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Des ZldelichenLand- und Feld-Lebens.
j ccmcinul^'n wolle. Ee ist auch/aujftr Oejierrcic!) itndSteyeunarck / das V!arggraflyuin Mahren reich anEysen-Ertz /als bey dcr Her-schalstIanowitzundRo-uicrsiadt /bey Neustadt» / Kunstadt / Poina / Jaispch/.Frayn/'ind andem Orcen. Und lnan tan fast kein ei-niges Metali zwingen / schmidten-oderiormireu / ^wonichtdas Eysen mir Hanln'.crnp.nd Ainbvß ienim Bey-stand darbiethet: die Pabslli6)e.Cammerzu Romver-bietetjährlich öffentlich/den Feinden Chcljrncher Reu-gioneinigesEysenzuzutühren/und wird / o^cictot>ncio»derjenige / so-darwider handelt / tn Banngc-chanz-und Ehr-toß gemacht: Und-wäre nicht brecht/wann auch andereChristlichePotentaten d:esem Ereni-pelnachsolgetcn/und dcnEysen-Handel mit-dem Erb-Feind verbiethen / oder dechmocicuren mochten; weilaber das Geld für das nothwendigste in jenem Land ge--ha.tm wird/also wird ihm allenthalben/p-i tss 5>etzs,!als-dem8ummo Lono, l«.üic!:t..nachgcseelit/dte Obrig-^ keit muß Geld haben / die Unterthanen müjjenS'erwer,den/wie sie können.
i Das Eysen / dessen Art auch der Stahel ist / kan für! das allerhärteste Metall biiiich gehalten werden/weil esizwarvsmFeuer weich wird/aber nicht leichtlich schmel-zet. In Jrüand ist ein See / dabey weder Laub nochGraß wachset / darem / wann man ein Holtz stecket / sowird/ inner Jahrs-Fnst/was in den Schlamm stecket/zu einem Stein/was vom Waffe? bedeckt ist zuEysen/und was oberhalb des Wassers m der Lüfst ist / das
bleibet Holtz/wie (»rclanuz clcrci-um v.irlLrate libi.csp 7. in ?rincipic> meldet. Das Eysen wirdvon etli-chen genannt mct.vl!um kc peZsim um,weitesjwa: zu vielen menschlichenGcschässten sth: dienlich/woes aber mißbraucht wird/ sehr schädlich ist. DasWas-ser oder Wein/darinnen glühendes Eysen oder Scahelaelescht worden/ getruncken / ist denen gchmd / die amMagen oder Miltz leiden / auch für die rothe Ruhr undBauchwche. ^ubiZo live 6 -rt u,Zo , Eysen-Rost/ mcm.
dr^t(Lmincv lnckt.i,liiemor,iiaZiZm cok>Izcl, libitzZ-tu, cvnccplum impcciit. Der Rost mit Essig angestri-chen/ heilet die brennende Blattern' / machr das Zahn-Fleisch M/Wiel.onicci-U8 bezeuget / und auch die Haaran kahlen Orten wachsen. Lcori i-i tcr> i, oder Eysen^Schlacken/ hat gleiche Tugenden mit dem Eysen/ dochetwas schwacher ; mit Honig und Essig getruncken/hilfst es diejenige / so das äconimm getruncken. Istein recht martialischesMetall/deßwegen auch demPlaneienklsrli zugeeignet.
