^ 464
Des Adeltchen j/and- uiw Felb-Lebens
gantz wieder aufstehen und erquicket werde«, «schwerer zu beantwortn ; Weil die Gelchrte mit den6. Sotten sie auch Zeichen gchen/'entweder derWit, gemeinen Garrners^und Bauers-Leuthen gar nicht
ierung (dahero man vor Alters/auf dreyerley Gestirn/ übereinstimmen/ diese es hartneckichr bejahen/ jene aber
als aufdie Vi»Zj>ia, .wegen der Baum-Früchte/ den gründlich verwerM. Der sonst Wohlerfahrne und
^quiism, wsZen der Saat / und Oniculam, wegen hochverständigFüritlicheLiistgärlner zuOlau tnS chle-
der Weinleese/gM Achtuttg gegeben / (dann wann sien/JohannChristovhHublier/schreibelinssinerk-ior.' W
bey dieser Gestirn Auf-Vder Niedergang / die Lufftitem gewesen/ hat man solches für ein Zeichen guterFruchtbarkeit gehalten/) oder des anbrechenden Tageund der künfftigen Nacht; Oder auch zu Heichen die-nen denen See-Fahrern. Zu deme/so ist derselben Ver-ändemng / als wann die Sonne Blut-roth erschei-net/ oder sich ungewöhnliche Finsternüssen an demMond ereignen un Cometen entstehen / gemeiniglichein Zeichen des Göttlichen Zorns und einbrechendenkünffrigen Unglücksm. Daß aberannoch niehrereOtier l der Gestirne seyen / ist meines Bedun-ckens/uniaugbar/und weisser solches die ragliche Er-
ticultur^c. V. hievon folgender Massen: Wie viel diec orsZvrs ccelckiz über die SllbjunsiiöPermög^/solchesist nicht nur an dem Menschen allein abzuekmen/son-der« os besagets auch die gantzeNarur in alle ihren ?ar-ciku« und Stücken. W«s ein verständiger Lustgärt-ner durch fierßige oblerv^? der Zlspettcn und des'L^rius I.UNT, durch den ^ociiscum, nechst GöttlichenSeegen ausrichten könne / davon erstattet dw tägli-che Erfahrung gieichfahls farrsammes Zcuguus.Ein Hauß-Mann/ wieemfälrm er gleich stye/wanner rtwann in einem schiechten Wmckel hinler semerHütten ein zahmes Obst aussetzen/oder pfropften will/
fahrung/dahero wu dann auch solche / so viel zu unse- erforschet vorhero/in welcher dr-mon der Y)tond sich
rer Wißenschafft nothwendig zu seyn/Ans beduncken^vird/ herholen wollen.
Nun ist gewißlich bey manchem Autor« von derVersetzung und Verpflantzung/wegen der Würckungdes zu-und abnehmenden Monds/ zur Genüge Erin-nerung geschehen/und hat die vielgultiqe Erfahrungschon mehrwaln gewiesen/ daß die Fülle und Ver-größerung der Blumen einig und allein von demVoll-mond herrühre/so nemlichen der Saame nicht alleinin demselben abgenommen/sondern auch wiederum al-so gesäet/und em oder das andermal/ nach Beschaf-
befinde; Er weiß/wann er auch Psro^-Reiser brechenwill / daß er solche brechen muß/ wo möglich / zu oberstim Gipffel oder Zegen Osten und Süden / drey odervier Täg vordem neuen Schein / an einem schönenund klaren Tag/tt. Er weiß / daß die beste Pfropff-Zeit ist im Frühling/wann der Mond etwann z. 4.oder/.Tag alt werden. Dieses geschiehet insgemein/und hat auch Probe gehalten von so vielen Zeiten her;Warum wollte man dann solches nicht vielmehr beyandernGewachsen/ die eine weit bessere Wartung ha-ben wollen / odlcrvircn/und was ein und and.r Ge-
