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Th. 1 (1716)
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Des Adelichen Land-und Feld - Lebens

— — kcrrum laxstur acl ususInnumcros,czuolj lizct, lzuoä muniat arm»,

LclliZcros c^uc)6 5rcnctequos,czuci6 millc (^stkeni»Lczuc>Ienle5 nc^st tunicas,quocl lsnAuine fumct,Vislncrscjuc slta biböl,^uvcl conhzirsntc vcncno.

Impcllct mortcs, tcnuant kuincntis saxa^.ttritu 8c nizriz acläunt mucronikus Irss

Von unsernOesterreichischen Bergwercken aber wol-len wir/in das hernachfolgende u?. Capitel zu melden/verspahren.

cxiv.

Bergwercke in unsern Teutschen Landen.

Je Kunst/ mit den Metallen recht umzugehen/hat ein nahe Verwand-und S chwesterschafftmit dem Ackerbau/Erstlich/weil sie alle beededie Erden zu ihrer Mutter haben/und gleichsam auseinem Schoosgebohren werden; zum anderu/ weilsie beyderseits so viel Vortheil und Nutzen bringen /und so viel tausend Personen dabey ihrenUnterhalr ha-ben und suchen können. Die Bergwerck dienen jaGeistlich-und Weltlichen / so wol hohen Kayser-

Quecksilber-Bergwerck hat. In Ungern hat ChemnitzGold/Schemnitz Silber Bergwerck; Altsol / Gold-Silber-Quecksilber-und Kupsser-Bergwerck; Neusol aberKupffer/ (da die Erde so reich ist/ daß man mlao.Pfund Erden/ortlinari 2Q.Pf.Kupffer ftndet)undnicht weit davonQuecksilber-Gruben gefunden werde.Unferne Buxen / bey Stertzingen / ist ein berühmtesSilber-Bergwerck; zu Schwatz in Tyroll ist Silberund Kupffer Bergwerck; in Meisten zu Schneeburg/

König-und Fürstlichen Höfen/als auch in der Kauft- Annaberg/Marienberg/Freyberg/auch Zwickau/Joa-mannschaffl/in gemeinen Handel und Wandel / zu chimsthaliu Böhmen/auch Kuttenberg/Schlacken-

Beschützung / Eroberung und Erhaltung der Städte/Länder und Provintzien / zu Geschütz / Musqueten/Doppechacken und Röhren;denen Bauren/Gärtnernund Weinhauern zum Pflugschar / Pfiug- Eysen /Schauffelu 7 Spathen und Wein - Messern; denSckiffmeistern so wol imMeer aufden grossenSchiff-fahrten/als auch aufallen Strömen und Flüssen / weil

wald/und anderswo/sind allenthalben von Gold/Silber/und andernMetallen/vielundguteBerg-Gruben.? ksibinus erzehlet/Kuttenberghabein 8o.Jahren-herI2OO0OO. Marck Silber gegeben; Rudolffstadt/ beyBudweis / habe von änno 1^47. bis 1601. in fuiMehen Iahren/ sechzehenmal hundert und zwantzigtau-send Marck Silber; Joachimsthal / eben zur selben

nicht wol möglich / ein einiges grosses Schiff dauer- Zeit / m funffzehen Jahren / 3^0790. Marck Silber

hafftig zuzurichten/dabey nicht etwas von Eyftnseynmüsse.

gegeben. Wie auch in der Grafschafft Mannsfeld vielErtz-Gruben zu finden sind/die erstlich ^nnc> i2OO.von

Zwar ist im gemeinen Leben dasVerlangen bey den etlichenPrivat-Pezsonen erfunden/welchen es hemach

meisten Leuten nach Gold und Silber/ und wann esnur aufrechtmässigeWeise geschichtund erobert wird/so ist es schon passlrlich. Wie-König ^rksiaticus beyeassiljoro lid.A. vsriorum» cap. z. wol saget:rum per bcll«czu«rere,nefgs; per msna.pcriculum ;per sallitatcs, opprubrium ; in suä n-uurö, julklia ell.Nun sind zwar die Metallen und Mineralien/ ausserGold und Silber/wol die vornehmsten; von mittel-massigen und geringen Sorten aber/ sind Zinn/Kupf-fer/Stahl und Eysen/ Bley/ e^Äi um und Quecksil-ber/Bißmuth/ ^nnmomum, ^uripizm<.nlum, Vi-tsiol, Arscnicum,8alörmoniac,Schwefel/ >1itrum,Salpeter/ Saltz/ Kalch/ Tartarus. Calchant/ Alaun/und desgleichen/denen man in unsermTeutschland undnächst- angrantzenden Landern , nicht wenig findet:Was das Gold betrifft/glauben etliche/das Ertz Bi-sthum Salzburg/ so in den Casteinischen Tauren oderBergwerck gehauen wird / seye disfalls das reicheste/weil es auch die daselbst gemüntzte Ducaten/von aller

die Grafen entzogen / und darüber dieserBerawerckehalber/Chur-SachsenLehen-Leme werden müssen.Jndein Hennebergischen/ bey Ilmenau/ ist eine Kupffer-Gruben/wie auch zu RochlitzinMeissen. AmHartz/und Goßlerund demRammelsberg/dareinmchrHoltzverbaut ist/ als in die Stadt Goßlar/ so denHertzogenzu Braunschweig Lüneburg gehörig ist. In der Graf-schafft Glatz gibt es Silber-und Eysen Bergwerck/auch Stein-Kohlen ; im Fürstenthum Münsterberg/gegen den Glätzischen Grätchen / gibt es Gold, undSllber-Bergwerck/und wird dasselbigeGeburg daherder goldene Esel genennet. Im Fürstenthum Teschen/aufdersabiunlcZ.gibt esSilbez-undBley-Bergwerck.So finde sich auch imErtz-BistumTrier herckcheErtz-Silber-Bley- und Eisen-Gruben. BeyMümpelgart/Eysen-Ertz. Bey der Stadt Acken/ Eysen- und Bley-Bergwerck/auch Galmey.Jn derMoldau gibtsGold-und Silber-Bergwerck/und diß letzte auch inBoßnia.JmSolothurnisch/in der Schweiß/ beym Schloß/

Hand Sorten/bestattigen. Das nächste am Gewinn/l die Clauß genannt/hat manEysen-Berawerck. Inderwerden die Ungerische Bergwerck und Siebenbürgen Steyermarckt/ im innern und äussern Berge desglei-eyn/welches letztere Gold/Silber/Eysen/Kupfferund chen/davonwuabe:bald in psrticuiari handelnwolle.

Von den Metallen / Gold und Silber.

Jr wollen hier von dem Ursprung und Gele-genheit der Metallen nicht diel Wort ma-chen/ s onder n un sern Hauß-Vatter zu denen

?KiiofoszK>sundBergwe:cks Verständigenhingewie^sen haben/ da wird er vielanmuthlge und artliche Oi,-!scrvationc«zu betrachten haben; so ist auch ^aitkc f

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