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Des ÄocitcheitLai.^utw^eio^coeüö.
Fiedern/ oder gekocht mit Honig/ ist noch besser. 17 )Nachtheils aber ist derEss>g / schwächet die Substantzder ^?enn-Adern. 18) Man soll ihn nicht rrmcken inFiebern/da Schlucken mir einfallet. 19) Ist auchden Weibern mehr schädlich als den Männern. 20 /Bringet ^chmertzen der Mutter ; 21 > schadet inderConcken. 22) Ess-g/darem heilige Geist-Ibur-tzel geworffen/ und24. ^ runden darinnen liegenge-lassen/ ist sehr gut wider den Giffr.
2z Kümmel in Essig geweicht / ist gesund demMagen / darinnen dieGall übt ige Feuchrigkeiren hal.24^ Kümmel in ein Sacklein gerhan/ also gekocht mirEjstg/ und auswendig aufgelegt auf den Magen / ver-treibt das Schlucken. 25) AufdenPulsoffreraufgelegr/ bewahret einen vor der Pest. 26/ R .uren/darein emgeweicht und gebl aucht/hilffr noch besser wi-der die Pestiler.tz. 27) Essig auswendig aufgelegt /auf hitzige Geschwar/löschet und lindert die ^cl'mer->tzen. 28 ) Essig sollen riechen / oder an die Na,enhalten /die in Ohnmacht fallen wollen. Mit Poley ist
noch besser vor die Ohnmacht. 29) Eisig mit Jun-ten/ist gut für die schwäre K: anckheit. zo^ So chenvor die N'.se gehalten/lindert auch dieSchlaff-Sucht.Oder mit Thymian/ V olgenmch/ und Pol. y gekocht/an die Nase gehalten / hi!ssl vor die Schaff Sucht,z 1) Der alle; schär ffijie Essig ist eine gute A? tzney vordie Schmertzen der Zahne/so mit demselbtgen getochrworden/fttttr Kien / Gall-Aepstel und Bi fen- Saamen/ die Zahne gespielet. Z2, Eisig nur Rojen-Oe!gemischt / hilfft im Anfang wol vor die Entzündung.?Z) MitRosenund Ä egbreit Wasser gemischr/undaufdie ^tirn mit einem Seinen Tuch g legr hervorden Schmertzen des H 34 - Oder nur Rojeii-Oel auf die ^tirn und Schlaff gelegt / lmdrrr dieSchmertzen des Haupts / m der Pcstltentz-Zeit. zs)
it Rosen-Oel in die Ohren geleqt inBarmi Wol-len/ bilsst denen/ die da entzündet seyn / und Scdrner-tzen haben. z6 Mit verbrerntem Leym auf die Ge-schwulst' welche kommt von F üssen / und eyrert / c.uftgeschmieret abwendig / treiber zurück und heylet dieFlüsse und Wunden. 57 ) it Ammoniack aus-wendig aufgelegt/und zu einer Form des Pflasters ge-macht / hilsst dem harten "R iltz. z 8' MirWermuthund Cappe! n gemischet/oder auch mir Lein-S :amen /ist ein gut Pfirster zu demMiltz. 59' Esiig aufge-gossen/ auf heisss Steine / und damit die Senn-A?erngebabet'ist gut wider die hatte G'schwulst / einen Tagum den andern widerhohiet/jedoch nicht gar zu lang.40 Essig mit Wasser vermischt ' und also qegurgeit/ ^wider die Flüß gebraucht, HÜffrauch wide; die BreyneimHalß. 41 ) Jmgleichen aufdie Entjündung vonFlüssen gelegt / mit einem leinen Tuch oder Schwam /hilffrwol. 42 Solchen ve.miMen Essig auswen-dig aufgelegt/ stillet das Kratzen der Haut/ und stopffetzugleich.
4? Esscz/so damit die Nase offt gewaschen wird /stillet das Bluten dsr Nasen. Oder mit Sandel/Di-merhoden Pulver / und andern Specereyen/ welchestopffen/ aufgelegt aufdie Leber mir doppeltem Tuch /tbu^ gleichen Kss.Ä 44) Mit Eicken Mooy ode'.Schwärn .'uf>'>' Spunden geleget/ st ll r das Geblür.