feNheit der Gewächse/ist verpflantzet worden/ wiesol- stirn vermag/denselbigen so vielfleissiger nachforschen?ches der weltberühmte und erfahrne Herr Abdias Und nach emer wenigen Unterbrechung / schreibt erTreu/?rofeilvr ötark. Lc AltäorKi in seinen rispecie von der Versetzung der Bäume also :Wannvilp. Aliroioo. . A^ectic. visp. 4. /. 4Z. aus- aber die Obst-Bäume zu versetzen / so ist zu wissen / daß
^ ^ . hie beste Zeit sey imOctober oder November. Einmal ist gewiß / daß höchstnöthig die Station decMvndö zu erkundigen/ dann durchlausst er die irrt»schen Zeichen als den V Z / so wurtzelt ein Baumoder andere Pflantzen starck und vest unter sich /durchlausit er aber die llif^tigen Zeichen/äls «r/p wächst er viel starcker über sich / als unterwärts/befindet er sich in feurigen oder trocknen/als im 5>N L /so kan man solche Oerter welche feucht undniedrig sind/ besetzen. Aber in den w<Wrigen/als «snz- X/ist garnicht rachsam/das geringste zu setzen/weil nichts zu rechten und gedeylicheN Wachsthumkommet/ es trocknet so lange Zeit/ ehe es fort will/wird doch letzlich wurmstichig und brandig an derSchahle/ daß sie endlich abfallet / und der Baumalso gäntzlich verdorret. Jedennoch aber kan man/ob gleich der Mond durch dieser drey Zeiten einesgehet / das Erdreich graben und zum Besäen undPflantzen/ausss sieissigste zurichten lassen.
Hierneben muß man auch sonderlich/ wie vorhingedacht/auf die Lonliciialion oder Aspecten der Pla-neten jehen: Dann was von Bäumen gesetzet wird/wann sich gute Aspekten ereignen/ als 4- /oder aberK/und der Z) dieser Zeichen eines durchgehet / das wachst alles viel freudiger und wird ehernächst Göttlicher ö-nc6iHion, etwas Ersprießliches fruchtbar/als wann sie sonsten etwann versetzet wer-auswürfen könne/ ist schwer zu fragen/ aber noch viel den.
' ^ " ' ' ———— > ' ' " Eben
drücklich also meldet: ktt Sc koc kortcnü, rci per,,tis ecia « vulzo Ueprckcnlum, plantulas, «zrias üorepleno luxriri^ rcvolvimu» voto nostro responlurs»»ti ant« zi!eni!uniuM(^ui6zm äicunr momönto plcni-Iunn,leci oszcrariones ?k^i,cr non tunl momenta-ne«? : miki lex iior« ^ntc silcnilunium ex voto
sponcjemnl) plas>tc»itur. So wächset auch indemVollmond alles lieber über sich mid indie Blüte/als«nter sich/ und in die Wurtzel.
Ohne der SonnenWärme mag kein einig Gewächsaufkommen/ dahero/ wann die Sonne / bey angehen-dem WiMer/von uns weichet/auch alle Grüne undZierde zugleich mit vergehet / und die Baume undStauden ihr Laub ablegen ; Wann sie- aber wiederm uns im Frühe-Zahr kommet / pfleget durch dersel-ben natürliche Wärme alles / was zuvor wegen derW'.lter-Kalte gleichsam todt da gelegen / wieder le-bendig zu werden/ und zu grünen. Woraus dan n ge-nugsam zuschliessen/daß die corpors coel.kis übetdie Sublunaria etwas mercksames vermögen. Besie-he mit mehrern Vesutsmium in seiner ttittor. k<stur.(enl. IX.expcrim. 890
8. Ob aber unverständiger Gartenmann / durchsieiffige Beobachtung der Aspecren und des Kursusl.unse. durch den ^o<^iacun>. bey seinen Gewachsen/