(.ch^bs. Stahel/wird theils aus der Erden gegra-ben/neben dem Eysen/theils aber / durch Härtung desEysens / mit Kunst gemacht/und dieses zu wegen zubringen/brauchen etliche nachsolgendenProceß-.Laß ey-ftrne Blech schmidten/Fingers-lang/ und Messer-Ru-cken dick; hernach nimmt man einen Schmeltz-Tiegel/legt aus den Boden gestyssene Kohlen/ eines guten Fin-get dick / -darauf ttgr man die gedachten eysernen La-mellen oder Blechlein / -doch daß sie einander nicht an-rühren / darauf legt man wieder wie oben Fingers-dickgeflossene Kohlen / und alsdann wieder eyserne Blechlem/ und continuirt also fort/ biß der Schmeltz-Tiegelgantz voll wird/dann deckt mans oben mit Kohlen wie»derzu/ man muß aberjede Lege Kohlen / so starck als! möglich/niedertrncken /daß sie fest aufeinander liegen/hernach setzt man den Begel meinen Wind-Osen/undgibt ihm 24. Stund-lang continuirkch Feuer / und sostarck / als immer möglich ist / biß diese Lamellen oderBlechkin Blättern bekommen/und ist das ein Zeichen/daß d?e Arbeit wol gerathen sey. Es wird auch aus Ey-sen Kupfftr gemacht / wie es im Königreich Ungarnwolbekanntist. WiemanzurArtzeneydcn v tnviausdem Stahelbringt/ den L^ocum, k^llenkiam, "sinÄu-
rgm,OIcum, ö^Issmum, ^lartisNMchet;
Item/wie man in der Bleichfucht/Hertz-Klopffen/undandern Zustanden / die Stahel - Cur recht vornehmen/und prsepariren soll/kan malt be^) den cb^lnicis sehen.
Von der Eystn-Gewerckfchasst in Oesterreich und
Steyermarck.
^Ie erste Erfindung diesesBergwercks / soll sichschvnüber 1000. Jahr erjirecken/wie dann dieerste^slla EoM/noch zu dieser Zeit/im Jn-nernberg / im Marck Eysen-Ertz/ in der GewerckschajftHaiis/ m dessen Eingang/ übersiä) am Gewölbe/ an ei-ner Ketten hangend / zum Gedächtnis aufbehalten /der Grösse nach / als eines in der mitten in zwey Theilzerschnittenen grossen Laib Brods zu sehen ist. Dergrosse Haupt-Rechen aufder Enns/wv die Reifling indie EnnsMssc / wordurch alles Flöß-Holtz/ so aus deninnern sonst unwegsamen gebürgigen Wäldern / zuuiKohl-brennen / und aufdie Hammer gebracht wird / istanfänglich vor Jahren von einem/dein Ansehen nach/einfältigen Aimmermann / Leonhart Gasteiger/ erfun-den worden/dem man lang nicht Glauben zugestellet/und sein Beginnen für unmöglich gehalten /hat ers dochmit arossemLobund Nchenzu Ende gebracht/'und da-mit diesem Bergwerck eine stattliche Beförderung ge-geben ; es ist änderbar notsbei, daß dieses Bergwerckseither^.». 920. contmu-ohne einigen verspührendmAbgang oder Manglung des Ertzes/noch wenigerVer-
spührung / daß solche Be?g abnehme odcr kleiner Wer-de / bearbeitet/ und aus solchen! Berg viel ioc>. CentncrErtz täglich / theils ans der Niedern/-niit Roß -Zügen/theils aber / wegen des scdarsscn Gebürgs / durch diedarzu verordnete Sack-Zicher(welches cincBlutcharteArbeit ist ) von der Höhe gebracht wird/wie der^ulkvrder Sreyerischen ^opozrspiuT soi. ^1. Mit mehrernbezeuget.
Die Jnnerbergische Gewerckschüfft / so sich herausgegen den Oesterreichischen Landen wendet/ ist vordie-ftinvonder Stadt Steyer/-imLand obderEnns/ al-lem versehen/und verlegt-tvorden; da aber/durch ein-bemüsche Krieg und böse Zeiten/ der Verlag nicht hatkönnen erschwungen werden/ hat sich die Lands-Fürst-liche Obrigkeir/weil andiesemWerck dem gantzenLandvielgelegen/selbstdcPim angenommen/undden2o. October/ durch cieputirte Lommissönen/ diedrey Eysen-Glieder / als Rad-Hammermcister undVerleger / aVadergestalt verglichen und vereiniget/dardurch viel unnöthige Ausgaben und Unkosten ver-hütet / die Kohl-und Eysen-Fuhren/von MvissenUn-
tertha-