Erstes Buch / Land- Gut.
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nen dicken/oder schwachen Stämmen bewachsen? Obes Bau-oderBrenn-Holtz? sonderlich/ob Eychen undBuchen darinnen? OoguterSchwein Trieb/gesundeWeyde vonGrasse und gmen Krautern darinnen ? ObdasHoltz guteAnwehrt/wie viel man jähUich zmHaus-nothdurfft bedörstig/und wieviel jährlich könne/und wiehoch / verkaufst werden? Ob es mit fremder Viehhü-tung nicht beschwert sey ? Ob man in diesen seinenWäldern den Wildbahn selbsten/ oder nur das Rais--gejaid/ allein/ oder mit andern gemein habe ? Wiewolbeyläussig rothes und schwaches Wildpret/ wie vielFüchse/Hasen/ Dachsen/Feder-Wildpret jährlich zubekommen/in den Jagd-Registern nachzusehen ? Obman Suchen undLecken /Wolsss -Gruden / in seinemGeholtze börste aufschlagen/ und machen zu lassen be-rechtiget /
z. Wieviel Tagwerck Wiesen zu demGm gehörig?
Obsieein-oderzweymättig?Wieviel sie bey mittlernJahren Fahrte Heu und Grummath geben? Ob siewmpjflg/ marastig/mit Bächen und BronnD.uellendurchflossen / offt vergüffr oder trocken seyn ? Ob manjie kan wässern ? Ob sie nahe oder weit/ enge beysammen oder zerstreuet/liegen/eben oderBerg-auf/bey gu-ten oder bösen Wegen heimzubringen?
4- Ob man Fisch-reiche Wasser / Flüsse und Bächehabe ? Ob man das Fisch-Recht allein/oder neben an-dern getheilt/geniesse? Ob man auf allen beeden Ufern/oder nur an einem allein/bis aufdie Heiffre/ fischendarff?Was für Sorten Fische/ und in was Menge/ sowol an Krebsen/ jahrlich zu bekommen ? Wie eine/oderdie andere Art imKauffgehe?Ob sie weit oder nahe ve:- >mssen/und wie hoch/ oder selbst gefischet werden?
. ^Ob und wie viel Teiche darzu gehören ? Mit wie!nel Schock Brüt jeder besetzt wird? Ob sie gut einge-)ammt?Genug Wasser denSommer-über halten ?Obdie Fische gerne darinnen wachsen? Nicht muerenzen?
Was für Art? Ob keine Raub-Fische darinnen? Obieviel Geröhricht haben?Ob aufden Dämmen/odernahe darbey/ein Häusel sey/ darinn jemand / wegen!>er Aufsicht und des Auseysens halber/wohnen könne?
Obsieeinen guten Rechen und Ablaß haben/ daß dieMische alle können zusammen gebracht/und mit leichter>?uhe gefischet werden? Ob der Grund leimicht/kisichtoder morastig sey? Ob die Güsse leicht schaden thun?
Ob sie weit oder nche gelegen? Obs im Herbst guteEntenbursch gebe ? Ob sie im Winter gefrieren odermcht?
6. Ob/ und wie viel Viertel oder Tagwerck Wein-garten es habe? Ob sie wol gelegen/ bey gutem Bauund früchtigen guten Stöcken? Wie der Grund be-chaffen?Ob dieWeinberge hoch/abhängicht oder eben !iegen ? Ob man den Zehenden und Berg-Recht/und lwohm/solchm geben müsse/ oder ob mans selbst habe?
Cx?. XVI.
Was nöthig zu wissen / so viel die Unterthanen betrifft.
B und wie viel arme/reiche/ oder mittelmaj- > oder andere verbrieft-oder unverbriefte Schulden ha-sige Unterthanen bey dem Gut seyen? Wohl ben?Auchob sie solvent sind? Ob sie die Anlagen ge-auszuforschen/ob sie grosse/mittlere oder kleine ^ wiß und jährlich bezahlen können ? Wie viel es gantzeGüter? Wie viel sie jährlich eintragen? Bauren/Zwirößler/Hofstetten undkleineHäusel habe?
