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Des Adelichm Land un» Feld Lebins
luber. oder k cck'.z, wurde um Erhaltung ^indMehrung desWeinslocks/mitOpffern verehre:.
Lercz must« des Tttraids/Velia der Erden/ Ss-turnu5 mit seiner Sensen/des Acker-Baues/erucio.ls der Früchte Vsi steher und Vorsteherin seyn.
^«uncus sollte alles Ungewitter von den Früchten«bwenden. Die Göttin , den Weinstock in derBeschneidung verwahren. wurde d«n, gan-
zen Feld vorgestellet; ^oäieius den neuen Wein-Knoten; ^-et.,icn3,mustedm Saamm verwahren/und die Blumen-Knöpffe öffnen ; sollte
die ^>aat gerathen; Kuncini, sie wol aus der Erdenreisen laßen ; 8pMcnli!> sollte die Dörner ausrot-ten/zc.
< 4. Mit diesen Göttern belustigten sich die Poeten/«nd blinde Heyden; Wir/als Christen/ halten dafür/daß zu einem glücklichen Garten Bau/und zu ersprieß-licher Herfüi wachsung schöner Blumen/ anmuthigerKrämer/und fruchtreicher Bäume/nächst derHülffeund Benedeyung des HiaimlischenGärtnersund die-ser geziemenden Ergötzung seegenreicbster Erfinders/zwey Dinge zu erwunschen seyen ; Dieselbe sind die- Gücigkeit des Himmels/und die Fruchtbarkeit der Er-den. . Der Himmel ist gleichsam aller Saat Vatter:D !e Erde/die Mutter. Dir Himmel muß den Ge-! wachsen die natürliche Kräffre/Hitze undKälte/rrock-ne5 und nasses Wetter zu rechter Zeit / sollen dieF.üchte gerathen/ Herfür geben. Die Gütigkeit desHimmels Muß ein Gärtner von GOlt allemekoffenund wünschen ; Aber die Erde ist etlicher Massen indessen G-'walt/ welche er zu seinem Vorhaben ord-nen und bequemen kan/ wann «rändelst fleissig undverständig ist.
s. Welcher Garten-Herr nun / wie oben gemel-det wo. en/von seinem Garten-Bau sowol Ergötzungms Nutzen zu haben hoffet/ der muß auch dreyeUeyihm aasserst angelegen seyn Sassen; Er muß nemlich kön-nen wollen und wiss n/ nicht allein seinen Garten, wolanzust llm/ sondern auch glücklich zu erhalten. Undjwar können muß er/ das ist / er muß das Vermögen
darzu haben : Dann / wer einen Lust oder Nutzenvon einer Sache zu haben suchet / der muß vorhcroauch etwas darauf wenden. Der Wille und Lustmuß auch hm bey jeyn/ so / daß man alles mir Freuden/in Hoffnung/ es werre künftig so nutzen als ergötzen/ansahen/und eben mir de. Munmkeit/nicht achtendder Müh und Arbeit/ freudig und hurtig vollende ;Dann es je ein wahres Wo.r ,st / was derTm:;cheMann sagt: Der Lust buucr das Land / und wo eineLust zu einem Dmg ist/da scheuer niiin k.'ine Arbeit/jaes kommt einem alle Müh / alle A: beit/ gar gering für.Lust und Lieb zu einem Dmg/
Macht alle Müy undAben gering/sagten unsere a te Teutschen.
Endichen muß er auch die Wissenschasst / all s zuseiner rechten Zeit zu thun/ haben. Und dieses ist woldas Haupt- kequilitum. oder die nothwendigste Ei«genschastr /so ein Garten Liebhaber haben n .uß, damitnicht /wc^ im Frühling geschehen solle/ man «mSom^mer aufschiebe;oder was man »m Herbst ,olne ver. ichten/ biß auf den Frost gejparet werde, ^das decFrantzmann pflegt zu jagen:
I oul övcc ie lcm,
Alles zu seiner Zeit,das kan füglich hieyer gezogen werden ; Dann/wenichr weiß/wann er seinen Ga len jolle besten / d!ausgegangene Sröcklcm ver^ialitzcn / der. Su^inelwieder abzunehmen / die Baum - und SraudK..beschneiden/ der wird schlechten Nutzen von>emeuGarren Bau haben. Wer eum a!)l dl Jahlb ^eilund G egenheit versaun.t / deunomml sie wel l ..mmer wieder.
So brauche nun der Z it/und thue niä)t? zu spat/
Willr du/daß deine A.ül/ »iw känfft^wo.s^ach.^>ian kan gar b. ld ve.schla,j.n
Die eckt bequeme Ant/
Und mmmer zu uck. --M/Was ^.uoNachlajjigkcit/
Emmalrei säumet worden/
D^v me^a der Gg» mer Orden.
u.
Wie des Baum-Gartens Grund lind Erdboden soüe
beschaffen seyn.
Er Autor des gantz neu - vermehtten sorg-fältigen Haushalters führet hiervon folgen-de Wvl te Cap.2.p.2. Wann ihr den Platzzu euren Garten ausgesehen / aber nicht aller Orteneben das beste Erdreich anzutreffen ist/sondern ein je-der mit seinem Grund des Bodens Beschaffenheit zufrieden seyn / und doch niebt gleich alle Hoffnung zukünfftigen ersprießlichen Garten- Bausincken muß/weilen man noch wol einen ungeschlachten Grunddurch fleissige Arbeit und taugliche Tüngung beßern/und u«r Garten-Lust bequem machen kan. Dann ihreuch für allen DmgeN des G undes oder Erdreichserkündigen und dessen Verbesserung auf den Fall andie Hand nehmen müsset.
Solches nun zu bewerckstclligen / so grabet mit detSpade etwas Erde auf/ bleibt solche an der Soadeanhangen/ so ist sie ungeschlacht und untrüglich. Ihrkönnet die Erde aus dem blossen Anschauen auck u -theilen/dann je schwältzer dur E dreich/je besser ist cszur Gärtnerey / und je mehr es roth auf Aschfarbschiesset/ je untüchtiger ist dasselbe.
DicschwartzeE de i>t geineiniglich hitziger N tur/und dahei 0 zu den F.üchrer. dien..cher. H.eher ge-höret auch/wann man an einem Ort viel groß wach-sende / > cm, schöne / gerade/und lange Bäume / undfreches Stauden Gewächs antrifft/ daist eine gewisseAnzeigung eines guten Boden, ^»gleichen / ob dasUnkraut geil oder dürr wachst ; ist es geil/ so ist der