zugelegfämen Zeiten / an ihr Ort geliefert seyn. Bey denHammerwercken nun in Oesterreich undStcher sollenzween Wald-Meister/neben untergebenen erfahrneuWald-Knechten / die aufs Holtz Achtung geben/ gehal-ten werden»

Jm Weyer Weissenbach/und der Stadt Sttye?/sind Träyd-Kasten für die Hammerwercks - Arbeiteraufgerichtet Die Stadt Wiedhofen/ an der Jpps/muß mich ein gewisses liefern/und hingegen Eysen undStahel nehmen : so hat auch die Gewerckschasst/ wieoben gedacht / diese Freyheit / daselbst herum in derNachbarschafft / ingleichen sonst im Viertel obWie-ner-Wald/ anenwolergabigen Vorrach an Geträydeinzukauffen.

Über diese Union nun / der dreyen mtei-cwtten Glie-der/ist damahls eineEinlage gemacht worden/dahin je-des Mit-Glied ein gewisses Capital / aufGewinn undVerlust/ angele gt/die si e zwar mit gewisse n Bedtngun -

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