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D<6 Adelicheii Land^und FelH-Ltbelis.
Safft mehr Reste alsdann zu ernähren hat. EinBaum meinem magern oder sandigten Grund/wanner schon das erste und andere Jahr starcke Aesie treubtt/ kan er doch durch Kurt;- Schneiden bald nachlas-, seit und kleinere Mste treiben/ so er nicht von der vi-i Koursu en Art ist. Nun haben sich dieFrücht-Aestean diesem Baum auch vermehret/und wird von denenfünff Holtz-Aestm/d'er gantze Baum gen;achr/und wei-sen solcher nicht viZoursux, werden dieAcste ui dem! zweyten Schnitte etwas kurtz geschnitten / wie in4 g-zeiger wird; Die Frucht-Aeste bleiben ani einein solchen Baum/ der mit seinen Hsltz-Aesten ver-sehen ist/ völlig stehen/wird auch nichts davon geschnit-ten/ es seye dann / daß etliche gar zu lang waren / als-dann werden sie ein wenig / doch nicht viel/ abgeschnit-ten/ dann wann solcher kurtz geschnitten wird / so ?re>bet er emewstarcken Ast/ und hat man von selbigem soHM keine Früchte zu hoffen / hingegen auch einen sol-chen Ast gar nicht zuschneide:»/ würde einen seichenBaum verstellen / weilen seine Aeste klein und nachpi uji»nion zu lang waren ; Ast also nicht rathsam/solchen ihre Lange zu lassen/ und ist auch wenig Nutzendabey / angesehen die Früchte zu weit von dem Bannabstehen/ kleiner werden / und gerne abfallen / auch! wann solche einmal getragen/ sich nicht so bald wieder, erholen können / wie an den kurtzen Frucht-Aesten zusehen / deswegen solche Aesie nur wenig geschnittenwelden'müssen.
f. zeiget wciters / wie vvrgemeldter Baum/iNacb dem andern Schnitt gewachsen/ und zwar mit-seinen vollkommenen Aesten/ so viel deren zu einemsolchen jungen Baum nöthig/als da sind Holtz-Aeste/die wM stehen unddemVaum seine rechte Figur ge-ben ; Frucht-Aeste/welche aus denen vorigen Holtz-Aesten entsprungen; dann ein Baum/der das ersteJahr/ nur zwey Holtz Aeste hat / kan in dem dritten^ahr seine völlige Figur bekommen;Wir sagen wannein Baum auch nur einen Holtz-W das erste Jahrgetrieben / so kan er / wann er änderst keinen Anstoß/oder bekommet/ im dritten Jahr seineZion haben: Gonsten man wohl fünff /undmekrJahre darzu anwenden muß/wie durchgehends satt-samer Bericht ertheilet worden.
Es wird auch bey etlichen Bäumen vblerviretMßviele indem ersten Jahr schön und mit starcken Ae-stenbewachsen/ nachgehend?/ wann selbige geschnittenworden/ wollen sie nicht mehr fort/wie wol man solche( weilen sie in dem ersten Jahr sich wol anaelassen)nicht vermeynet / worzu dann die grosse Kalte undFrost / desgleichen auch die Hitze des Sommers vielconlribuiret; insonderheit hat man sich vor der Dröck-nungimÄnsang des Somers wol vorzusehen. An denjunaenBaumen/welche nicht recht wachsen wolle' wirddieWurtzel oderErde/ so über derWurtzel oder Stamsich befindet / mitMoß oder Wasen zugedecket/auch zuZeiten/wegen derSommer-Hitz begossen/zuMahlen dieWurtzel nicht tieff in derErden stehetzdann einBaum/der samt dem Stamm und VZurtzel nicht über einenSchuh lang qepfiantzet worden ist/kan auch nicht tieffjn der Erden sieben/ wann alsdann die grosse Hitz con-
tmuirt/ und solcher nicht gepfleget wird/ treibet er zwarAeste/wegen des^ajfts/so er durch dasSchneiden vordein Seben bekamen hat/ doch macht er nicht viel neueWurtzeln/ und ob gleich etliche ansetzen/sind solchedoch unvollkommen / aus Mangel voriger! Hülffe /wann dann hernach ein solcher Baum zum erstenwol beschnitten wird/in Hoffnung/schöne Aeste durchden Schnitt zubekommen/so fehlet es/schlägt zurück/und kan im zweyten Jahr nicht so viel treiben/ als erim ersten Jahr getrieben hat / allein diegwsteSchuldist mehreMheiiS dem Stamm/ worauf sie gepfwpffersind / als etliche Arten starcke Bieren-Bäume/ welcheaufAepffel-O.uitte/c-->>.snalsi-r genaüt / gepfropffer /selbige treiben zwar Anfangs starck/ hingegen fehler esihnen am Saffr/ daß sie solche starcke Arr-Bäume er-halten können/darum der Summ bey dem gepfropff-ten dicker als die Quitten werden/ auch bald und früh-'zeitig Herbst an den Blattern machen/die Bieren-Omtten/ sind^die besten. Etliche bedie-
nen sich der We:ß Dorn/ halten aber keinen Bestand.Die Pfetsich und /^pncot. wann sie wiederum am ih-re eigene Stamme gebracht werden / und an etwas-feuchten Orten stehen/können bald verderben/ ausUrsach / weilen ihre Wurtzeln tieff in die Erden gehen/deßwegen die Warm,en-Stammefür solche Au bes-ser sind / wie wol die Mandel-Stamme noch besser /wann der Gummi solchen nicht gefährlich wäre.Pflaumen werden zwar auf ihre eigne Stämme ge-bracht / wie woldie Kern oder Steinevon denen so ge-nannten vsmcsnoir, wann solche gesiecker oder gr-säet/ nochbessr/ und zu denen vorgemeldten sehr gutsind. Srarcke Gattung AepffchBaume / welche aufdiegarklsme Johanis-Srämm gepftopffet/zusammengewachsneRmden baben/ und kleine saure Früchte tra-gen/ wachsen wohl Anfangs starck/ lassen aber baldnach; Die andere Arten aber/ welche schöne geradeStämme haben / etlicher Orten Jacobi-Aepffel ge-nannt/ bringen grosse süsse Früchte / sind auch besser/und halten Bestand / doch sind die ?»mmcs cw, oder Paradiß - Aepffel noch besser. Essind über die vor - erwehnts Arten Johannes-Stämme noch mehrere / einige davon haben garsubtile dünne schalen oder Rinden / schön ge<-geschlacht von; Stamm/ und wachsen anfangs frech /wie die Weydm/deswegen sie auch ?ommcs cie 8su lxgenennt werden / bringen nicht gern Früchte/ und obsie gleich solche bringen / haben sie doch keinen rechtenGeschmack / halten auch keine Probv Alle wildeStämm/ als Biren und Aepffel/sind zu den Zwerg-Bäumen nicht gut zu gebrauchen/wie wol etliche sichder gesteckten oder gesäeten Kernen von guten Birenbedienen / als dasind die Kernen von denen ö-urc .kcr^motte, pctit KiulcÄt,Kc, Desgleichen vonAepf-ftl-Kernen/oder allerley Kern von ksinettcn. ?o,nm-6'a>)ic, Lalvlllc. ^nouilis, Säen solche Kernenim Spat-oderFrühe-Jahr/und brinM beruach dasZwerg<Obst darauf. Diese iett erzehlte Artengebennilde Stäinme/ wie die andern auch / doch sind sie umdie Wahl besser/ dahöro man sich im Mangel derQuitten - und Johannes Stämme / vor gewisse ArtFrüchte/welche mr starck wachftn/derselbe bediene tun/
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