Erstes Buch/ Land-Gut.
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delzu/ und auf der andernSeiten schifften sie noch ein
Stuk gleicher
Mössevöge-
meinem Holtz ^
daran/und se, Vtzen also diesenStab/wie hie
^ öim c zu-
samen gefügt/aufeineNadelL. welche ineinem andernStäbe steckt;wann nun die-ser angestecket
wird/ so wendet sich der eine Theil zu dem MeM/undvermeldet?. l<irclierus,daß er ein solches Creutz vonErlen-Hvltz gemacht/ und dardurcheine verborgen
Ruthen anlangr/viele/weil solche nicht allezeit/noch einem jedwedern ihre Würckung zeiget/für eine Sachehalten/darinnen der Teuffel auch seinenTheil zuträgt/derhalben mir es selbsten nicht wenig verdächtig schei-net ; will gleichwol weder der Göttlich en Allmacht percaulss secuncl»» 3Zsnti>noch denGeheimnissen derNa^tur/ welche durch unsere umnebelte Vernunsst nichtkönnen durchläutert werden/ hiemit nichts entziehen/dennoch vor dem Betrug und Arglist der höllischenGeister hienüt warnen»
<14?. CXIl!.
Wie die Bergwercke gesucht und gerichtet werden.
S istnichteinegeringeKunst/Glückund Wis.,senschafft/die Bergwercke zu suchen und anzu-dichten/ weil selbige nicht/oder doch wundersel-ten so gar am Tag und offenbar liegen/ausser(wieHr.von Seckendorffioco slieZato schreibet) daß man anetlichen OrtenEysen-Steine/durch de>SonnenKrafftbereitet aufAeckern undHeiden sammlen und lesen kan;sondern es stecken die meisten Ertzte tieff in der Erdenvermischt und unrein/daß sie hart/ und nur von denguten wolerfahrnen pra^ticrs erkannt werden / welcheGold/Silber oder Kupster in den unterschiedlichenMaterien/darinnen sie stecken/ als Quark/ Hornstein/Schifer/ Letten/Kiß und Steinelwn allerhand Far-ben zu suchen/ und solches Ertz durchs Feuer- zu probie-ren und urtheilen; Item / welcherlei) gute Metall / o-der andere nutzbare Berg-Arten darinnen begriffen/auch wie hoch dieKosten/solches zu bereiten/sich belauf-fen möchten; Item/ob zu hoffen sey/ daß an den» Ort/da man es gefunden / das Metall seucht oder tieff/ amTage stehe/oder sich gar abschneide und verliere;wor-zu (spricht er ferner)groffer Fleiß gebraucht wird/ daßsie/vermittels! der Wunsch-Ruthe/ welche sich/nachverborgener Magnetischer Art/ nach dem Ertz lencketund schlaget/und durch dem Compaß die Gange desErtzes/ob sie (nach ihrerArt zu reden) steigen oder fal-len/am Tage liegen/oder in die Tieffe streichen/breit-fletzicht oder schmahl sind/ abmessen können; Item/wann esreiffet/ und auf etlichen Orten der Reiff nurnaß/aber nicht weiß scheinet/ so ists ein Zeichen / daßGänge darunter verborgen liegen / die mit ihren hitzi-gen Dünsten/den Reiffzu Wasser machen; Item/woviel zwiselte Bäume stehen/die am Glpssel verdorren/als hätte sie der Frost versengt / und wann die Blätterim Frühling blau und bleyfärbig / und die Aesteschwärtzlicht/oder einer andern nicht gewöhnlichen un-natürlichen Farbe erscheinen / indem der Heisse Dunst/der aus den Gängen aufrauchet/ die natürliche Feuch-tigkeit/ davon die Wurtzeln den Safft haben sollen/verzehret/ daher auch solche Baume leichtlich von denWinden ausgerissen werden/ und diß ist ein Zeichen/daß Ertz-Adern darunter verborgen. Also auch/wann
die Bronnen-Quellen und Bäche im Sande gewisseAnzeigungen geben/ von einem und dem andemMe-tall ; oder/ wann die Güssen dergleichen Erden aus denBerg Klüfften führen/ daraus man durch die Probdergleichen Metallen vermuthen kan.
Es ist aber nicht genug / daß eine An eigung einerguten Beute vorhanden seye/ es werden auch andereZustände dabey erfordert: V or allen Dingen müssengrosse Wälder und viel Holtz vorhanden seyn / davonman die Schächte auszimmern/und zudenSchmeltz-Hüttcn/ Stollen und dergleichen Händeln und Berg-Gebäuen gebrauchen möge/ also muß es auch Was-sernFlüsse allda geben/ daß man zu Forttreibuna derWasser-Künste / Puch-Wercke und Schlneltz-Hüt-ten anwende/ und daraus das Holtz zustehen könne.Diese und dergleichen Umstände (sagt Herr von Se-ckendorff) muß ein Herr/welcher an einem und andemOrt den Berg-Bau selbst führen lassen will/ ver-nünffnge und bedachtsame Rathschlage führen / undsich durch Vorschwätzen derjenigen / die ihren Ge-winnst dabep mit der Arbeit suchen/ und vffcers nachdem Ertrag wenig fragen / auch wol mit Aberglau-ben/ Unverstand / oder gar mit Betrng umgehen/)nicht übereilen / oder durch seine eigene Begierdenverleiten lassen; ist daher rathsamer, sich mit dem Ze-henden begnügen / und andern Leuten die Wagnusgern gönnen / weil die Einkommen von den Berg-wercken unter die allcrungewissesten zu zehlen sind/undofft ehe drey sich arm bauen / ehe einer reich wird/weiles offt viel zeigetund wenig gibt/und dieHossnung gol-dener Berge sich bald in einem Bettel - Stab ver-wandeln kan; weil auch offt die überflüssigen Was-ser-Läuffte/ Erd-Fälle/ und andere seltzame unverse-hene Begebnussen / wann schon Metall vorhandenwäre / alle Arbeit miteinander zu Schanden ma-chen.
An unserm Land Oesterreich gibts zwar meistensnur iKupffer- und Eyfen-Bergwerck / wiewol schierdes Eysens Nutzbarkeit alle andere Metallen über-trifft/als LsUus lib. r. ^cbilleicios wol davon schrei-bet: ^