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Des AdclichenLand-und Feld-Lebens.
man vor Fang -Geld gebe ? Item/ob es Marck-Frey-heit/Straffen/ Stand-Geld/und dergleichen Gerech-ngkctten haoe/ und ob sie unansprüchig/oder in geruhi-ger ?ollctliun?
2.Ob es ein Bräu-Haus oderHopffen-Gärten ha-be ? Von Bräu-Zeug/Pfannen und Kesseln / auch an-dern darzu nochwendigen Geschirr/ genugsam/ nachNothdurffr/versehen sey? Wle viel man auf einmahlbrauen kan? Ob sich das Bier lang hallen lässt ? Ob es
! guten Abgang in den Tasernen/ oder in der Nachbar-schafft ? Ob mans in die nächste Städte führen undverkauften darff?
z. Ob es Hos-Tasernen und andere Wirthshäuser ?Ob man selbigen alles Geträncke / Wein/ Bier undPreß-Most selbst vorlege/oder nur eine gewisse Anzahl/oder gar nichts ? Wer den Dätz und das Ungeld habe?Was der Wirth davonBestand gebe/wenn er dasGe-trancke kauften darff wo er will ?
XIV.
Was zu betrachten/so viel die WohnungundMyer-Hoffbctrisst,
i.
Je der Grund und Boden herum beschaf-fen/ ob er fruchtbar oder nicht/ so man anden angebauten Feldern / Wiesen / Garten/sonderlich aber an den Bäumen siehet /.wann sie hochund frech/ auch auf den Bergen aufzuwackse^pstegen?Wie der Liws locl beschaffen/ob er hügelicht/aufenmnBerge/oder in der Ebene ? Ob die Gründe und dasHaus nicht nahend an einem fiiessenden offt nnnacht-barlichen schädlichen Wasser/nicht zu nahend an einerVestung ? Ob nicht in der Nahe grosse und Volckrei-che Städte/da es Jahr- Wochen- und Trayd-Märck-te abgibt? Ob man das Getrayd und andere Wirth-schasst-Sachen zu Wasser/welches bequemer/oder zuLandeverschleussenkan? Ob esBäche und frische ge-sundeBrunnen-Quellen/ oder faule morasttgeSümp^fe und Fützen habe/ daraus die LuffUeichtlich kan ange-steckt werden? Ob gefundeLufft da/ und nicht zuZeitenansteckende Seuchen daselbst zu besorgen?
2. Wie viel Kuchel- Obst- und Kraut, Garten/Flachs-und Ruben-Felderdaseyen? Ob sie trächtig/alle wohl eingefriedet und verwahret/ von schönen/ fri-schen/auserlesenen edlen Obst-Bäumen/ (da denn ambesten /den genauenAugenschein selbst einzunehmen)be-setzt sind ? Die 8pecitical,on von dem Gärtner zu be-gehren/ allerley Sorten des guten Obstes/was und wieviel es beyläuffig trage / auch ob die Obst-GärtenGras-reich/ wol gegen der Sonnen gelegen/ eben / un-gleich/abhängicht/ oder zum Theil bergicht seyen,z. Wie die Wohnung beschaffen/ob sie groß/klein/
prachtig oderschkcht/wol bey Bau oder baufallig'?Obes handsam gebauet/ mit gnugsamenstarcken Gcwöl,bern/Keilern/Kästen/ Mayer-Höfen und Stallungen/Röhr- und Schöpff-Bronnen oder Cistcrnen sattsamversehen? Obs nahend an der Land-Strassen/ oderwett davon entlegen/an einem lusugenoder verdrießlichenOrt? Ov^s vielZureisensgebe?
4. Ob der Mayer-Hof nahe an der Hand / wvhlgebauet/Vieh-undPserd-Ställe/Tauben-Kobel/Dör:<Stuben/ Wasch-Häuser/ Schmidten/ Eys-Gruben/Milch-Keller/ Milch-und Fisch-Behälter vorhanden/oder Gelegenheit undFreyheit ftlche anzurichten? Wievielman melck- oder galtesVieh erhalten/wievielOch-sen und Schweine jahrlich mästen und verkauften ? I.tem/ob man nicht allein im Sommer gnugsame Wei-de/sondern auch im Winter genug Heu und Strohhaben kan ? Ob die Weiden Gras-reich / weit ode»nahe entlegen?
5. Wie der Schäfer-Hof bestellt sey? Wieviel manSchafe mit gehörigemUnterhalt überwintern kan ? Obes gesunde/trockene und unansprüchigei/ oder mit an,dem gemeine Trifften habe ?Wie es mit demSchäfer.Volck beschaffen/ was ihre Besoldung und Verrich-tung/ob ihnen dieSchafum ein gewisses Geld verlas-sen werden? Wie dieWolle im Kauff?Ob dieSchafeweiß/braun/odergeschecklicht? Ob ihnen die Weydwohl anschlage / oder ob sie gerne ausstössig werden?Wie und wann man ihnen jährlich die Lecke gebe?
1.
Was zu erforschen/so viel dieZugehörungen undEinkünsten betrifft.
Korn/Waitz/Habern/:c. gemeiniglich/und wie hoch/könne verkauft! werden ? Item/ ob und wie viel es Ze-hendenhabe? Obergantz/odernur dieHelffte/ oderdas Drittel mit Fremden getheilet sey? Wer darinnden ersten Angriff habe? Ob die Zehenden weit odernahe/in guten oder bösen Wegen zu holen? Um Kör-ner/oderGeld auf Treu/oder um ein gewisses verlassenwerden/und wie hoch eines und das andere bey einemGleichen sich erstrecke? Ob das Wildpret/ oder nah-angräntzendeWasser undFeld-Güssen/an den Grund,Stücken nichtzn Zeiten/offt oder selten/schaden/ undob diesem nicht vorzubauen?
2. Wie vielGehöltze zu demGut gehörig sey? Ob esweit oder nahe gelegen/guter oder böser/ ebener oder un-ebener Weg dahin ?Ob es nicht abgeödet/wol mit schö
Je viel Joch Acker in allen dreyen zum Gutgehörigen Feldern/ in jedem insonderheit/ sichbefinden? Was für einen Grund sie ha-ben?Ob sie wol beyBau seyn ? Nahe beysammen/oderzerstreuet und weit voneinander entlegen? Ob nichtLand'Strassen durch dieFelder gehen/dardurch bey bö-semWettergrosser Schade geschiehet / und offt starckeNeben-Strassen/ mit Verwüstung des lieben Korns/gemacht; bey dürren trocknen Wetter aber/ der zartejung^aufgehendeSame also eingestäubet wird/daß/wonicht bald durch den Regen eine Abwaschung erfolget/die Saat nichtwol gedeyen kan. Wie viel man auf einjedesFeldüberWinterundSommer anbaue? Wie-viel sie beyläuffig/ bey mittlern Jahren/ tragen ? Obmebt dasFeld zu erweitern oder zu verbessern? Wie viel
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