Dritten
vor den Winden und der Kälte /mit wenigen Kosten/zu verwahren. Em mehrere hievon schlage man bey! ()uinliliie nach.
^ ?ailicltcs. lstso vielals Lt^mines, davon oben ge-I sagt worden.
i ?anscke, isi eine angenehme Vermischung der Far-ben an einer Blume.
I LL?^ränzonner, dieses Wort Hebraucht man beyTulipev und andern Blumen/und will sagen/daß ei-ne Tulipe alle Jahr wieder schön gesprengt oder bunt! kommen werde.
! l>actcs, sind die Zwiebeln oder Wurtzeln der Ane-monen und des Hanenfuß / welche den Pfötlein derkleinen Thiere nicht ungleich sehen.
?isnckcs> dieses sind die Theile oder Beete einesGarten, Quartiere/desM Breite in unterschiedlicheTheile abgetheilet ist; Die Länge ist so lang als besag-tes Quartier; Die Breite aber eines jeden insonder-heit von 4. s. die S.Schuhen. In die wohlgedüngteund ungegrabene Beete / säet und pflantzet man dieHülsen-Früchte und Gatten-Kräuter,
?iantoir, Pflantz-Holtz / ist ein schlecht und buntesHoltz aber mit einer Handhebe/ unten aber zugespitzt;Es dienet die Küchen Krauter/ weiche mchr viel Wur-tzeln haben/und vor welche man nur ein Loch in die Er-de machen darff/zusetzen; Also pflantzet man Lauch /Kohl/ Lattich / Wegwart/und anders mchr. . Die je-nige/so den Buxbaum pflantzen/habeN ein grösser unddicker Pslantz-Holtz/welches unten ohngefthr z. Fin-ger dreit/ uno »nit Eisen beschlagen ist/ damit es destoleichter in die Erde schneide.
?i»nte.kaNljc. ist das äusserste und fast schmaleStucke Erdreich / so um das gantze Blumen-Feldherum gehet/und gemeiniglich mit Blumen oder klei-nen Bäumlein besetzet wird. Die Teutschen Gärtnernennen es eine Käme.
?ur. pure, ein färbig / rein: wird von den Blumengejagt / welche nur eine Farbe haben / oder da sie buntgewesen/ wieder einfarbig werden; und diese Blumenwerden den buntfarbigen entgegen gesetzt.
8ubl- noir .schwartzer Sand oder Erde / ist derschwartze und fette Sand/ welcher in denen Morastenauf denen Wiesen und an denen Orten / die nahe anden Flüssen und Bachen liegen/ gefunden wird.
Icrrc. Erde / Erdreich/ wird bey den Gärtnern vorden Grund oder Boden genommen / in welche manBaume und Hülsen-Früchte / oder eine und andereGaamen säen soll/und dieser Grund oder Erde hatviel unterschiedene Namen/ zum Exempel:
Die Erde wird sixrs, sauer/smcre, bitter / Undpusntc.stinckend genennet/wann man/ indem man> daran riechet/ oder aber das Wasser / in welcher sie^ eingeweicht gewesen/ versuchet /eme Säure/ Bitter-keit/ oder Gestanck daran sindet.
! Sie wird ^rZMcuie, leumchr oder donicht geneN-z net/ wann sie der Natur des Dons beykommt / und, fett/schwer / msicristisch »der grob und kalt ist /sichwie Butter schneiden last / und gar / bey grosserSommer-Hitze/ spaltet. Einige nennen sie ccrrcWorte, eins todte Erde.
Sechstes Buch. 49» I
Man nennet sie banne, gut / wann man alles/was darem gesaet oder gepftantzet wird / leichtlichfortbringet; Hingegen isi sie msuvsilc , schlecht oderböse / wann weder Baume noch Saamen darinnenfortkommen.
ckauci.', heiß/und krülints, brennend/wird siegenennet/wann sie so leicht (sandicht) und trocken ist/daß bey der geringsten Hitze alle Pflcmtzen/die darin-nen stehen/verdorren und verderben.
^S'.e wird lerrc Zrovcttc.em kissichtcErdebcnad-met / wann viel kleine Steine darunter gemischetsind.
j'crra corisse, zäh/ UUd VON einigeN scariZtte , wi-derspenstig / wird die jenige Erde geheißen/ welche sich Lfast eben mrt der Harken/ wie die leimichte Erde schnei-den last / und diese ist sehr schwer zu bauen; Dann dasWasser machet sie wie eme Neu angemachte Mauer-Speift/ wann nachmahlen d«e Hitze kommt / wu d siess hart/ als ein Stein/ und spaltet sich.
Sie wird tetfe lorle, eine feste und ^arcke Erde /und tcrrs trsncke^ eine (von Kiß) besreyte Erdege-nennet/wan siekeinen Don bey sich hat/und den gu-ten Wiesen Grund gleich kommt/ so daß / wann mansie mit denFingernan greifft/ sie gleich einem Taig an-klebe/ und leichtlich eine jedeFigur/ siesep lang/ rund/wie man sie haben will / annehme.
I'toilje , kalt/ bumicle, feucht/tzrcjive. lüNgsaM oderipathe wird die Erde genennt / wenn sie sich indemFrüheimg kaum erwarmen kan/ und also auch ihreerste Früchte nicht kan hervor bringen; sondern eskommt alles natürlicher ÄZeift später/ als in derNaheherum liegenden Erden.
lianve,geschwind/ Heisset sie/wann die Früchte baldinnen zeitig werden.
Man nennet sie terre wcuble, eine bewegliche/ undleZerc, eine leichte Erde / wann sie Mcht feste anein-ander hänget/ und im Gegentheil dersandichtenErdenbeykommt / als Pferde - Mist mit Erde vermenget /gemeine ausgenützte Erde/ ÄZeiden-Grund/ :c.
7e» re ncuve neueErde wird genennet/ wann sie nie-mahlen weder zur Zeugung nach zur Nahrung der Ge-wächse gebraucht worden; Eine solche Erde ist die /welche man z. oder 4. Schuhe tieff/ auch wol tiesserunter der Flache der Erden findet.
l^erre portedi getragene Erde/ welche insonderheitvon einem Platze ausser dem Garten geholet/und vondar in den Garten gerragen worden.
Die Erde/ welche ein / und iNehr Jahre ungebauelgelegen / wird lcrre rej -oles» ein ausgeruhete Erdegenennet.
lerrs trzvaille«, eine ausgearbeitete/ undulee ,eme ausgenützte Erde nennet man die/ welche langeZeit nacheinander Früchte getragen / und mdieftrkeine Düngung bekommen hat.
Endlich so wird sieauch nochterre veu!c ,eine schwa-che krasstloseErde genennet/ wann die Psiantzen/ weilsie allzu leicht oder sandicht ist/kemeWurtzeln darinnenfassen können.
lerrol oder IVri-eau, ist ein alter / verfaulter / undmit Erden vermengter Mist oder Düngung/ daß er