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Des AdeltchenLand-und Feld-Lebens.
Sehorchender Stimme des HERRN unsers GOt-'. führenmidtuv-r^uff-n.
tcs/werden wir verflucht seyn/ in der Stadt / auf den, das m ^ Wohnung md
Acker / m aiien unsern Vornehmen und Vermögen/ >angränl-cnder ^ bißwaen
verflucht soll seyn die Frucht unsers Leibes/unsers tan- Einbruch und MerfA
des/unsers Vieyes; der Himmel über unserm Haupt Land wol ^ schließlich/ ob)as
soll aHern / und die Erde unter uns eisern seyn; Der von diesen ineiltcmhei^ vermoglich sey/ veil
HErrwerde unserm Land Staubund Aschen für Re- euisprinaen- w Ä d^
geil geben; viel ^aamen werden wir aufdas Feld süh- sich an ememOrt medeÄ
rei,/ liitd lventgemsaminlen/ bis wir ausgetilget/ ver- net/ ist alles zu ^ ^ lchvrwoh-
schmachten .nusse.i. Aus welchen, allem erhellet/ w.e - Dnt?e«
gur/wie nützlich und hochnothwendig es scy/mttCi)rist- Lust/ Kunst
lich-kindlichen» Gehorsam/GOtt/ dem obristenHauß- wird du'-ch die ersteVaner/ in seinen gnädigen guten Willen/ beharrlich fahrenheit/das lebte ^.ber dursb ^ e un^^ ? ^
zu erhalten/ oder da Er erzornet und beleidiget worden/ qen qebmckt nun ^ ^ ? Arbeit;u we-durch ernsthasste Buß-undLebens-Besserung/ wieder let/lstwenia ersvrie^ x-s^u!^
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Zum Ändern/ muß ein Haus-Vatter seines Grun-des Beschaffenheit /Eigenschaffr / Güte und Mängelwissen/damit er dasErste erhalten und mehren /dasLetz-te ^ber verhüten nnd wenden könne; auch betrachten/was fürLufft/WasserundGewitte: allenthalben;u fin-den und zu aewarten; gleichmässig hat er die Art undFruchtbarkeit desLandes zu bedencken/un was für Be-uemlichkeiten/zuWasser und Lande/es Habe/Getrayd/
und mit welcherlei) Vortheil/ er seine Gründe pflegenund warten/alle Geschaffte und Bau-Arbeiten rechtgelegensam verrichten / Dienstboten und Unterthanenregieren/im Hause / und ausserhalb bey derNachbar-schafst/Frieden und Einigkeit / Freundschafft und Ver-träglichkeit fortpfiantzen und unterhalten solle. Vondiesem allen soll in dem ersten und folgenden Büchernauf das kürtzeste und gründlichste/ mitniöglichsterVer-
Wein/und andere Wahren/ alsWolle/Flachs/Lein- 1)ütung aller unnothwendigen/weitläufigen Um- undwaty/Saltz/Wachs/Honig uild dergleichen/zu ver- Musschweiffen/gehandelt werden.
Vom Unterschied der Güter.
Jese kommen entweder durch die Eltern aufdieKmder/oder durch Bluts-Freunde erblich auf)die Nächst-gesipten; oder aber durch vermach-te Testament und letzten Willen. Bisweilendurch wolgedeyliche oder gütig-erkente erwies'eneDien-ste/uü damuf folgende Lands-Fürstliehe oderObrigkeit-liehe Begnadigungen ;zu Zeiten durch gerichtlichet^xs.cucionen wegenGeld-Schulden;offt auch durchc-s.
Brau-Hausern/ Meyer-Höfen/ Vorwercken/ Fisch-Weiden/Freyheiten/ und dergleichen/wo alles rich-tig/unstrittig/und nicht angefochten / diese sind allezeit
höhersKauffs/und müssen theurer bezahlt werden/
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unfruchtbaren steinichten Gebürgen liegen, dabey we-nig auch arm- mit vielen Schulden behaffte Untertha-nen sich befinden/ schlechte untraä)tige Gründe/mühe-
5ionen und cvntrzdLnden/welches letztere aber ehrliche sam und weit auseinander gestreuete Wirthschafften/wgendstimen Gemüthern hoeh-bedencklich/daher auch oder grosse Wildnissen sind/wo doch dasHoltz keinezu meiden. In erss-erzählten Fällen nun lässt sichs keine oder geringe Anwehrung hat/ auch wo die Natur/ ausoder doch sehr wenig Ausstellungen machen / sondern langer Erfahrung/ zu Hagel/ Schauer / grossen undman muß damit zu frieden seyn / und es annehmen/ schädlichen Ungewittern geneigt ist. Daher in unsermwie es an ihm selbsten ist/und muß/ was man nicht an- 'Oesterreichischen Lande / in einem und andern Vier-dern kan/mit Gedult ertragen. Ausser/daß man/ aus rheil/sehr unterschiedlich und ungleich die Güter undtheils folgenden Bedencken/zu Vermehrung des Gu-Herrschafften angeschlagen / erkaufst und verkaufftten und Ausbesserung desBösen/ eines und das andere werden; und auf dieses alles/hat einer / der ein Land-vernünsstig gebrauchen kan: Wo es frey stehet / und Gut um baar Geld kaufftich an sich zu bringen gewilletmanMittel und Lust hat/ ihm ein Land-Gut um sein ist/ sonderbare Aufsicht und Nachdencken fürflchtigzuGeld/und nach seiner Wahl / zu kauften/sollen billich gebrauchen. Die Güter werden sonst insgemein infolgende Erinnerungen inOdacht genommen werden, unbewegliche und bewegliche getheilt; s^cucleiius inBevoraber/undehewir zugedachten Erinnerun-^pecuiv^orabiiium, zehlt unter die unbeweglichengen kommen/wollen wir ncch/ vom Unterscheid der alle Gebäu und Garten/Aecker/Wiesen/ Weinber-Güter/dieses melden/daß darinnen auch eine merckli- ge/ Wälder/ See und Weyer/ Fisch-Wasser undeheDiffcrenhscy/sovieldenOrt/dasLandunddieGe- Bäche / Mühlen / Schafereyen / groß und kleingend betriff worinnen die Güter liegen / weil dar- Wildbahu/KcZglicn.Reichs-und andere Leheu/ Ne-durch der Werth und v.z'oi- des Guts erhöhet oder !gistratur und habende Schulden; unter die beweglicheverringert wnd. Wo nämlich der Unterthanen viel/.aber/ Früchte/ Wein / Silbergeschirr/ Kleinodien/und bey guten Vermögen sind/die Geld-Dienst und .Bett^ewand/ Hausrath / Vieh auf den Hvf-Bäuen
trockene Güllen reichen müssen; wo Grund und Bo-d.n an Getrayd-undWeinwaehS fruchtbar/unter ei-nem warmen Sommerigen . von schöne«Regalien/ Wildbahn/Land-Gericht/ Schaffereyen/
UNd SchäfereyeN/czus omnis tsmcn limitstioncmcleclsr-ikioncm rccipiunt ;so werden auch die Wmd-und schiff- Mühlen für bewegliche Güter gehal-ten.