4s) Essg/ daß man darinn sitzet biß an die Knye/wiidglücklich gebraucht / zu stillen das B'ut der Nasen.46) Esiigoffr gebraucht/veitreibet die Flechten. 47)Oder mit bemlebendiasKrebL^Sast ausgeschmiert/heylet die Fi chten. 48) Essig mit ist ein
gemein Dorrba«d derBarbierer/ dienet dieGescbwulstzu zertreiben. Oder mir lLoi« .irn cno, Weyhrauch/?)?astir/ ist eben dieArtzney/ und treibet stär cker zurück.49) Essig undLaug/jegliches gleich viel/ vermischt mirememwenig^5 altz / und öoiv armcno, vertreibet alleGeschwulst vom Fällen.
5O Essig mir Muscaten^Nuß/ rothen Rosen/Ma-stix Körner/ und Nelcken aufgelegt mit einem gebähe-ren B: od auf den Nabel oder Bauch/ hiiffr wider dierorhe Ruhr / und viel pru gi>en. 5 l ) Essig mir Mu-icarmiß/ rorhen Rosen / Schiehen Saffr/Mastix-Körnern/und gcbahetem Brod auf den Nabel gele-ger/ ist eme bewährte?li tzney / wider die Uberflüssig-keir der 2^ eiber-Blur Gv ng. 52 ) Von Ma.vafiergemachter Eßig/starclec mehr das Hertz/als andererE>ba; s ? ) löicher ist sehr gut wider die Obnmkcht.54) Eßig mit ze- stossenetiem K nolauch gemischt /^st ei-ne bewayrte Artzi.ey wider die Kunden/vom Ste-chen der Scblungen.
ss> Vwlen^ Essig wird lieblich genügt wider denDurst im Sommer oder im Fieber., s6) Ist auch gutvor diesciwere Kra^ckheir. 57 )Iiem alten Husten.s8^ Rosen Ejfig hilsft gleichfalls wo.), wider die Ohn-macht.
59 Rosin Essg aus die >stirn und Schlaff gelegt /nir Meabieir- asser / lmdett den schmertzen desH.uprs/welcher von Hitz und Fiebern kommt. 6^Essg mit Höniq und Wasser c;esorren/in der Apothe-clur Orvn'.cl genandr/zo etlick>e Lösiel voll gessenwer-^ den/ oder. us e.ne For m euieo Trancks getruncken/ ist'eine gute Artzney/ zu Linderung und Aufweiä'ung derq-oben Feuchcigkeiren / we öye sich lange Ze-t ,n de.Lebe» und Magen ersammlet haben; 61) VertreibeDie böse Materien in den .angwierigen Fiebern. 62)Diener wohl vor die schwere Kranckyei t. 6z/ Oeff-ner alle Verstopffung der innerlichen Glieder. 64,Beföl dert leicbri'.ch das Auswerffen. 6f) Ist deMiltz gut. 66) Treibet den Urin und Schweiß aus.67) Meer Zwiebel-Essig/so man f.üh ein wenig ein-Nimmr /macht gesund dasA ihn F.^isch; 6 81 starckaden Maaen/ b inger eine gare Srnnm / ändert die Le-bens - Geister / nud machr ein scharss Gesicht69 E 'weichr hiffriq di^ Häcligkeir desMiitzes.7c>'B 'w ger den Urin/ und ist aur vor den Stem. 71Ist iuch denen gewalri^ gut/die keinen Arhem ho.entonnen.
72- M'er Zwiebel / O.wmsl/löse'hesstig ab/undzerrheilet all«? böse/ grob?/ zähe Feuchtigkeiten ; 7z)Vermischt mit Muscatm-Nüß«Pulver / und zweyoder drey Löffel voll, gct. uncken/ vertreibt ae«nach dielanae sbwere Kinnckbeiren. 74) Mir Muftaten-Nüy-Puloer und Kirsch- Nasser gemischt/ hilfst denen,die die schwere Kr ca:ckyeit haben / und ist lieblich zub-5!i hm. 7s) M'e - Zwieb.-l-Lssig/ L)ry nel/ stilletdie Unmässiqkeir des U' ins. 76, Oessner alle Ver-stopffung der innerlichen Glieder. 77 D>cn r dem
Mag.n