II. O b d ie Unterthan en keine grossen Ausstande/ ! Item/was für Häu sel dabey verhanden/ die ma n nichtl. Theil. ' ^ . C ij ver-
Ob ein Grund-Buch vorhanden/darzu frembde Uber-lande dienen müssen ? Wie hoch sich die Nutz-Messungerstrecke ?Ob die Dung leicht/oder hart einzubringen ?Was es für Gewächse ertrage? Ob der WeingutesMuffs; sich wolvlerdigen und aushecen lasse? Ob dieReiste und Fröste leichtlich ftyaden?Ob sie mit alte ode:neuen Stöcken/und von waserleyArt besetzt feyn.^vleviel inan jährlich grübe ? Und was man jährlich von ei-nemViertelzu bauen gebe ? Obs durch Rovbary oderLohn verrichtet werde ? Ob man die Grund-OongkeitoderBerg-Oeffnung selbst darüber habe oder nicht ?
7. WoferneHof-Mühlen vorhanden/ zu erforschenvon wievielGängen sie seyn ? Ob das Wasser-Gebautauerhafftig und gut?Ob sie ober- oder unterschlachngsind? Ob die Räder bey grossem Eys-und Wasser-Güssen können aufgehangen werden?Ob sieWinters-über auch genugsam Wasser? Ob es daselbst viel oderwenig zu mahlen geb? Obs gute Wege/Hin und wiederzu kommen? Ob sie im Bestand/und wie hoch aufGe-trayd undGeld zu verlassen? Ob derMuller nicht schul-digSchweine/und wie viele in dteMastzu nehmen?Obdarneben auchStämpffe/Säg-WaickundHammer-Mühlen seyn? Ob die Wehr/die Räder/ und das Pu-der/ starck/ oder leicht durch Güssen verwüstet und zer-rissen werde? Wann es keine eigene Wasser-Mühlen/ob nicht etwan Hand-Mühlen / Roh-oder Wind-Mühlen vorhanden und zuzurichten wären? Oder obetwan ein Mühl in der Nähe/ dahin man sein Malterbey guten Wegen bringen und haben könne?
8. Ob Stütereyen/und wie groß an derZahl / undvon was Art/vorhanden? Obs gnugsamegute/ ge-sunde Weyde und Wasser/auch den Winter-über/mitsattem gutem Futter könne versehen werden ?
Ob Leimgruben oder Gestetten vorhanden / daman Thon undLeimen/der gut und tauglich zumZisgel-brennen/oder Hafner-Geschirr/ seye? Item/ ob Z iegel-Stadel und Oefen/Kalchstein/Kalchöfen/Glashütten/wo überflüssiges Holtz-Mergel und Schütt - Gruben/aufdie Felder zu führen/ auchSand und Gebäuen sey?Item/ ob Holtz zu Schindeln / Latten und Läden vor-handen/ und ob es weit zu bringen ? Ob etwann in derNähe Bronnen-Quellen/ die durch Röhren hineinzuleiten/ auch ob Fähren-Holtz zu den Röhren da seye ?
lo. Das Einnehmen mZen -re und lpec>'e ,aufdreyoder mehr Jahr zu begehren/was dasGut lummariterin Geld/Getraydicht/ Wein/ und allerhand Regalienund Einkommen/ so wohl in der Wirthschafft/ als derUnterthanen orclinzri und cxtraorciinan Gefallen/ge-tragen? Und weil die Jahre ungleich/ den dritten zc.Theil davon zu extrakiren/so wird man bald mercken/ob man mit Nutzen oder Schaden kauffen/ und dasInteresse von semem angelegten csjZitsi haben könne/oder nicht.